Die 5 Besten Bücher für Mittelstand Kleinunternehmer und KMU: Von Digitalisierung bis Verkauf {Review}


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Kleine und Mittelständische Unternehmen (KMU) werden in der Literatur oft vernachlässigt. In diesen Büchern kommen sie ganz groß raus.

Übrigens: Viele weitere handverlesenen Lese-Empfehlungen finden Sie in unserer Rubrik Buch-Tipps der Redaktion.


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Damian Sicking Damian SickingDamian Sicking hat mehr als 25 Jahre Erfahrung als Fach-Journalist und (Chef-) Redakteur, u.a. für Management-Journal.de oder Roter-Reiter.de.

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Stephan Lamprecht Stephan Lamprecht

Stephan Lamprecht ist Journalist und Redakteur bei Management-Journal.de

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Der Praxisorientiertes Dienstleistungsmarketing für KMU

Die Digitalisierung bringt viele Vorteile, gerade auch für Mittelständler und KMU. Leider verkennen gerade traditionsbewusste Familien häufig den Nutzen der Digitalisierung. Dieses Buch bietet Hilfe mit zahlreichen Best-Practice-Cases.

Die fortschreitende Digitalisierung unseres Lebens verändert alle Teile der Wirtschaft. Künstliche Intelligenz und Robotik werden in den kommenden Jahren in immer mehr Bereichen Einzug halten. Und das wird die Arbeitswelt stark verändern und prägen.

Das trifft vor allem auf die Industrie zu, wird aber auch in Handel und Dienstleistungen Veränderungen mit sich bringen. Supermärkte, die mit wenigen Mitarbeitern auskommen, sind in China und den USA nur die Vorboten dieses Wandels.

Mit Optimismus in die Zukunft

Insgesamt sind die Aussichten im Dienstleistungsbereich für die Zukunft deutlich besser als etwa in der Industrie. Aber auch hier werden Routineaufgaben immer stärker von intelligenten technischen Systemen übernommen werden. In diesem sich wandelnden Umfeld müssen Anbieter von Dienstleistungen eine Nische finden, die auch mittelfristig noch funktioniert.

Am Anfang steht immer die Idee. Die liefern Veronika Bellone und Thomas Matla gleich massenweise zu Beginn ihres Buchs. Natürlich geht es nicht um das reine Kopieren der Geschäftsidee eines anderen. Aber die kurzen Porträts anderer Dienstleister zeigen auf faszinierende Weise, wie es vielen Selbstständigen und kleinen Unternehmen gelungen ist, ihre Position in Dienstleistungsgesellschaft zu finden.

So geht Change: Disruption gehört dazu

Und die beiden Autoren zeigen auch die sich heute bereits abzeichnenden Veränderungen. Denn der Anteil von “hybriden” Modellen wird stark wachsen. Kundenbedürfnisse verändern sich, aber genauso das Verhalten der Konsumenten. Wer heute ein Auto kauft, ist beim Betreten des Ladens (fast) besser informiert, als der Verkäufer. Dienstleistungen und Service rund um die Mobilität – das nehmen die Hersteller stärker selbst in die Hand.

Und nicht nur in der Autoindustrie. Praxisbeispiele, Ideen, Einsichten und Ratschläge anderer Dienstleister durchziehen auch den Rest des Buches. Deren Lektüre allein rechtfertigt eigentlich bereits den Kauf. Disruption und Unsicherheit gehören in dieser Zeit einfach dazu. Auf die Unwägbarkeiten im Wirtschaftsleben müssen sich alle Unternehmen einstellen. Umso besser, wenn Autoren im Kapitel, das sich den Strategien widmet, auch offensiv mit dieser Thematik umgehen.

Die richtige Strategie finden

Dort werden aber auch Klassiker vorgestellt. Wer also ein Studium der Betriebswirtschaft absolviert hat, liest den Abschnitt mit etwas weniger Gewinn als alle anderen Leser, denen es zuerst um ihre Geschäftsidee und ihr Unternehmen geht, die das aber ohne den theoretischen Hintergrund tun müssen.

Es gibt aber keinen wissenschaftlichen Ballast, sondern der Abschnitt beschränkt sich auf den Nutzwert und die Umsetzung der Strategien in der Praxis. Alles dreht sich hier um Wachstum, Strategien, die Abdeckung des Marktes, aber auch um den Markteintritt.

Dienstleistungsmarketing umsetzen

Was nutzt die schönste Strategie, wenn diese dann nicht umgesetzt werden kann? Dazu breiten die Autoren im dritten Kapitel des Buchs auch gleich den Werkzeugkoffer aus. Ziele messbar setzen, SWOT-Analysen, bedürfnisorientierter Marketing-Mix oder auch Analysen zur Qualität von Dienstleistungen. Nutzen und Einsatz der verschiedenen Instrumente werden eingehend und verständlich erklärt.

Insgesamt ein Praxisorientierte Ratgeber zum Dienstleistungsmarketing für kleinere Unternehmen werden kaum angeboten. Umso besser, dass der Campus-Verlag jetzt dieses überaus nützliche Werk aufgelegt hat. Umfassend und auf den Punkt gebracht.”

Digitalisierung im Familienunternehmen

Bei Digitalisierung und digitaler Transformation denken wir oft an die großen Konzerne, die in punkto Digitalisierung stark in den Medien vertreten sind. Doch wie sieht es eigentlich im Mittelstand und speziell in Familienunternehmen aus?

Genau deshalb ist diese Buch so wichtig: Die Autoren Der Mittelstand und gerade Familienunternehmen werden beim Thema digitaler Wandel leider noch allzu häufig links liegen gelassen. Dabei sind sie es, die Innovation oft genug nach vorne bringen. Arnold Weissman und Stephan Wegerer beschreiben die grundlegende Herausforderung ihres Werks direkt im Vorwort. Denn wer beim Stöbern in der Buchhandlung oder in der virtuellen Auslage des Online-Shops auf einen Titel mit den Worten “Digitaler Wandel” stößt, mag sich vielleicht fragen, ob nun noch ein weiteres Buch zu diesem Thema nötig ist.

Die wichtigsten Entwicklungen der vergangenen Jahre

Hier sei der Leser beruhiegt: “Ein weiteres Buch” zum Thema ist der Titel aus dem Campus-Verlag tatsächlich nicht. Alle Leser, die sich bereits mit Digitalisierung, Transformation oder disruptiven Geschäftsmodellen beschäftigt haben, dürfen das erste Kapitel überspringen.

Denn dort werden die wichtigsten Entwicklungen der vergangenen Jahre kurz beschrieben, um die Notwendigkeit des Handelns, gerade für den Mittelstand, zu unterstreichen.

Kodak, Quelle, Neckermann und Co – vergessene Schlafmützen

Genutzt werden die nicht nur Insidern bekannten Beispiele der Opfer der Digitalisierung. Firmen und Marken von Weltruf, die sich einfach nicht rechtzeitig genug auf den Wandel eingestellt haben.

Wobei man aber fairerweise einwerfen müsste, dass in dieser Zeit selbst Microsoft die Bedeutung des Internets unterschätzt hat. Etwas, was Bill Gates auch heute gern zugibt.

Treiber des Wandels verstehen

Im zweiten Kapitel stellen die Autoren die wichtigsten Grundlagen und Triebkräfte für die Digitalisierung vor. Der nichteingeweihte Leser findet dort eine schöne und prägnante Zusammenfassung der aktuellen Tendenzen.

Lesenswert sind diese einleitenden Worte nicht zuletzt auch wegen vieler Beispiele aus der (jüngeren) Vergangenheit, die von verpassten Chancen erzählen.

Digitalisierung betrifft Kunden, Geschäftsmodelle und Menschen

Wer weiß heute schon noch, dass das MP3-Format, das die Digitalisierung der Musikbranche erst möglich machte, eigentlich eine deutsche Erfindung ist. Mit der andere Unternehmen und ausländische Anbieter das große Rad drehten und reich wurden?

Die digitale Transformation betrifft die Beziehung zwischen Unternehmen und Kunden. Und das gilt nicht nur für den Bereich B2C, sondern auch für B2B. Besonders stark spürt gerade der klassische Handel die Veränderungen. Denn der Kunde von heute nutzt selbstverständlich sein Smartphone zum und beim Einkaufen.

Herausforderung Customer Journey

Er ist gut informiert und möchte am liebsten Waren, die ihm gefallen, noch im gleichen Moment zu Hause haben. Die so genannte Customer Journey wird vielfältiger und deutlich komplexer. Die Individualisierung des Angebots und die wachsende Dominanz von Marktplätzen sind nur zwei weitere wichtige Aspekte des Wandels.

Start-ups entwickeln heute weltweit Geschäftsmodelle, die disruptives Potenzial haben und tradierte Unternehmen bedrohen können. Doch wie findet ein Unternehmen sein digitales Geschäftsmodell?

Brainstorming tut Not

In der Praxis ist es ja nicht möglich, den Geschäftsbetrieb vorübergehend einzustellen, sich zu einem intensiven Brainstorming zu versammeln und mit einem völlig neuen Ansatz die Firma wieder zu eröffnen. Um solche Fragestellungen geht es, wie im gesamten Buch mit vielen Beispiel durchsetzt, in einem eigenen Kapitel.

Danach wenden sich die Autoren zwei Aspekten zu, die in der Literatur zum Thema digitale Transformation häufig vernachlässigt werden.

Effizienz und Prozesse verstehen

Auf der einen Seite geht es um Effizienz und Prozesse: Vernetzung von Systemen, von Unternehmen untereinander, die Qualität der verwendeten Daten und Informationen. Ohne operative Excellenz ist die Digitalisierung nicht zu bewältigen. Das gilt aber auch für die Menschen, die Mitarbeiter einer Organisation. Das Kapitel zu diesem Thema kann wohl am besten mit dem Ende des Silodenkens beschrieben werden.

Es liegt in der Natur der Sache, dass es keine einfache Schritt-für-Schritt-Anleitung für den digitalen Wandel geben kann. Hier führt der Untertitel “Das Handbuch” etwas in die Irre. Das gelungene Buch bietet aber seinen Lesern, besonders aus dem Mittelstand, eine umfassende und lehrreiche Darstellung der Transformationsprozesse. Und damit auch eine Reihe von Impulsen für das tägliche Handeln.

Projektmanagement: Probleme im Mittelstand lösen

Projektmanagement ist ein wichtiges Thema, gerade im Mittelstand. Während sich viele Strategien eher an große Konzerne wenden, zeigt ein neues Buch, wie Projektmanagement auch im Mittelstand funktionieren kann.

Es gibt eine Unzahl an Tools und Software-Produkten, um Projektmanagement professionell voranzutreiben. Das Problem: Projektmanagement-Strategien wenden sich fast ausnahmslos an große Unternehmen und Konzerne. Was aber, wenn die Kapazitäten nicht endlos sind und kleinere Projekte ebenso gut bewältigt werden sollen? Patrick Schmid bietet die Lösung für ein erfolgreiches und effizientes Projektmanagement im Mittelstand.

7 Tipps – Lösungen direkt aus der Projekt-Praxis

In seinem praktischen Ratgeber “Erfolgreiches Projektmanagement” identifiziert er die häufigsten Problemen im Projektmanagement und gibt Planern sieben Lösungen dieser typischen Schwierigkeiten an die Hand. Schmid kommen mehr als 25 Jahre Erfahrung als Projektleiter zugute. In dieser Tätigkeit und dem Coaching von Projektmanagern hat er ein gutes Gefühl dafür entwickelt, woran Projekte in kleineren und mittelgroßen Unternehmen scheitern. Seine Erfahrungen fasst er in dem Praxishandbuch zusammen und bietet damit klare Ansätze zum sofortigen Umsetzen.

Zu typischen Problemen im Projektmanagement bietet Schmid klare Lösungen, die in einem guten Kosten-Nutzen-Verhältnis stehen. Das macht den Praxisratgeber insbesondere für Mittelständler zu einem unverzichtbaren Wert. Obendrauf gibt es zehn Optimierungstipps für das Projektmanagement und Einsichten in die Werte und Herangehensweisen des agilen Managements.”

“Kein Thema wird zur Zeit in Unternehmen so heiß diskutiert wie Digitalisierung. Dabei wird der Mittelstand oft belächelt und es geht oft mehr um Tools denn um Menschen. Dass es auch anders geht zeigt dieses Buch.

Digitale Veränderung in der Praxis: Verschläft der Mittelstand den Wandel?

Dass die Digitale Transformation mit den Menschen zu tun hat, sickert nur allmählich in die Köpfe der digitalen Veränderer ein, denn allzuoft geht es nur um Tools.

Dabei muss man sich fragen: Digitale Transformation – was bedeutet das eigentlich genau in der Praxis für Unternehmen, Führungskräfte und Ihre Mitarbeiter, wenn Landauf, landab fast schon gebetsmühlenartig die Forderung nach technischen und digitalen Veränderungen zu hören?

Gerade auch was den deutschen Mittelstand  mit doch immerhin jeder Menge Weltmarktführer in ihrer Branche angeht ist die Angst groß. Viele glauben: Der Mittelstand verschlafe die Digitalisierung und wird unweigerlich branchenübergreifend gegenüber den internationalen Wettbewerbern zurückfallen.

Warum scheitert Transformation?

Doch das gilt nicht für den gesamten Mittelstand in Deutschland. Das beweist dieses Buch genauso eindrucksvoll, wie es seinen Lesen auch verrät, woran viele Transformationsprozesse scheitern. Und es zeigt, dass nur die Unternehmen auf dem Weg erfolgreich sein werden, die den Mitarbeiter in das Zentrum ihres Handelns stellen.

Denn Tatsache ist: Die Transformation krempelt unweigerlich Unternehmen um. Für viele Firmen sind Transformation und Digitalisierung die weitreichendsten Veränderungen in ihrer Firmengeschichte. Tradierte Geschäftsmodelle, Wertvorstellungen und Strukturen werden radikal infrage gestellt. Und aus Sicht der Mitarbeiter kann sich das schnell nach einer Revolution und weniger nach einem geordneten Übergangsprozess anfühlen.

Was können Führungskräfte von erfolgreichen Unternehmen lernen?

Was können Führungskräfte, Manager und Inhaber von Unternehmen lernen, die den Wandel bereits geschafft haben, oder aber bereits auf dem Weg weit fortgeschritten sind?

Das wollen die beiden Autoren Henrik Kehren und Sebastian Purps-Pardigol wissen. Beides erfahrene Unternehmer und Experten in Sachen Digitalisierung. Und wie lässt sich das anders als durch Gespräche herausfinden?

30 Firmen, 150 Interviews, 12 Musterbeispiele

30 Firmen haben die Verfasser für ihr Buch analysiert und mehr als 150 Interviews geführt, bis sie ihre 12 Musterbeispiele zusammen hatten. Das ist Digitalisierung und Change pur quer durch alle Branchen Und diese Beispiele bilden einen faszinierenden Querschnitt durch die Wirtschaft.

Das Spektrum reicht hier vom für seine Heizungstechnik bekanntem Hersteller Viessmann, über die BSH, deren Geräte in vielen Haushalten stehen, bis zu Beispielen aus dem Verlagswesen oder der Erfolgsgeschichte des Tolino, der sich erfolgreich gegen Amazons Kindle behauptet.

Ohne Menschen geht es nicht

Es geht den Autoren aber nicht einfach darum, ein spannendes Kapitel aktueller Wirtschaftsgeschichte nachzuerzählen. Sie arbeiten in ihrem Text und den Hintergrundgesprächen vor allen Dingen einen Aspekt heraus.

Ohne die Menschen geht es nicht. Und das berüchtigte “wir müssen die Mitarbeiter auf dem Weg mitnehmen” wird greifbar und verständlich. Denn Menschen brauchen ein Warum und Wofür, um ihre Energie in den Wandel zu stecken, aber wollen auch für ihre Arbeit gewürdigt werden.

Fokus aus Veränderung

Der digitale Wandel funktioniert aber auch nicht, ohne eine klare Fokussierung auf die Veränderung und die sich (neu) bietenden Chancen. Das gilt für das Unternehmen in seiner Gesamtheit, aber auch für jeden einzelnen Mitarbeiter.

Und wie man diese erreicht, verrät das optimistisch stimmende Buch. Für den eiligen Leser haben die Autoren stets auch eine kurze Essenz eines jeden Kapitels zusammengestellt. Nur diese Zusammenfassungen zu lesen, wäre aber schade.

Impulse zum Nachdenken

Denn damit entginge dem Leser ein flott geschriebenes und verständliches Buch, das viele Impulse bietet und zum Nachdenken anregt.

Digitalisieren mit Hirn” ist nicht nur ein faszinierendes Kaleidoskop einer sich transformierenden Wirtschaft, sondern ein Impulsgeber und Anreger für alle, die sich beruflich mit der Transformation beschäftigen wollen.

Emotionale Aspekte im Mittelstand

135000 Firmen – vornehmlich KMUs – suchen in den nächsten Jahren einen Nachfolger. Doch für die Inhaber ist die Übergabe alles andere als leicht. Es fehlt das technische und rechtliche Wissen für eine solche Übergabe. Was zu tun ist, erklärt Anwalt Hartmut Schneider in seinem Buch.

Besonders schwer wiegt gerade für Mittelständler bei einer Firmenübergabe der emotionale Aspekt. Das Abgeben fällt schwer und führt dazu, dass viele sich viel zu spät mit der anstehenden Übergabe beschäftigen.

Der promovierte Jurist Hartmut Schneider ist als Anwalt seit Jahren mit Firmenübergaben beschäftigt und kennt die Probleme. Mit seinem Buch “Nachfolger gesucht” hat er einen hilfreichen Ratgeber für den anstehenden Prozess verfasst.

Typische Fehler und wie man sie vermeidet

Schneider betreut seit 15 Jahren Unternehmensnachfolgen im Mittelstand und muss dabei immer wieder feststellen, dass Unternehmensverkäufer wie -käufer die gleichen Fehler machen oder völlig unvorbereitet und manchmal auch blauäugig an die Sache herangehen.

Das kann zum Beispiel eine völlig überzogene Vorstellung des Verkäufers in Bezug auf den zu erzielenden Verkaufserlös sein. Oder der Unternehmer glaubt in seinem Fall an das ewige Leben und schiebt das Thema Nachfolgeregelung immer weiter nach hinten und verpasst so das optimale Zeitfenster, zu dem sich das Unternehmen noch gut hätte verkaufen lassen. Oft sind dann der Niedergang der Firma und eine persönliche Tragödie die Folgen.

Viele Beispiele aus der Unternehmenswirklichkeit

Mit seinem sehr empfehlenswerten Buch “Nachfolger gesucht. Wie Sie Ihre Unternehmensnachfolge aktiv gestalten” will er dazu beitragen, diesen Missstand zu beheben. Auf 265 Seiten gibt Schneider zunächst einen allgemeinen Einblick in die Unternehmensnachfolge im Mittelstand und schildert den professionellen Ablauf eines Unternehmensverkaufs.

Dazu stellt er einen “Werkzeugkasten” zur Verfügung mit umsetzbaren Dos und Don’ts, Checklisten sowie einem Praxisbeispiel für eine familieninterne Nachfolge. Abgeschlossen wird das Buch mit einem Exkurs über die Stiftung als Nachfolgelösung. Besonders die zahlreichen Beispiele aus der Unternehmenswirklichkeit zeigen, wie sehr es menschelt, wenn gerade Familienunternehmer ihr “Baby” oder ihr Lebenswerk in andere Hände geben müssen.

Jeder Unternehmer (und natürlich auch jede Unternehmerin), der vor der Herausforderung steht, einen Nachfolger für seine Firma zu finden, sollte sich das Buch “Nachfolger gesucht” von Hartmut Schneider besorgen und lesen. Fundiert und kompetent in der Sache, klar und verständlich im Ton. Ein ausgezeichnetes Buch!


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