7 Schritte zur optimalen Problem-Lösung: Richtig und gut entscheiden



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Wenn Sie das Problem analysiert und die Lösungsalternativen aufgezeigt haben, kommt der wahrscheinlich schwierigste Schritt: Sie müssen eine Entscheidung fällen und diese auch umsetzen. Auch dabei hilft ein systematisches Vorgehen!

7 Schritte zur optimalen Problem-Lösung: Richtig und gut entscheiden 7 Schritte zur optimalen Problem-Lösung: Richtig und gut entscheiden

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Hier schreibt für Sie: Prof. Dr. Martin-Niels Däfler lehrt an der Hochschule für Oekonomie und Management (FOM) in Frankfurt am Main. Profil

Schritt 4: Erarbeiten Sie Lösungsalternativen

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Jetzt geht es darum, ein Phantasiefeuerwerk zu entzünden. Wenn Sie einige Ideen geboren haben, sollten Sie diese schriftlich fixieren.

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Beschreiben Sie zentrale Gedanken

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Versuchen Sie, den zentralen Gedanken mit wenigen Worten zu beschreiben. Für den weiteren Prozess ist es nützlich, wenn Sie den einzelnen Alternativen zudem aussagekräftige Kurzbezeichnungen geben, wie etwa „Sparvariante“ oder „Japanische Lösung“.

Beziehen Sie bei der Aufstellung von Lösungsalternativen stets auch die „Nullvariante“ mit ein: Überlegen Sie also, was passieren würde, wenn Sie nichts unternehmen.

Treffen Sie eine Vorauswahl

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Manager unterliegen häufig einem Handlungszwang, übersehen dabei jedoch, dass es unter Umständen eine weise Entscheidung sein kann, nichts zu machen. Wohlgemerkt: Dies kann, muss aber nicht der Fall sein.

Bevor Sie sich für die weitere Ausarbeitung einer Idee entscheiden, sollten Sie eine Vorauswahl treffen. Wenden Sie dazu K.-o.-Kriterien an: Welche Bedingungen muss die Lösung auf jeden Fall erfüllen? Sie prüfen also bereits an dieser Stelle, ob eine Idee grundsätzlich für die Umsetzung geeignet wäre.

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Schritt 5: Entscheiden Sie sich für eine Alternative

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Um komplexe Probleme zu lösen, reicht eine einfache Entscheidungsmatrix nicht aus, weil hier vorausgesetzt wird, dass alle Kriterien gleich wichtig sind. Bei der bewerteten Entscheidungsmatrix hingegen müssen Sie den einzelnen Kriterien zusätzlich eine Gewichtung zuweisen. Dazu erstellen Sie zunächst eine Entscheidungsmatrix.

Nun ergänzen Sie allerdings für jede Alternative zwei weitere Spalten, in der Sie die einzelnen Kriterien prozentual gewichten. Kriterien, die eine höhere Bedeutung haben, erhalten eine höhere Prozentzahl, als die weniger wichtigen. Wie Sie schon vermuten, müssen alle Gewichtungen zusammen 100 Prozent ergeben.

Was ist Ihnen wichtig?

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Um herauszufinden, wie hoch der Wert für die „normale“ Wichtigkeit ist, müssen Sie 100 durch die Anzahl der Kriterien teilen; bei vier Kriterien wären dies dementsprechend 25. Kriterien, die überdurchschnittlich wichtig sind, erhalten also mehr als 25 Prozent Gewichtung.

Der Wert für jedes Kriterium errechnet sich nun, indem Sie die jeweilige Punktzahl mit der Gewichtung multiplizieren. Anschließend addieren Sie dann wieder pro Alternative alle Punkte. Mit der bewerteten Entscheidungsmatrix können völlig andere Ergebnisse herauskommen als mit einer einfachen, ungewichteten Matrix.

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Alternativen sondieren mit der CAF-Methode

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Bei weiter reichenden Problemen mag und sollte man sich nicht mehr nur auf seine Gefühle verlassen. Hier hilft die CAF-Methode („Consider all facts“), bei der möglichst alle Einflussgrößen für eine Entscheidung herangezogen werden. Das Prinzip ist banal: Sie listen alle Punkte auf, die etwas mit Ihrem Problem zu tun haben, wie etwa:

  • die Kosten beziehungsweise das Preis-Leistungs-Verhältnis,
  • die Zeit, die benötigt wird,
  • die Wirkung auf Kunden oder
  • die Akzeptanz bei Mitarbeitern.

Welche Alternative ist am besten geeignet?

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Anhand dieser Liste überlegen Sie dann, welche der Lösungsalternativen am besten geeignet ist. Der Vorteil dieser Methode ist, dass man – bedingt durch die Schriftlichkeit – alle Entscheidungsfaktoren auf einen Blick ersehen kann.

Bei der Erstellung Ihrer Kriterienliste sollte ein Faktor natürlich nie fehlen: die Realisierbarkeit. Denn was nutzt die beste Idee, wenn sie nur schwer oder mit hohem Aufwand umgesetzt werden kann?

Schritt 6: Stellen Sie einen Aktionsplan auf

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Wenn Sie eine Entscheidung getroffen haben, geht es nun an die Umsetzung. Je nach Komplexitätsgrad des Problems und Umfang der Lösungsalternative sollten Sie nun einen Aktionsplan erstellen.

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Ob Sie diesen nun so oder Projektplan oder To-Do-Liste nennen, ist nicht entscheidend, sondern vielmehr die Tatsache, dass Sie die einzelnen Aufgaben und Schritte der Problemlösung in zeitlicher, finanzieller und personeller Hinsicht planen. Legen Sie also fest, wer was bis wann macht und welche Mittel dafür zur Verfügung stehen.

Schritt 7: Kontrollieren Sie die Ergebnisse

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Unter der Voraussetzung, dass Sie nicht nur für die Lösungsfindung, sondern auch deren Umsetzung verantwortlich sind, beginnt nun vielleicht der längste Teil der Mission, nämlich die kontinuierliche Kontrolle des Arbeitsfortschrittes: Werden die im Aktionsplan festgelegten Maßnahmen auch tatsächlich in der definierten Zeit und Qualität erledigt?

Noch ein Tipp zum Schluss: Fragen Sie sich nach Abschluss des Problemlösungsprozesses: Was lief gut, was schlecht? Was kann ich für die Zukunft lernen? Hat sich der Aufwand gelohnt? Perfektionieren Sie Ihre Problemlösungskompetenz, indem Sie Ihre Arbeit kritisch analysieren.

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  1. Eberhardt

    Die richtigen Entscheidungen zu treffen ist nicht immer einfach. Vielen Dank für den super Artikel.

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