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Besser Arbeiten, Infos nach Wunsch: Wir geben Ihnen Informationen, die Sie wirklich brauchen und engagieren uns für eine nachhaltige Arbeitswelt. Mit unserem einzigartigen on-Demand Verlags-Konzept bieten wir Bücher, Magazine sowie eKurse und haben über 20 Jahre Erfahrung im Corporate Publishing – Kunden u.a. Samsung, Otto, staatliche Institutionen, Projekt-Partner Bundesbildungsministerium. Verlegerin Simone Janson ist eine der 10 wichtigsten deutschen Bloggerinnen, referenziert in ARD, FAZ, ZEIT, WELT, Wikipedia.

Offenlegung & Bildrechte: Bildrechte bei Niña-Katharina Paetow. Bildmaterial erstellt und lizenziert mit Canva. 


Hier schreibt für Sie: Simone Janson ist Verlegerin, Beraterin und eine der 10 wichtigsten deutschen Bloggerinnen laut Blogger-Relevanz-Index. Sie ist außerdem Leiterin des Instituts Berufebilder Yourweb, mit dem sie Geld für nachhaltige Projekte stiftet. Laut ZEIT gehört ihr als Marke eingetragenes Blog Best of HR – Berufebilder.de® zu den wichtigsten Blogs für Karriere, Berufs- und Arbeitswelt. Mehr zu ihr im Werdegang. Alle Texte von Simone Janson.

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Berufsbild! Fachzeitschriften-Verlegerin: Berufsfmagazin für angehende Modells

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Print wurde lange todgesagt, doch heute gelten gedruckte Magazine in der Medienbranche als Königsdisziplin. Doch wie wird man Fachzeitschriften-Verlegerin?

Berufsbild! Fachzeitschriften-Verlegerin: Berufsfmagazin für angehende Modells

Mehr als eine seichte Glamour-Postille?

Niña-Katharina Paetow war mit 23 Jahren eine der jüngsten Chefredakteurinnen Deutschlands. Gemeinsam mit ihrer Stellvertreterin Sina Franco leitete Paetow Magazin “CASTING – BE A STAR!”.

Das Magazin wandte sich an selbstbewusste Menschen zwischen 16 und 30 Jahren, die eine Karriere als Model, Darsteller, Musiker oder Entertainer anstreben oder sich für deren Lifestyle begeistern. Doch CASTING war mehr sein als eine seichte Glamour-Postille: Das Magazin bereitete umfassend auf den Berufsalltag eines Modells vor. Die erste Berufs-Fachzeitschrift für angehende Modells also?

Die Zielgruppe war deutlich: “Es gibt Millionen Menschen, die davon träumen, ein Star zu werden”, so Niña-Katharina Paetow. “Wir gehen respektvoll mit den Träumen unserer Leserinnen um und nehmen sie ernst. CASTING – BE A STAR! wird deshalb nicht nur viel Glamour, sondern vor allem Nutzwert liefern.”

Auch wer gegen die Casting-Welle schwimmt, schwimmt in ihr

An sich eine gute Idee: Im 100 Seiten starke Heft gab es daher neben den zu erwartenden Style- und Beauty-Tipps, Interviews und Star-Reportagen auch Casting-Termine, Insider-Reportagen sowie die Rubrik “Plan B”: “Gut zu wissen – auch wenn Du kein Star bist” mit Infos für Job, Geld und Leben oder zu Themen wie “Abi per Post”. Offenbar haben sich die Macherinnen ausführlich Gedanken gemacht, welche Infos die junge Zielgruppe zum Start ins Modell-Leben benötigt.

Mit hohen Ansprüchen: Das Magazin wollte sich inhaltlich von Casting-Shows alla Heidi Klum absetzen und schwamm doch auf der gleichen Welle. Selbst das Logo mit dem Stern – bei PRO7 entlehnt. Dennoch eine Abgrenzung: “Wir wollen niemand blamieren, sondern die Träume und Talente unserer Leser ernst nehmen. Wir wollen die Menschen erreichen, die sich ernsthaft damit beschäftigen, ihren Weg zu gehen – und die länger als nur 15 Minuten berühmt sein wollen.”

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Gleichzeitig das Ziel, die Leserinnen und Leser auch zum Nachdenken anzuregen. So hat das Magazin eine Aktion gegen Ess-Störungen (ES) gestartet. Unter dem Motto “Nicht das ES zählt, sondern Du!” Die Mode- und Beauty-Industrie wurde dabei aufgefordert, sich ernsthaft mit dem seit Jahren bekannten Thema auseinanderzusetzen.

Rückenwind vom Vater

Die Startauflage des Magazins betrug 150.000 Exemplare, die Erscheinungsweise ist 14-täglich. Das Risiko war auch der jungen Journalistin, die als Volontärin bei FOCUS-CAMPUS lernte, bewusst: “In unserer Branche spricht man momentan nur davon, dass gedruckte Zeitschriften tot sind oder keine Chance haben. Da erschien es völlig verrückt, ohne Konzern im Rücken ein neues Objekt auf den Markt bringen zu wollen”, erinnert sich die junge Journalistin.

Doch das Magazin ist nicht einfach eine StartUp-Garagen-Idee, sondern hat von Anfang an Rückenwind: Unterstützt wurde Paetow bei ihrer Idee von ihrem Vater, Stephan Paetow, der stellvertretender Chefredakteur von FOCUS war. “Das musst Du machen!’ hat er gesagt.” Wahrscheinlich hat er auch noch viel mehr gesagt und gemacht.

Paetow besteht allerdings darauf, die Idee zu dem Magazin ganz alleine entwickelt zu haben – nämlich nachdem sie von Scouts angesprochen worden war, als Model zu arbeiten: “Wäre Journalismus nicht schon immer mein Traumberuf gewesen, wäre ich vielleicht tatsächlich nach Mailand gezogen, um dort erste Shootings zu machen. Aber ich fühlte mich schon bei den ersten Schritten überfordert und allein gelassen – ich hätte gern ein Magazin wie CASTING gelesen, dem ich vertrauen kann. Ich glaube, die besten Zeitschriftenideen sind die, die nicht am Reißbrett entstehen, sondern auf der eigenen Erfahrung und Beobachtung beruhen.”

Und so gründet man eine Zeitschrift

Gemeinsam mit der Bloggerin und diplomierten Modejournalistin Sina Franco entwickelte Niña-Katharina Paetow eine Nullnummer, “die in dreieinhalb Wochen in unseren Wohnzimmern entstand.” Franco ergänzt: “Befreundete Models, Fotografen und freie Journalisten haben uns geholfen. Außerdem kennt man als Blogger viele Leute, die waren alle da, als wir sie um Hilfe gefragt haben.”

Und dann ging alles wider Erwarten ganz schnell: Eine Druckerei, die von der Geschäftsidee überzeugt war, druckte kostenlos den Dummy, mit dem Paetow und Franco auf Investorensuche gingen. Bereits nach drei Wochen gelang die Finanzierung: der Unternehmer Michael Heil aus Weinheim, “der bisher noch nie etwas mit Medien am Hut hatte” (Franco), sondern in der Medizintechnik tätig ist, stieg ein und ermöglichte den Start des Magazins. Vor einigen Tagen komplettierte Frank-Michael Wellner, ehemals Chefredakteur von “Blond”, als zweiterstellvertretender Chefredakteur das Trio.

User-Generated-Content konsequent umgesetzt

Eines muss man den Machern lassen: Sie verwirklichten konsequent die Ansätze vom User-Generated-Contet und aktuelle Medientrends: Auf jedem Cover und in seiner Modestrecke werden ausschließlich von Leserinnen gewählte “Models of the Week” abgelichtet. Für diesen Auftritt kann sich jeder – ob Amateur oder Profi – bewerben. Einzige Bedingung: Er oder sie ist noch nie auf einem Cover erschienen.

Damit vertraute das Magazin sich nicht nur dem Geschmack seiner Leser an und holt sich diese damit geschickt ins Boot – es konnte auch noch mit frischen, unverbrauchten Gesichtern aufwarten und spart, ähnlich wie “Dir Brigitte”, jede Menge Geld beim Ablichten von Laien-Modells.

Geholfen hat das alles nichts, der ganz große Durchbruch ist dem Magazin nie gelungen und so ist es kein Wunder, dass es heute nicht mehr auf dem Markt ist. Aber einen Versuch war es sicher wert.


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Eine Antwort zu „Berufsbild! Fachzeitschriften-Verlegerin: Berufsfmagazin für angehende Modells“

  1. Die erste #Berufsfachzeitschrift für angehende #Modells?

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