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Besser Arbeiten, Infos nach Wunsch: Wir geben Ihnen Informationen, die Sie wirklich brauchen und engagieren uns für eine bessere und ökologische Arbeitswelt. Als Verlag Best of HR – Berufebilder.de® mit einzigartigem Buchkonzept und eKursen bieten wir über 20 Jahre Erfahrung im Corporate Publishing – mit Kunden wie Samsung, Otto, staatlichen Institutionen. Verlegerin Simone Janson leitet auch das Institut Berufebilder Yourweb, das u.a. Stipendien vergibt, und gehört zu den 10 wichtigsten deutschen Bloggerinnen, referenziert in ARD, FAZ, ZEIT, WELT, Wikipedia.

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Hier schreibt für Sie:

Ralf Greis ist CEO der CompuSafe AG.

Agile Sourcing, Recruiting und Fachkräftemangel in der IT: Den Arbeitsplatz der Zukunft schaffen

Ein Großteil der deutschen Firmen versteht unter digitaler Transformation lediglich die intelligente Vernetzung von Maschinen und der Automatisierung sowie Digitalisierung von Prozessen oder Dokumenten. Der Mensch tritt dabei in den Hintergrund und gerade bei konzerninternen Strukturen bleiben Unternehmen gerne bei Altbewährtem. Die Frage nach dem Warum lässt sich leicht beantworten: weil es uns ja (noch) gut geht.

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Der Arbeitsplatz der Zukunft

Arbeit und Arbeitsplatz hängen schon seit längerem nicht mehr zusammen – die technologische Entwicklung erlaubt es, zeitlich und räumlich getrennt vom “eigentlichen” Arbeitsplatz effektiv und produktiv zu sein. Konzerne wie SAP machen es vor und überlassen die Entscheidung von wo sie arbeiten weitestgehend den Mitarbeitern. Technologien ermöglichen diese Flexibilität, aber es liegt an den Unternehmen, wie und in welchem Ausmaß sie die Potenziale nutzen wollen.

Die Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt und die Arbeitswelt sind dagegen unaufhaltsam und werden deutlich spürbar sein. Denn Angebot und Nachfrage entwickeln sich strukturell nicht synchron, sondern unabhängig voneinander. Es entsteht mit der Zeit möglicherweise ein Vakuum, denn an den notwendigen Ressourcen und dem Know-how wird es in der Arbeitswelt über einen längeren Zeitraum vorerst mangeln.

Fachkräftemangel in der IT?

An einem konkreten Beispiel beschrieben, bedeutet das: die deutsche IT-Branche sieht sich mit einem erheblichen Mangel an Fachkräften konfrontiert. Bereits heute fehlen Arbeitskräfte für über 53.000 unbesetzte Stellen und das bei einer Wachstumstendenz von ca. fünf Prozent pro Jahr. Ein Trend, der sich auch in Zukunft weiter bemerkbar macht. Laut Prognosen der Studie “Arbeitslandschaft 2040” fehlen allein in Deutschland bis zum Jahr 2020 1,8 Millionen – nicht nur auf die IT-Branche bezogene – Arbeitskräfte.

Ein Blick auf die demografische Lage gibt einen ersten Eindruck über die Gründe: der Anteil an Rentnern steigt jährlich während gleichzeitig die Zahl der Arbeitskräfte zwischen 20 und 65 um ca. 12 Prozent sinkt. Zudem ist mit einem Mangel an Akademikern von 50 Prozent bis zum Jahr 2030 zu rechnen.

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Lebenswelten wandeln sich

Selbstverwirklichung, Flexibilität, Unabhängigkeit und Freiraum stehen insbesondere für die junge Generation in Bezug auf die Arbeitswelt zum Teil an erster Stelle. Dieser Wertewandel ist zum einen auf den digitalen Wandel sowie andererseits auf die Entwicklung unterschiedlicher Lebenswelten zurückzuführen.

Das heißt: Es wird in Zukunft nur noch zum Teil direkte Arbeitsbeziehungen geben, die Bindung von Menschen an Unternehmen nimmt ab. Dadurch entstehen fluide sowie multiple Unternehmenszugehörigkeiten und Engagements auf Zeit werden zunehmend zur Normalität gehören.

Arbeitsmarkt und die Arbeitswelt von morgen

Bleibt eine Frage offen: Welche Auswirkungen hat das auf die Arbeitswelt? Klar ist, die Arbeit muss sich neu organisieren und der Mensch doch wieder mehr in den Fokus gestellt werden. Die größte Herausforderung stellen dabei Ressourcen mit fehlenden Kompetenzen dar: Ausbildungs- und Hochschulabsolventen, Flüchtlinge und Migranten, Ressourcen aus dem näheren Ausland und ausgestellte Mitarbeiter, aber auch die über 65-jährigen, die noch wollen und können in Umschulungs- und Weiterbildungsprogrammen.

Um diese Lücken zu füllen und qualifiziertes Personal zu finden, kurzfristige Vakanzen zu besetzen oder Fachkräfte mit Nischenkompetenzen einzusetzen, werden daher Dienstleistungsagenturen von Human Resources zentral an Bedeutung gewinnen. Das gilt auch für die Qualifizierung und Weiterbildung der Mitarbeiter.

Mit Agile Sourcing Herausforderungen im Recruiting meistern

Häufig fehlt es an unternehmenseigenem Know-how, um Projekte erfolgreich durchführen zu können. Hier kommt Agile Sourcing ins Spiel. Das Konzept bietet die optimale Mischung an unterschiedlichen Kompetenzen und Ressourcen. Fachkräfte werden dem Unternehmen in der erforderlichen Anzahl, zum richtigen Zeitpunkt, am richtigen Ort sowie mit einer rechtssicheren Vertragsgestaltung zur Verfügung gestellt.

Darüberhinaus sind neben Human Resources auch häufig flexible und agile Lösungen über spezialisierte häufig kleine Unternehmen notwendig, um das Sourcing-Portfolio bedarfsgerecht zu ergänzen. Aber auch die Weiterbildung interner Ressourcen kann entscheidend sein, um Projekte erfolgreich durchführen zu können. So sorgt Agile Sourcing dafür, dass Unternehmen einen wichtigen Schritt in Richtung Modern Workplace gehen und sich nachhaltig auf die Zukunft vorbereiten.H

Heute schon an morgen denken

Was sind die Folgen des Fachkräftemangels und auf welche neuen Anforderungen müssen wir uns einstellen? Diese Frage wird den Arbeitsmarkt in Zukunft beschäftigen.

Die junge Generation und damit künftige Arbeitnehmer stellt das Leben und nicht mehr die Karriere oder den Beruf in den Mittelpunkt. Geld und Sicherheit spielen oftmals nur noch eine untergeordnete Rolle. Darauf muss sich die Arbeitswelt bereits jetzt einstellen und Konzepte für die Zukunft schaffen.

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4 Antworten zu “Agile Sourcing, Recruiting und Fachkräftemangel in der IT: Den Arbeitsplatz der Zukunft schaffen”

  1. Harald sagt:

    Den Arbeitsplatz der Zukunft schaffen – das sagt sich so leicht, wenn die Mitarbeiter nicht mitziehen. Wichtig ist doch, diese auch von der Notwendigkeit von Veränderung zu überzeugen. Daher gefällt mir dieser Ansatz sehr gut.

  2. Betttina G. sagt:

    Super Beitrag, sehr gerne gelesen!

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