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Umfrage – worauf Personaler bei Bewerbern achten: Gap zwischen Theorie & Praxis


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Unser Kooperationspartner Universum hat in der vergangenen Woche gemeinsam mit access KellyOCG und der Wirtschaftswoche ein Hochschulranking herausgegeben – und dabei auch nach den Einstellungskriterien gefragt. Worauf also achten Personaler bei Bewerbern?

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Hier schreibt für Sie:

 

Simone JansonSimone Janson, Auftritte in der ARD, gelegentlich Artikel für WELT, ZEIT, WIWO, t3n, W&V, macht Best of HR – Berufebilder.de & HR-Kommunikation.

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Welche Kriterien entscheiden über die Personalauswahl?

Wie soll man seine Karriere planen? Ist es besser, einen Master zu machen oder reicht doch nur ein Bachelor? Wie wichtig sind eine Promotion und ehrenamtliches Engagement? Das sind Fragen, mit denen sich Studierende heute herumschlagen, wenn sie darüber nachdenken, wie sie ihre Startbedingungen ins Berufsleben verbessern.

Daher ist diese Umfrage, die Universum im Rahmen seiner Top-Hochschul-Umfrage unter 500 Personalern gemacht hat, besonders interessant: Welche Kritierien legen Personaler bei der Bewerber-Auswahl denn eigentlich an? Die Ergebnisse zeigen einen interessanten Gap zwischen Theorie und Praxis.

Persönlichkeit und Praxiserfahrung zählen mehr als die Abschlussart

Demnach spielen neben dem Studienfach die Persönlichkeit des Bewerbers, Praxiserfahrung und sehr gute Englischkenntnisse eine besonders große Rolle. Hier lässt sich vermuten, dass einfach die Chemie zwischen Personaler und Bewerber stimmen bzw. letzterer ins Unternehmen passen muss. Auch Sprachkenntnisse sind in Zeiten zunehmender Globalisierung ein wichtiger Aspekt.

Überraschend für viele Bewerber wird hingegen sein: Die Abschlussart – Bachelor, Master, Diplom – und die Examensnote sind hingegen weniger wichtig. Sie folgen erst auf dem vierten und fünften Platz.

Lohnt sich eine Promotion?

Als Erfolgsfaktoren auf dem Arbeitsmarkt wird Studierenden ja gerne geraten, sich neben dem Studium ehrenamtlich zu engagieren. Das kann nichts schaden, ist aber für Personaler eher von untergeordneter Bedeutung.

Auch eine Promotion, weitere Fremdsprachen, ein MBA-Abschluss werden als eher unwichtig angesehen. Ich bin jedoch der Ansicht, dass solche zusätzlichen Qualifikationen in der engeren Auswahl bei zwei gleich gut qualifizierten Kandidaten ein Zünglein an der Waage sein können.

Welche Soft Skills sind gefragt?

Und dann gibt es da noch die ominösen Soft Skills. Welche sind da wichtig? Für die Mehrheit der Personalverantwortlichen sind es lösungsorientiertes Denken, Selbstständigkeit und Kommunikationsfähigkeit.

Und an dieser Stelle wünschen sich die Recruiter von den Hochschulen mehr Engagement in Hinblick auf die Ausbildung der Studierenden. Auch bezüglich der Konflikt- und Teamfähigkeit sowie beim Einfühlungsvermögen der Studierenden sehen die Personaler Handlungsbedarf.

Auf die Verwertbarkeit im Beruf kommt es an

Es erstaunt mich nicht, dass die Personaler wert auf eben solche Soft Skills und ganz allgemein diejenigen Fähigkeiten legen, die im Berufsalltag direkt verwertbar sind. Das mag von Unternehmensseite etwas kurz gedacht sein, ist aber wahrscheinlich menschlich.

Soft Skills wie Kreativität, die Beherrschung von Lern- und Arbeitstechniken, rhetorische Fähigkeiten und Lernbereitschaft, also die deutlich abstrakteren Fähigkeiten, die eher langfristig von Nutzen sind, finden hingegen weniger Beachtung.

Den Gap zwischen Theorie & Praxis überwinden

Es zeigt sich hier ein interessanter Unterschied zwischen der theoretischen, durch die Hochschulen geprägten Betrachtung, was auf dem Arbeitsmarkt gefragt sein könnte – und den tatsächlichen Ansprüchen in der Realität.

Absolventen, die erfolgreich den Berufseinstieg schaffen wollen, tun also gut daran, den Gap zwischen ihrer theorielastigen Ausbildung und der Praxis zu überwinden.

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