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8 Tipps von 8 Experten zur Jobsuche ab 45: Qualifikation & Stärken betonen


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Vergangene Woche haben wir hier im Blog in zwei Beiträgen die Chancen von älteren Arbeitnehmern auf dem Arbeitsmarkt diskutiert. Das Ergebnis: Ältere Arbeitnehmer haben noch gute Chancen – wenn Sie einige Tipps beherzigen.


Hier schreibt für Sie:

 

Simone JansonSimone Janson, Auftritte in der ARD, gelegentlich Artikel für WELT, ZEIT, WIWO, t3n, W&V, macht Best of HR – Berufebilder.de & HR-Kommunikation.

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Die eigenen Stärken ausspielen

Das Netzwerk Karriere-Experten hatte seine Mitglieder befragt, ob es ab 45 auf dem Arbeitsmarkt schwieriger sei, einen neuen Job zu finden. Die einhellige Meinung der Experten: Ältere Arbeitnehmer müssen ihre Stärken ausspielen. Die liegen demnach z.B. in Führungspositionen oder in Jobs mit Kundenkontakt. Kunden wollten nicht immer nur jüngere Ansprechpartner haben, sondern solche, die ähnlich alt seien wie sie selbst.

Und die Experten raten: Da lebenslanges Lernen und damit eine kontinuierliche Weiterentwicklung ohnehin zum Maßstab in vielen Berufen geworden ist, werden alle, die so arbeiten, mit den Jahren auch immer wertvoller auf dem Markt. In Teams könne ein „senioriges“ Mitglied Ruhe und Professionalität einbringen.

8 Tipps von 8 Experten: So finden ältere Arbeitnehmer einen Job

  1. Die Outplacementberaterin Petra Perlenfein meint: „Arbeitnehmer in diesem Altern reflektieren bewusster und klarer ihre Stärken und Werte. Sie haben Kraft und Motivation, einen neuen Job zu beginnen, fühlen sich ein Stück unabhängiger.“
  2. Die Karriereberaterin und ehemalige Führungskraft Martina Bandoly meint: „Beruflicher Erfolg ist keine Frage des Alters, sondern des eigenen Zutrauens zu sich selbst!“Personalberater Franz Peter Staudt, ist einer der Experten, der die Frage, nach der Schwierigkeit mit 45 + mit „jein“ beantwortet hat: „Ja es ist schwer, wenn es sich um unqualifizierte Jobs handelt. Dort sind die Chance eher gering und Nein, wenn es um Kompetenzen geht. Diese kann kein noch so guter Hochschulabsolvent mitbringen, da man sich diese nur durch die „Praxis“ erarbeiten kann. Insbesondere in Projekt- und Beratungsarbeit würde ich immer einen qualifizierten 45er vorziehen.“
  3. Personalberaterin Petra Pflanz ist sich sicher: „Arbeitgeber wissen die Qualitäten der älteren Bewerber durchaus zu schätzen. Ich habe genug Beispiele unter meinen Kunden.“
  4. Anwältin und Buisness Coach Anja Gerber-Oehlmann gibt den Tipp: „Daher lohnt es sich, sich frühzeitig ein paar Gedanken zur eigenen Vermarktung(sfähigkeit) zu machen, seine Netzwerke zu pflegen und in jeder Hinsicht up-to-date zu sein!“
  5. Karrierecoach Ulrike Zecher empfiehlt: „Vergessen Sie das digitale Bewerbungsfahren. Stecken Sie Ihre Energie besser in einen Bewerbungsblog. Fördert Ihre Sichtbarkeit und stärkt das Selbstwertgefühl.“
  6. Personalleiter Gilbert Dietrich meint: „Da lebenslanges Lernen und damit eine kontinuierliche Weiterentwicklung ohnehin zum Maßstab in vielen Berufen geworden ist, werden alle, die so arbeiten, mit den Jahren auch immer wertvoller auf dem Markt.“
  7. Coach Gudrun Happich ist sich sicher: „Bewerber 45 +haben keine Probleme einen neuen Job zu finden oder im alten zu bleiben, wenn sie sich konsequent der Frage stelle: Wer bin ich? Was will ich? Wo und wem bringe ich den höchsten Nutzen? Denn, wenn Sie Ihre Idealposition entwickelt und/oder gefunden haben, dann entwickeln Sie die höchste Leistung mit Leidenschaft und Leichtigkeit und sind für jeden Arbeitgeber oder Kunden die wertvollste Person mit dem höchsten Nutzen.“
  8. Experte für berufliche Neuorientierung Bernd Slaghuis gibt den Bewerbern 45 + auch den Rat: „Seien Sie in Ihrer Bewerbung authentisch und verstecken Sie Ihr Alter nicht. Ganz im Gegenteil: Stellen Sie aktiv heraus, welche für das Unternehmen wertvollen Vorteile Sie gegenüber einem jüngeren Bewerber mitbringen.“

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