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Worauf Personaler wirklich achten: 10 Don’ts bei der Bewerbung


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Manche Bewerber kassieren Absage um Absage. Doch nicht immer liegt es an der fehlenden Qualifikation: Oft genug sind banale formale Gründe schuld daran, dass die Bewerbung gleich aussortiert wird. Doch worauf achten Personaler wirklich?


Hier schreibt für Sie:

 

Simone JansonSimone Janson, Auftritte in der ARD, gelegentlich Artikel für WELT, ZEIT, WIWO, t3n, W&V, macht Best of HR – Berufebilder.de & HR-Kommunikation.

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Tippfehler bedeuten oft das Aus

Nur in der Absage stehen diese Gründe nicht – und daher passieren die Fehler immer wieder. Was Personaler aber wirklich stört, sind zum Beispiel Rechtschreibfehler: In jeder fünften Bewerbung kommen sie vor.

Doch während Bewerber oft glauben, dass das ja nichts ausmacht, sind sie für die Mehrzahl der Unternehmen ein K.O.-Kriterium, weil sie dahinter Desinteresse am Unternehmen oder ganz allgemein Schlampiges Arbeiten vermuten.

Mehr als einen Tippfehler darf sich daher kein Jobkandidat erlauben, sonst landet seine Bewerbung bei vielen Personalern sofort auf dem Absage-Stapel. Ab drei Fehlern sortieren die meisten die Bewerbungsunterlagen aus. Besonders peinlich ist es aus Sicht der Personalabteilungen, wenn der Ansprechpartner falsch geschrieben wird. Umfragen zeigen, dass nur ganz wenigen Personalern Rechtschreibfehler in der Bewerbung egal waren.

Nachfragen erlaubt

Bewerber haben häufig das Problem, dass Sie wie auf glühenden Kohlen sitzend auf eine Zu- oder Absage warten. In ihren Augen hilft dann nur eines: Nachfragen. Aber Vorsicht: Ein Personaler könnte sich durch allzu früzeitiges Nachfragen schnell genervt fühlen.

Umfragen zeigen, dass viele Personaler eine Wartezeit von mindestens zwei Wochen empfehlen, einige halten sogar drei bis vier Wochen für eine angemessene Frist. Nur wenige Personaler sind der Ansicht, man könne sich bereits nach einer Woche erkundigen, andere hingegen halten es für besser, wenn man gar nicht nachfragt.

Stichwort Active Sourcing: Soziale Netzwerke nutzen

Auch wenn das immer wieder empfohlen wird: Davon, sich um eine Begründung der Absage zu bemühen, raten die Mehrzahl der Personaler dringend ab. Bewerber tun in Zeiten von Active Sourcing & Social Recruiting hingegen gut daran, Soziale Netzwerke in den Bewerbungsprozesses zu integrieren und auch dieses immer aktuell und fehlerfrei zu halten.

Natürlich gibt es diejenigen, die das Internet bislang noch nicht zur Recherche nutzen, auch im Jahr 2016. Sie haben entweder keine Zeit und kein Personal dafür oder sie glauben, dass das persönliche Gespräch mehr bringt. Allerdings setzen einige Entscheider das Internet auch nur ganz gezielt für den engsten Kreis der Kandidatenauswahl ein.

10 Don’ts: Worauf achten Personaler besonders bei Bewerbungen?

Worauf achten Personaler besonders? Was sollten Sie bei einer Bewerbung beachten, um nicht gleich aussortiert zu werden? Die 10 wichtigsten Don’ts

  1. Formalien: Formale Schlampigkeit, z.B. wenn Datum und Unterschrift fehlen.
  2. Schriftbild: Viele Entscheider stören sich an einem uneinheitlichen Schriftbild.
  3. Lücken im Lebenslauf: Auch ein No-Go ist es für viele, wenn im Lebenslauf Lücken klaffen.
  4. Fehlende Anhänge: Viele Personaler sortieren aus, wenn Sie vergeblich nach Anhängen suchen müssen, weil die vergessen wurden.
  5. Zu ausführlich: Viele Personalverantwortlichen wollen im Büro keine Romane lesen, sondern wünschen sich Bewerbungen, die gleich auf den Punkt kommen.
  6. Foto: Ein schlechtes Foto katapultiert bei vielen Recruitern die Bewerbungen ins Aus.
  7. Mehrfachverwertung: Wenn Bewerbungsunterlagen wiederverwendet wurden, zeigt das Desinteresse – und lässt nicht wenige die Bewerbung ablehnen.
  8. Rechtschreibfehler: Viele Entscheider stören sich derart an Rechtschreibfehlern, dass der Bewerber durchfällt.
  9. Sprachstil: Nicht wenige Personaler stören sich an einem unangemessenen Sprachstil.
  10. Falscher Ansprechpartner: Viele Personaler legen die Bewerbung sofort beiseite, wenn der Ansprechpartner falsch geschrieben oder die falsche Person genannt wird!

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    Der Punkt „Recherche eigener Daten“ ist enorm wichtig. Gefällt mir, dass dies hier enthalten ist, wird viel zu selten erwähnt. Mir hat einmal ein Personaler gesagt: „Ja, habe ich auch alles gemacht, aber so einen kann ich nicht einstellen“.

    • Simone Janson

      Hallo PersonalPrivacy,
      danke für den Beitrag. Ja, beim Thema Suche nach persönliche Daten schweigen sich die Personaler gerne aus. Es ist ja auch spätestens seit dem Datenschutzskandal der Deutschen Bahn etwas anrüchig und verstößt auch gegen das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz.

  9. RT @SimoneJanson: Frisch gebloggt: Studie zeigt, worauf #Personaler wirklich achten: Absolute No-Go’s bei der #Bewerbung

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