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Wahlkampf in TV-Debatten: Ursache & Wirkung


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Der Wahlkampf in Deutschland läuft nun schon seit Längerem auf Hochtouren. Welche Faktoren auf den politischen Erfolg Auswirkungen haben, ist schwer zu sagen. Eins ist jedoch klar: auch hier greift das Gesetz von Ursache und Wirkung.


Hier schreibt für Sie:

 

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Marc M. Galal ist Experte für Verkaufspsychologie und Erfolgstrainer

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Deutschland im Wohlstand

Selbst wenn wir nicht immer verstehen, wo der Zusammenhang zwischen Ursache und Wirkung steckt, ist er unumstreitbar vorhanden. Nicht umsonst berufen wir uns immer wieder auf bekannte Sprichwörter wie „Wir ernten, was wir säen“ oder „Wie man in den Wald hineinruft, so schallt es heraus“.

Was soll in Deutschland verändert werden? Kleinigkeiten, ja, aber grundsätzlich geht es uns in fast allen Gebieten sehr gut. Das Land liegt geographisch in einer von großen Naturkatastrophen verschonten Zone.

Die Kehrseite der Medaille

Aber auch wirtschaftlich und sozial gesehen läuft es nicht schlecht. Beispielsweise hat ein Großteil der Bevölkerung Arbeit. Zudem ist es sowohl Jungen als auch Mädchen erlaubt in die Schule zu gehen. Ganz klar, wer davon profitiert, will an dem Land und der – für sie – funktionierenden Politik nichts ändern.

Was ist jedoch mit der Bevölkerungsgruppe, für die es anders aussieht? Die kaum bis gar keine Perspektive haben und täglich um ihr Dasein kämpfen? Ja sogar um ihre Existenz bangen müssen? Genau diese Menschen sind die Zielgruppe der kleineren Parteien. Und damit können sie den ganz Großen auch Angst einflößen. Denn wie man im TV-Duell der Kanzlerkandidaten deutlich mitverfolgen konnte, war von ihren Veränderungsansätzen oder gar –willen nicht viel zu hören.

Wahlkampf wird zu „Wahlkrampf“

Was ein Wahlkampf hätte sein sollen, ist zu einem leeren Wortgeplänkel geworden. Wohl ganz nach dem Motto „gleich und gleich gesellt sich gerne“ haben sich am 03. September die Politiker und Moderatoren getroffen.

Von einem WahlKAMPF weit entfernt, wurde wenig packend über eine kleine Bandbreite von Themen gesprochen. Dabei stehen gerade die großen Politiker in der Position, den Anstoß für Veränderung zu geben.

Kleine Parteien zeigen sich offen

Ein ganz anderer Anblick bot sich bei der TV-Debatte der kleineren Parteien. Es trafen verschiedene Meinungen, Weltanschauungen, Charaktere aufeinander. Niemand nahm ein Blatt vor den Mund. Es wurde debattiert und diskutiert. So wie es auch tagtäglich auf Deutschlands Straßen der Fall ist. Endlich kommt Spannung in Spiel!

Nicht nur was gesagt wurde, war genau geplant, sondern auch wann. Die zeitliche Anordnung der TV-Debatten war natürlich kein Zufall. Das Duell mit den Spitzenkandidaten wurde auf 4 Kanälen zur Hauptsendezeit gezeigt und im Vorfeld auch groß bekannt gegeben. Davon nichts mitzubekommen, war fast unmöglich. Ob davor durch die Ankündigungen, oder danach durch die hitzigen Diskussionen über das Gesehene. Ganz anders jedoch lief es im zweiten Fall ab. Die Debatte am folgenden Abend ging eher unter. Viele erfuhren erst am nächsten Tag durch die Presse.

Ursache & Wirkung

Unser Handeln ist eine einfache Reaktion auf die Strategien der Medien. Ob nun auf die Berichterstattung im Nachhinein oder die vielfachen Ankündigungen davor. Das Ergebnis bleibt das Gleiche: Wir schauen uns die Parteien näher an.

Die Politiker und Menschen, die dahinter stecken. Ihre Meinungen und Wahlversprechen. Kurz gesagt, wir beschäftigen uns mit den gezeigten Inhalten. Als Bürger einer Demokratie ist es sowohl unser Recht als auch unsere Pflicht, dies zu tun.

Der wahre Gewinner

Von Analytikern bereits auseinander genommen, lässt sich zwar noch kein Gewinner des Wahlkampfs benennen, dafür aber klar bei den Debatten. Für viele noch als Moderatorin des Politikmagazins Monitor bekannt, konnte Sonia Mikich beim zweiten Duell glänzen.

Durch gezielte Fragen und eine ausgewogene Diskussionsführung bot sie dem Zuschauer das, was beim großen TV-Duell nur ein Wunsch blieb: Ein spannender Schlagabtausch.

Erfolgsentscheidend ist der Wirkungsgrad

Ob nun Mensch oder TV-Format – vermeintliche Gewinner können sich schnell einmal als das Gegenteil entpuppen. So ist auch Ursache manchmal nicht gleich Wirkung. Der Wirkungsgrad zwischen diesen beiden Faktoren macht es am Ende aus.

Eine kleine Ursache kann auch eine große Wirkung nach sich ziehen, oder eben umgekehrt. Ob nun als Politiker, Moderator oder in unserer täglichen Arbeit. Der Erfolg kommt – mit dem richtigen Wirkungsgrad.

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