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Umfrage zum Burnout: Wenn nichts mehr geht


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Haben Sie gar keine Lust mehr, zur Arbeit zu gehen, obwohl Ihnen der Job eigentlich mal Spaß gemacht hat? Fühlen Sie sich oft erschöpft und nervös? Und sind Sie deutlich weniger leistungsfähig als gewohnt? Dann könnte es sein, dass Sie burnout-gefährdet sind. Wir sagen, was das ist und wie Sie vorbeugen können.

Ein Viertel aller Manager verspürt Burnout-Syndrome

Eine Umfrage des europäischen Online-Stellenmarktes StepStone zeigt: Nahezu ein Viertel der der deutschen Fach- und Führungskräfte verspüren deutliche Bournout-Syndrome, etwa 32 Prozent geht der Arbeitsstress bereits an die Reserven. Im internationalen Vergleich sind die Deutschen mit diesen Ergebnissen trauriger Spitzenreiter. Zum Vergleich: In Dänemark kommen zwei Drittel der Befragten mit ihrem Arbeitspensum bestens klar.

Leider wird Burnout oft nicht sofort erkannt, denn es gibt keine medizinisch eindeutige Diagnose. Vielmehr verläuft die Krankheit schleichend in verschiedenen Phasen. Und die Symptome, die auftreten, können bei jedem ein wenig anders sein. In der Regel spricht man von Burnout, wenn jemand ständig ausgebrannt und erschöpft ist, seine Leistungen stark abfallen und wenn der Zustand der inneren Leere über einen längeren Zeitraum anhält.

Wer ist gefährdet?

Besonders burnout-gefährdet sind Menschen, die sich ihrem Job mit starkem persönlichem Einsatz widmen, wie es in sozialen Berufen oft der Fall ist. Aber auch Selbständige oder Führungskräfte in großen Unternehmen, die unter ständigem Zeitdruck stehen, sind zunehmend betroffen.

Anfangs empfinden diese Menschen bei der Erledigung ihrer Aufgaben die größte Befriedigung: Sie fühlen sich gebraucht und nützlich, daher widmen sie sich mit sehr viel Engagement ihren beruflichen Zielen und ignorieren elementare körperliche Bedürfnisse wie Essen, Schlafen oder Entspannung.

Wer sich jedoch nicht regeneriert und dadurch seinen Körper der andauernden Ausschüttung von Stresshormonen aussetzt, ist bald erschöpft. Daher schlägt die anfängliche Euphorie bald um: Man fühlt sich ständig gehetzt und überlastet, und mit der Zeit schafft man immer seltener, sich vom Jobstress zu distanzieren und zu erholen.

Empathie nimmt ab

Sowohl die Leistungsbereitschaft als auch die Fähigkeit, sich in andere einzufühlen und mit ihnen zu kooperieren, nehmen immer mehr ab; Das Gefühl, nicht genügend Anerkennung für die eigene Arbeit zu bekommen und ausgebeutet zu werden, macht sich breit. Auch im Privatleben gibt es immer öfter Konflikte. Am Ende stehen Schuldgefühle, eine geringe Selbstachtung, ständige Angst und Nervosität und Ungeduld.

Burnout-Kranke haben darüber hinaus häufig das Gefühl, ihrem Schicksal hilflos ausgeliefert zu sein und nichts dagegen machen zu können. Auch der Umgang mit den Mitmenschen wird schwieriger, weil Misstrauen gegenüber anderen und Aggressivität vermehrt zu Konflikten führen. Mein Beitrag bei RP-ONLINE zeigt Ihnen, was Sie gegen Burnout tun können.



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simone_janson Simone JansonSimone Janson spricht in der ARD, schreibt für DIE WELT & t3n, macht Berufebilder.de & HR-Kommunikation.

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