Artikel richtig gut Schreiben in 9 Schritten - 2/2: Druckreif formulieren!



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Top20 deutscher Bloggerinnen, referenziert in ZEIT, Wikipedia & Blogger-Relevanz-Index, Seit 15 Jahren Wandel der Arbeitswelt: Beratung, Bücher, News-Dienst Best of HRSeminare & Locations.
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Ob Bücher, Fachzeitschriften, Magazine oder Blogs - im Berufsalltag kann es immer mal wieder passieren, dass Sie einen Artikel zu einem bestimmten Thema irgendwo veröffentlichen müssen. Hier ein paar weitere Tipps dazu.

Artikel richtig gut Schreiben in 9 Schritten - 2/2: Druckreif formulieren! Artikel richtig gut Schreiben in 9 Schritten - 2/2: Druckreif formulieren!


Hier schreibt für Sie: Prof. Dr. Martin-Niels Däfler lehrt an der Hochschule für Oekonomie & Management (FOM) in Frankfurt am Main. Profil


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Schritt 4: Formulieren Sie Ihre Kernbotschaften aus

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Der für viele Menschen schwierigste Teil ist das Abfassen des Hauptteils. Immerhin müssen Sie nicht mit dem sprichwörtlichen „weißen Blatt Papier“ beginnen, denn Sie haben ja schon Ihre Kernbotschaften stehen. Diese müssen übrigens nicht zwangsläufig chronologisch angeordnet sein – viel wichtiger ist, sie folgen einer nachvollziehbaren Logik und sind spannend aufgebaut.

5 Tipps für gutes Formulieren

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In Anbetracht der nahezu unendlichen Vielfalt an Themen, über die sich schreiben lässt, fällt es naturgemäß schwer, allgemeingültige Empfehlungen für diesen Schritt zu geben. Dennoch, hier einige Tipps:

  1. Erklären Sie, was Sie gemacht haben oder zu einem bestimmten Thema denken.
  2. Begründen Sie stets Ihre Aussagen.
  3. Denken Sie daran: Ihr Beitrag wird umso besser, je konkreter Sie schreiben und je mehr anschauliche Beispiele Sie geben.
  4. Verlieren Sie sich jedoch nicht in Details und verhindern Sie, dass Inhalte in der Informationsflut „untergehen“.
  5. Ziehen Sie Schlussfolgerungen aus Ihren Thesen.

Grafik & Beispiele

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Aus meiner praktischen Erfahrung möchte ich noch zwei Tipps geben: Versuchen Sie, auf jeder Seite ein grafisches Element (Abbildung, Tabelle, Aufzählung) zu platzieren. Bedenken Sie dabei aber, dass Abbildungen, die Sie beispielsweise in PowerPoint erstellt haben, in Büchern oder Zeitschriften nicht farbig und außerdem stark verkleinert abgedruckt werden.

Im Internet haben Sie natürlich mehr Möglichkeiten. Und für beide gilt: machen Sie sich zudem bewusst, dass Artikel, Studien und Bücher eine lange „Lebensdauer“ haben, aber die darin erwähnten Beispiele oft schnell veralten. Wählen Sie Ihre Beispiele also mit Bedacht aus.


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Schritt 5: Formulieren Sie die Einleitung

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Vielleicht haben Sie sich schon gewundert, dass Sie unmittelbar mit dem Hauptteil beginnen sollen. Dies hat den einfachen Grund, dass man sich in der Regel viel leichter mit dem Schreiben der Einleitung tut, wenn man weiß, was danach kommt.

Mit der Einleitung führen Sie zum Thema hin, etablieren die „Tonalität“ (legen also fest, in welchem Ton Sie fortan formulieren) und machen sich den Leser gewogen. Allerdings trifft dies nur auf längere Beiträge zu. Es gilt die Faustregel: Je kürzer ein Artikel, desto eher sollten Sie gleich „zur Sache kommen“.

Schritt 6: Formulieren Sie den Schluss

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Aus der Schulzeit ist Ihnen sicherlich noch bekannt: Ein Aufsatz endet nicht abrupt, sondern hat ein Ende, und sei es noch so kurz. Welche Möglichkeiten haben Sie, einen Artikel zu beenden? Ziehen Sie ein (kurzes) Fazit und fassen Sie Ihre Kernbotschaften zusammen.

  1. Erläutern Sie, welche Konsequenzen der Leser aus Ihrem Beitrag ziehen sollte.
  2. Stellen Sie einen Bezug zur Einleitung her.
  3. Geben Sie Tipps und Hinweise, wie der Leser von Ihren Ausführungen profitieren kann.
  4. Fordern Sie Ihre Leser auf, eine bestimmte Aktion zu ergreifen oder einen Vergleich anzustellen.
  5. Fordern Sie den Leser auf, einen Fragebogen im Internetauszufüllen oder weiteres Infomaterial anzufordern.

Auch hier gilt, was bereits gesagt wurde: Je kürzer der Artikel, desto knapper sollte auch der Schluss ausfallen.

Schritt 7: Stellen Sie dem eigentlichen Text eine Zusammenfassung voran

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Sie werden das aus Zeitungsartikeln kennen: Dort heißt die Zusammenfassung am Anfang des Textes „Lead“ und hat die Aufgabe, den Leser neugierig zu machen und ihn über die wichtigsten Inhalte zu informieren.

Ähnlich ist es bei den meisten Fachartikeln und manchmal auch bei Buchbeiträgen. Beantworten Sie in zwei bis drei Sätzen die sechs wichtigsten „W-Fragen“, nämlich: „Wer macht Was Wann Wo Wie und Warum?“


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Schritt 8: Ergänzen Sie die Autorenangaben

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Bei den meisten (Fach-)Magazinen ist es üblich, dass zum Schluss einige Informationen zum Verfasser beziehungsweise zu den Verfassern gegeben werden. Nennen Sie hier stets Ihren vollen Namen mit akademischen Titeln, den Arbeitgeber und die Position.

Gelegentlich steht auch mehr Platz zur Verfügung – dann können Sie wichtige Stationen des Lebenslaufs sowie vorherige Veröffentlichungen nennen.

Schritt 9: Korrigieren Sie Ihren Beitrag

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Überprüfen Sie zum Schluss Ihren Text im Hinblick auf inhaltliche Richtigkeit, die Einhaltung der Formatvorschriften, korrekte Angabe der benutzten Quellen und Literatur, Rechtschreibung, Zeichensetzung und Stil.

Zeichenzahl ergänzen

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Ergänzen Sie dann noch die Zeichenzahl – das geht in Word und anderen Textverarbeitungsprogrammen recht einfach mit der Funktion „Extras – Wörter zählen“.

6 abschließende Tipps

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Abschließend noch einige zusätzliche Hinweise, die Ihnen beim Verfassen von Artikeln und Buchbeiträgen helfen können:

  1. Verwenden Sie Fachbegriffe möglichst sparsam, außer Sie schreiben ausschließlich für Fachleute.
  2. Verwenden Sie keine Abkürzungen. Ausnahme: Wenn Sie längere Begriffe häufiger verwenden (wie etwa „Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie“), dann schreiben Sie den Begriff zunächst einmal aus und nennen Sie dann die Abkürzung (BMWi).
  3. Vermeiden Sie eine werbliche Ausdrucksweise, also keine Superlative, Übertreibungen und ausschmückenden Beschreibungen.
  4. Verwenden Sie bei längeren Texten Zwischenüberschriften, um Ihren Beitrag auch optisch zu gliedern.
  5. Verzichten Sie möglichst auf Hervorhebungen (Fettungen im Text, Kursivstellungen, rechtsbündige oder zentrierte Textzeilen).
  6. Schicken Sie keine vorläufigen oder unabgestimmten Versionen von Texten an die Redaktion – immer nur die endgültige.


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  1. Tanja Handl

    Gute Tipps für gute Texte - diesem Artikel ist wirklich nichts hinzuzufügen. Danke!
    Mit herzlichen Grüßen,
    Tanja von Beyond-9to5.de
    die Ihre Anregungen für ihr Blog beherzigen wird

  2. Holger Froese

    Der Karriere-F ührerschein: In 9 Schritten einen Artikel schreiben (Teil 3) #Business
    Kommentiert auf Twitter

  3. KompetenzPartner

    Der Karriere-Führerschein: In 9 Schritten einen Artikel schreiben (Teil 3): Ob Bücher, Fachzeits...

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