Im Sommer ans Meer, im Winter zum Skifahren – oder? Klassisches Reiseverhalten verändert sich durch Energiekrise und Wetterunsicherheit zusehends, Nachhaltigkeit wird wichtiger. 3 renommierte Hoteliers erzählen, wie Tourismus und Politik reagieren müssen.

Tschüss Skiurlaub & Sommerferien: Klimawandel als Ende des Saison-Tourimus?

Klimawandel und Tourismus: Eine komplexe Beziehung

Reisende suchen nach Zielen, die einzigartige Erlebnisse und unvergessliche, entspannte Momente bieten. Gleichzeitig stehen Tourismus und Klimawandel in einer komplexen und verflochtenen Beziehung zueinander. Einerseits leistet der Tourismus einen wichtigen Beitrag zur Wirtschaftskraft vieler Länder. Andererseits hat die Pandemie deutlich gezeigt, wie anfällig er sein kann und es wächst angesichts steigender Temperaturen und des Klimawandels in Politik und Gesellschaft das Bewusstsein für die Auswirkungen des Reisens auf die Umwelt.

Nachhaltigkeit wird von Kunden immer stärker eingefordert und rückt so zunehmend in den Blickpunkt vieler Tourismusanbieter. Nachhaltiger Tourismus wird dadurch zu einem wichtigem Trend, dessen Ziel darin besteht, die negativen ökologischen und kulturellen Auswirkungen des Tourismus zu reduzieren und gleichzeitig positive soziale und wirtschaftliche Vorteile für die lokalen Gemeinschaften zu fördern. Erreicht wird dies durch die Umsetzung nachhaltiger Praktiken, wie die Nutzung erneuerbarer Energien, die Erhaltung der natürlichen Ressourcen und die Förderung der lokalen Kultur und Traditionen.

Wie sehr der Klimaschutz mittlerweile im Fokus steht, hat Christian Bär, Pächter und Direktor des Alpenhofs Murnau sehr eindrücklich erfahren: Bei einem Besuch von Bundespolitikern habe ihn die ARD als allererstes dazu befragt, warum der Pool dampft. Zum Glück hatte Bär gerade 12 Millionen Euro in Nachhaltigkeit, u.a. in ein Blockheizkraftwerk, investiert und konnte erklären, dass der dampfende Pool sogar Energie spart. Weitere 8 Millionen sollen folgen. Bärs ehrgeiziges Ziel: Sein 5 Sterne-Hotel soll das nachhaltigste Ressort Deutschlands werden. „Gerade in diesem Segment haben wir eine große Verantwortung“, macht er deutlich.

Funktioniert Nachhaltigkeit im Luxushotel?

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Dabei ist ihm klar, dass man bei einem Luxushotel gemeinhin eher nicht an Nachhaltigkeit denkt. Aber genau das reizt den Bezirkschef von DEHOGA Oberbayern, vielleicht auch weil Herausforderungen bei ihm in der Familie liegen, schließlich ist Bär der Cousin bzw. Neffe der Skiweltmeister Felix und Christian Neureuther. Dafür hat er eigens eine Nachhaltigkeitsliste mit 140 Punkten erstellt und auch dabei seine 150 Mitarbeiter eingebunden. „Nur wenn die Mitarbeiter unsere Werte authentisch leben, können sie diese auch an die Gäste weitergeben“. Der Wohlfühlfaktor seiner Mitarbeiter ist dem Hotelchef einiges wert: „Das Hotel ist auch für die Mitarbeiter erlebbar, zusätzlich gibt es Mitarbeiterfeste am See, gemeinsames Paddeln und Schwimmen und natürlich auch Weiterbildungen“, gibt Bär einen kleinen Einblick in sein Employer Branding Programm. Er rekrutiert viele Mitarbeiter auch in der Umgebung, teilweise in Zusammenarbeit mit den örtlichen Schulen, bildet aus und entlässt sie auch gerne in andere Hotels. „Viele kommen dann wieder, weil sie sich bei uns wohl gefühlt haben,“ so Bär.

Das gilt auch für die Gäste, auch wenn der Hotelchef deutlich macht, dass es saisonale Unterschiede gibt: „Das Blaue Land mit seinen Seen ist eine klassische Sommerdestination, in die viele Münchener fürs Wochenende kommen oder Familien für den Sommerurlaub. Im Herbst und Winter hingegen kommen die Gäste, die Ruhe suchen und denen wir mit unserem Wellnessbereich gezielte Angebote machen“, erklärt Bär sein Konzept für die kalte Jahreszeit. „Wer hier einmal den Blick über das Murnauer Moos zu den Alpen hat schweifen lassen oder einen einsamen Spaziergang unternommen hat, wird verstehen, dass der Winter die ideale Jahreszeit ist, um wieder aufzutanken.“

Tschüss Skiurlaub & Sommerferien: Klimawandel als Ende des Saison-Tourimus?
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Unvorhergesehene Wetterereignisse führen zum Umdenken

Tourismusfachleute haben das Potenzial des Wintertourismus in Sommerdestinationen schon lange erkannt, und viele Reiseziele wie das Blau Land haben in die Entwicklung von Winteraktivitäten und -veranstaltungen investiert, um Besucher während der kalten Monate anzulocken. Dies hat dazu geführt, dass z.B. Wellnessangebote immer beliebter geworden sind. Allerdings gibt es immer noch viele Sommerdestinationen die das Potenzial des Wintertourismus noch nicht ausgeschöpft haben. Indem sie über den Tellerrand hinausschauen und ein Verständnis dafür entwickeln, was Touristen in Winterdestinationen suchen, lassen sich einzigartige Winterangebote konzipieren.

Dabei sind es aber auch klimatische Phänomene, die die Reisebranche zunehmend dazu zwingen, ihr traditionelles saisonales Geschäftsmodell neu zu bewerten und innovative Lösungen zu finden, um die Auswirkungen des Klimawandels auf den Tourismus zu bewältigen. Es stellt sich sogar die Frage, ob es noch klassische Sommer- und Winterreiseziele gibt. Die Antwort ist komplex, denn die Auswirkungen des Klimawandels auf den Tourismus sind vielschichtig und variieren je nach Ort und Art des Tourismus. Doch in jeder Veränderung liegt jedoch immer auch eine Chance: Mit dem Wechsel der Jahreszeiten bietet sich die Gelegenheit, auch in der Nebensaison Touristen anzulocken und Einnahmen zu erzielen. Dieser Ansatz erfordert eine strategische Veränderung der Marketingbemühungen und der Infrastruktur.

Wie werden Sommer-Reiseziele auch im Winter attraktiv?

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Das erkannte auch der Schweizer Unternehmer Dr. Stefan Kannewischer, als er im brandenburgischen Burg die Spreewald Therme und später, auf expliziten Kundenwunsch, noch ein Hotel baute. Der Spreewald mit seinen grünen Auen und verzweigten Kanälen ist eher eine klassische Sommerdestination zum Radfahren und Paddeln. Durch den Bau von Therme und Hotel wollte die Region gezielt auch für den Wintertourismus attraktiv werden und förderte das Projekt, das im ganzen Jahr über regen Zulauf hat, mit öffentlichen Mitteln. Denn die Thermengäste bleiben längst nicht nur in der Therme, sondern genießen auch das Gourmet-Angebot im Restaurant „Speisenkammer“ oder erleben die vereisten Kanäle bei einer Spreewald-Kahntourauf einem eigens dafür gebauten Kamin-Kahn.

Klimawandel bedeutet aber auch, dass Veränderungen im Wettergeschehen immer öfter zu unvorhersehbaren Bedingungen führen. Dazu gehören z.B. extreme Wetterereignisse wie Hitzewellen, Dürren und Wirbelstürme, die den Tourismus erheblich beeinträchtigen und auch somit auch die lokale Wirtschaft gefährden können. Ferienorte, die auf den Wintertourismus angewiesen sind, werden zunehmend durch Schneemangel hart getroffen, und viele waren gezwungen, ihren Betrieb zu schließen oder zu reduzieren. Ebenso haben Überschwemmungen im Sommer oder Waldbrände zur Schließung von Stränden, Wanderwegen und anderen Sommerattraktionen geführt, was die Tourismusindustrie erheblich beeinträchtigt hat.

Kann man ein Thermalbad nachhaltig betreiben?

Klima- und Umweltschutz wird also auch zum Zweck der Selbsterhaltung für Tourismus-Unternehmen immer wichtiger. Und das erfordert entsprechende Fachkenntnis. Kannewischers Firma, ursprünglich ein Ingenieurbüro, betreibt seit den 80er Jahren mehrere Thermalbäder in ganz Deutschland. Kein Wunder also, dass er sich mit energieeffizienten Konstruktionen auskennt: So wird im z.B. in der Spreewald Therme und dem dazugehörigen Thermenhotel ein Blockheizkraftwerk genutzt, mit dem Strom und Wärme dort gewonnen werden kann, wo diese verbraucht werden. Ist zeitweise weniger Strom nötigt, kann er in das öffentliche Netz eingespeist werden. Vor allem beim Bau des Spreewald Thermenhotels wurde darauf geachtet, dass es einen möglichst geringen Energiebedarf hat.

So wurden schon vor Jahren bezüglich Dämmung, Fenstern und Fassadenanschlüssen die Standards eines Passivhauses berücksichtigt. Dabei kommen auch Lichtkuppeln, die das Tageslicht als natürliches Leuchtmittel nutzen, sowie energiesparende LED zum Einsatz. In der Emser Therme in Bad Ems wird beispielsweise das lokale sehr warme und reichlich vorhandene Thermalwasser zur Energieeinsparung genutzt. Dank der geothermischen Gegebenheiten und eines Techniksystems, das die Anlagensysteme zur Wärme- und Energierückgewinnung vernetzt, konnte der Bedarf an fossiler Primärenergie um 55 Prozent gesenkt werden. Alle Kannewischer Thermen sind darüber hinaus so gedämmt, dass die Pumpen und Maschinen im Keller den Fußboden darüber aufheizen und man keine eigene Fußbodenheizung benötigt. Vom Herunterregeln der Wassertemperaturen, wie das in der Energiekrise vielerorts propagiert wurde, hält Kannewischer hingegen gar nichts: „Der Effekt an Einsparungen ist gering, aber der ökonomische Schaden ist riesig, weil einfach die Gäste wegbleiben.“

Tschüss Skiurlaub & Sommerferien: Klimawandel als Ende des Saison-Tourimus?
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First-Mover-Engagement kann schwierig sein

Auch Anton Hörl, Inhaber vom Hotel Salzburger Hof im österreichischen Leogang erkannte schon lange bevor der Klimawandel in aller Munde war, wie wichtig Nachhaltigkeit ist – und handelte entsprechend. Beispielsweise bezieht er seine Energie aus der eigenen Hackschnitzelanlage, Solarpanels sowieWärmepumpen t und es gibt nicht nur Ladestationen für eAutos und einen eBike-Verleih, sondern die Mitarbeiter können im Carsharing-Verfahren auch eAutos nutzen. Ganz am Anfang habe ihn sein Engagement vor gewisse Herausforderungen gestellt: „Als wir beispielsweise anfingen mit dem plastikfreien Frühstücksbuffet, hatten wir Mühe, überhaupt entsprechende Produkte zu finden“, erzählt er.

Mittlerweile gibt ihm der Erfolg, für den er u.a. das österreichische Umweltzeichen erhielt, recht. Auch das medial oft verteufelte Skifahren sei umweltfreundlicher also so manche andere Sportart, da z.B. Schneekanonen vergleichsweise wenig Wasser verbrauchen. Hörls neuestes Projekt besteht dementsprechend darin, Skifahren noch umweltfreundlicher zu machen: Die nur wenige Meter vom Hotel liegende Bergbahn soll mit Solarenergie komplett energieautark werden – wofür im Bundesland Salzburg aber erst noch ein Gesetz geändert werden muss.

Wie lassen sich Skigebiete auch im Sommer nutzen?

Das ist ein gutes Beispiel dafür, dass Regierungen und Tourismusorganisationen in vielen Regionen die Bedeutung eines nachhaltigen Tourismus als Mittel zur Bekämpfung des Klimawandels längst erkannt haben. Infolgedessen werden nun zwar vielerorts aktiv umweltfreundliche Konzepte gefördert, um den Kohlenstoffausstoß zu reduzieren und die Umwelt für künftige Generationen zu erhalten. Aber die Mühlen der Bürokratie mahlen langsam. Hörl hat das bereits erlebt, als er mit einigen Kollegen die Schaffung eines Bikerparks inititierte, um die Bergbahnen und Skipisten, die bis dahin vor allem im Winter genutzt wurden, auch in den schneelosen Monaten touristisch zu verwerten. „Am Anfang waren alle dagegen, die ersten drei Jahre waren schlecht, aber dann sind die Besucherzahlen explodiert und der Erfolg gab uns recht“, so Hörl.

Denn auch die Umnutzung von klassischen Winterdestinationen im schneelosen Sommer ist eine Herausforderung für viele Regionen. Wenn der Sommer naht, erscheinen viele Skigebiete mit ihren hoch aufragenden Gipfeln und verschneiten Hängen wie trostlose und verlassene Orte. Dabei können Skigebiete eine einzigartige Flucht vor der Sommerhitze bieten, die mit kühleren Temperaturen, frischer Bergluft und klaren Bergseen eine willkommene Abwechslung zum stickigen Stadtleben sind und eine gute Möglichkeit, die atemberaubende natürliche Schönheit von Bergregionen ohne Schnee und Kälte zu erleben. Außerdem sind die Skigebiete im Sommer in der Regel weniger überlaufen, was bedeutet, dass die Touristen von niedrigeren Preisen profitieren und eine entspanntere Atmosphäre genießen können.

Mobilität als Problem? So muss sich das Reiseverhalten ändern

Da die Auswirkungen des Klimawandels immer deutlicher werden, kommt der Tourismusbranche eine entscheidende Rolle bei der Abmilderung der Folgen zu. Die Zusammenarbeit zwischen Regierungen, Tourismusunternehmen und Touristen selbst ist notwendig, um langfristige Lösungen zu schaffen, die der Nachhaltigkeit Vorrang einräumen.

Eine Möglichkeit, dies zu erreichen, ist klimabewusstes Reisen, d.h. umweltfreundlichere Entscheidungen bei der Planung und Durchführung von Reisen. Dies könnte bedeuten, dass Sie mit der Bahn oder einem Elektroauto reisen, anstatt zu fliegen, dass Sie in umweltfreundlichen Unterkünften übernachten und dass Sie lokale Unternehmen unterstützen, die sich für Nachhaltigkeit einsetzen. Dabei sind aber nicht nur die Tourismusunternehmen gefragt, sondern auch die Politik.

Für Anton Hörl ist beispielsweise das größte ökologische Problem des Tourismus die Anreise: „Viele Gäste würden gerne mit der Bahn anreisen, jedoch fährt auf einer wichtigen innerösterreichischen Verbindung nur ein Bummelzug nach Leogang, bei der Deutschen Bahn häufen sich die Verspätungen und am Ende gibt es keinen Bus, der die Gäste abholt“, ärgert er sich über die mangelnde Flexibilität der Verkehrsunternehmen. „Dabei waren wir schon weiter, z.B. der Gepäcktransport hat eigentlich mal ganz gut geklappt.“ Sein Fazit: „Nur wenn auch die Politik bereit ist, klimabewusstes Reisen zu fördern, können wir gemeinsam etwas bewegen.“

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Fazit: Nachhaltigkeit und Klimawandel können eine echte Chance für den Tourismus sein

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Tourismus und Klimawandel eine komplexe Beziehung haben, die sowohl von Reisenden als auch von Fachleuten der Branche Aufmerksamkeit und Maßnahmen erfordert. Da die Auswirkungen des Klimawandels weiterhin auf der ganzen Welt zu spüren sind, sind klassische Sommer- und Winterreiseziele für Reisende möglicherweise keine verlässlichen Optionen mehr.

Dies ist jedoch eine Chance für die Tourismusbranche, sich anzupassen und zu erneuern, indem sie nachhaltige und verantwortungsvolle Reiseoptionen anbietet, die den Schutz der natürlichen Ressourcen und Kulturen unseres Planeten in den Vordergrund stellen. Alllerdings sollten die Touristiker dabei nicht von der Politik alleine gelassen werden. Nur wenn alle zusammenarbeiten, können wir sicherstellen, dass künftige Generationen die Schönheit unserer Welt weiterhin erkunden und genießen können, ohne irreparablen Schaden anzurichten.


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