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Business-Mode & Dresscode für Erfolg im Job: 5 Tipps zum perfekten Look


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Business-Mode, Dresscode - Alles Quatsch? Natürlich sollte bei Entscheidungen wie der Bewerberauswahl, einer Beförderung oder Gehaltserhöhung die Leistung im Vordergrund stehen. Leider sieht die Realität oft anders aus. Doch wer das Spiel mitspielen will, dem bieten wir hier einige Tipps zum richtigen Styling.

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Hier schreibt für Sie: Sina Lehman ist Online-Redakteurin Profil

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Aussehen und Erfolg hängen eng zusammen

Wir leben in einer Welt, in welcher Äußerlichkeiten eine wichtige Rolle spielen. Leider, würden viele Menschen sagen - und das Thema sorgt häufig für Diskussionen. Tatsächlich hat das Aussehen eines Menschen großen Einfluss auf dessen beruflichen Erfolg. Dabei geht es aber nicht unbedingt (nur) um Schönheit oder die Körpergröße, sondern auch die richtige Wahl von Kleidung, Frisur oder Makeup kommt zum Tragen.

Jedoch bringt diese Oberflächlichkeit auch den einen oder anderen Vorteil mit sich: Wer sich richtig zu kleiden sowie stylen versteht, kann seinen Erfolg – nicht nur im Job, sondern auch in vielen anderen Lebensbereichen – positiv beeinflussen. Wie also sieht der perfekte Business Look aus, um im Job noch erfolgreicher zu werden?

Leistung ist nicht das Einzige was zählt

Es muss also nicht immer noch mehr Leistung sein, bis sich irgendwann die Folgen einer Dauerbelastaung bemerkbar machen. Manchmal hilft es schon, sich eine neue Garderobe zuzulegen. Leistung alleine reicht demnach nicht für ein erfolgreiches Berufsleben, ebenso wenig wie gutes Aussehen.

Stattdessen geht es im Job um eine Kombination aus Persönlichkeit, Fachwissen, Leistungsbereitschaft, die richtigen Kontakte, eine positive Ausstrahlung und viele weitere Erfolgsfaktoren. Keine Frage: Ein bisschen Glück gehört auch dazu. Doch das „richtige“ Aussehen kann dabei helfen, diesem etwas auf die Sprünge zu helfen. Wieso?

Der erste Eindruck ist wichtig

Einerseits liegt das am berühmten ersten Eindruck. Dieser ist bekanntlich bleibend, jedoch macht sich das Gehirn innerhalb des Bruchteils einer Sekunde ein Bild von seinem Gegenüber. Ein Mensch wird also anhand von Äußerlichkeiten „eingeordnet“, noch bevor er ein Wort sagen kann. Diesen ersten Eindruck später noch zu ändern ist zwar möglich, aber eine langwierige sowie schwierige Angelegenheit.

Wer hingegen auf den ersten Blick einen positiven Eindruck hinterlässt, kann noch lange Zeit von diesem profitieren – auch, aber nicht nur bei Vorstellungsgesprächen. Tatsächlich konnten Forscher an der New Yorker Universität Syracuse herausfinden, dass Schönheit unbewusst mit Eigenschaften wie Intelligenz, Fleiß und Sympathie in Verbindung gebracht wird. Dies erklärt auch, weshalb Studien immer wieder zu dem gleichen Entschluss kommen, dass schöne Menschen im Job besser verdienen. Bis zu fünf Prozent kann das Aussehen dementsprechend beim Gehalt ausmachen und wird daher als wichtiger für die Karriere erachtet als persönliche Kontakte.

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Kleider machen Leute – und Karrieren

Schönheit liegt aber bekanntlich im Auge des Betrachters und kann durch das Styling stark beeinflusst werden. Haarfarbe, Frisur, Makeup oder Kleiderwahl können einen Menschen und somit auch dessen Eindruck auf das Gegenüber extrem verändern. So wirken Blondinen auf viele Menschen attraktiver, lebenslustiger und jünger, dafür aber weniger intelligent. Wer im Job also seriös auftreten möchte, sollte eher zur brünetten Haarfarbe greifen. Große Männer wirken gemeinhin erfolgreicher und entschlossener, während Übergewicht bei beiden Geschlechtern oft mit Undiszipliniertheit in Verbindung gebracht wird.

Eine Auflistung von Klischees also, die in den Köpfen der Deutschen aber fest verankert sind und dort völlig unbewusst abgespielt werden. Sie üben somit zwar einen großen Einfluss auf Karriereentscheidungen wie eine Beförderung aus, allerdings passiert das vollautomatisch im Gehirn und somit ohne „böse“ Absicht. Auch, wenn es also schrecklich oberflächlich klingt: Kleider machen tatsächlich Leute und können somit auch über den Erfolg oder Misserfolg einer Karriere entscheiden.

Erfolg lässt sich anziehen

Es bringt also nichts, gegen die Oberflächlichkeit der Welt zu wettern, denn auch das eigene Gehirn beurteilt Menschen zumindest ein Stück weit und für eine Zeit lang anhand von Äußerlichkeiten. Stattdessen sollte man dieses Wissen nutzen, um die eigene Karriere anzukurbeln und seinen Vorteil aus den oberflächlichen Strukturen zu ziehen. Den Erfolg einfach anziehen? Das ist durchaus möglich!

Ein Patentrezept gibt es dafür aber nicht. Stattdessen muss jeder Mensch selbst herausfinden, wie er das Meiste aus seinem Aussehen herausholt und sich zugleich an seinen Beruf anpasst. Jede Branche, jedes Unternehmen und sogar jeder Fachbereich hat nämlich seinen eigenen Look und wer erfolgreich sein will, muss zur „Herde“ passen. Der Sinn steht nach Konformität. Gleichzeitig würde zu viel Anpassung aber bedeuten, in der Masse unterzugehen und unsichtbar zu werden.

Dresscode hat ausgedient

Es geht also darum, sich selbst treu zu bleiben, eine eigene Identität zu bewahren und authentisch aufzutreten – gleichzeitig aber häufig ungeschriebene Regeln einzuhalten und somit nicht negativ aufzufallen. Klingt kompliziert? Für einige Menschen ist es das nicht, weil sie ein natürliches Talent sowie Interesse an Mode, Styling & Co besitzen. Für viele andere Personen ist es das aber durchaus und für sie kann es sinnvoll sein, sich professionelle Beratung durch einen Stylisten zu holen.

Denn: Wie bereits erwähnt, hängt der optimale Look für den Job stets vom Einzelfall ab. Eine Führungskraft mit Managementfunktion sowie Kundenkontakt in einem internationalen Großkonzern wird sich anders kleiden als der Informatiker im Startup, welcher während der Arbeitszeit außer seinen Kollegen keine Menschenseele trifft. Und in vielen Branchen gibt es längst keine starren Regeln mehr. Man könnte auch sagen: Der Dresscode hat heute mehr und mehr ausgedient.

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5 Tipps zum perfekten Business Look

Dennoch gibt es einige Grundregeln, welche jeder Erwerbstätige stets beachten sollte – da sie in der westlichen Gesellschaft über die wahrgenommene Attraktivität und Seriosität eines Menschen entscheiden:

  • Nicht zu viel Haut zeigen: Das gilt sowohl für Frauen als auch für Männer. Herren sollten stets lange Hosen tragen und zumindest ihre Schultern bedecken. Ein T-Shirt oder kurzärmeliges Hemd sind selbst an heißen Sommertagen also das Minimum – ein Muskelshirt ist hingegen weniger gut für den Business Look geeignet. Unprofessionell wirkt es auch, wenn Frauen ein zu tiefes Dekolleté oder einen zu kurzen Rock tragen. Letzterer sollte mindestens knielang sein, ebenso bei Business-Kleidern. Von Hotpants und Spaghettiträgern sind ebenso die Finger zu lassen.
  • Makeup: Frauen sollten nicht zu dick auftragen und sich für einen dezenten Look im Berufsalltag entscheiden, welcher zwar Ihre Vorzüge hervorhebt aber nicht zu künstlich wirkt. Auch ansonsten steht der Sinn beim Styling eher nach Natürlichkeit. Extreme Haarfarben oder künstliche Fingernägel mögen in Ausnahmefällen zum Beruf passen (Friseurin, Nageldesignern, Tätowiererin, etc.), sind jedoch in den meisten Jobs fehl am Platz. Selbiges gilt für die Herren der Schöpfung.
  • Auf ein gepflegtes Äußeres achten: Schlussendlich soll es bei Makeup, Haaren & Co stets darum gehen, einen gepflegten Eindruck zu hinterlassen. Tragen Männer also lange Haare, dürfen die keinesfalls ungewaschen wirken. Ebenso muss ein Bart gestutzt sowie gepflegt werden. Eine reine Haut, frisch gewaschene Haare und ein gut riechendes, nicht aber zu aufdringliches Parfüm sind schon einmal ein guter Schritt in die richtige Richtung – sowohl beim weiblichen als auch dem männlichen Geschlecht.
  • Die Schuhe richtig auswählen: Tatsächlich kann die richtige Wahl der Schuhe einen Look komplettieren – oder eben die falsche Wahl diesen ruinieren. Zum Business Look gehören stets geschlossene Schuhe. Die Zehen sollten nicht zu sehen sein, Frauen können aber dennoch zu Pumps oder Ballerinas greifen. Flipflops sind hingegen in beinahe allen Berufen fehl am Platz.
  • Dezente Farben und Muster tragen: Der Business Look kann, muss aber nicht immer schwarz, grau, braun oder dunkelblau sein. Farben sind durchaus erlaubt, jedoch sollten diese nicht zu kräftig sein. Ein dunkles Rot, ein tiefes Grün oder auch eine Bluse in sanftem Violett können dem Outfit gekonnt einen Wow-Effekt einhauchen. Bunte Muster oder sogar ein T-Shirt mit „lustigem“ Aufdruck haben im Berufsleben hingegen nichts verloren. Prinzipiell gilt hier: Je kreativer der Beruf, umso extravaganter darf das Outfit sein. Frauen, vor allem mit blondem Haar, sollten zudem mit den Farben Rosa sowie Pink vorsichtig sein. Schnell bedienen sie damit das Klischee der „Barbie“ und werden im Job nicht mehr ausreichend ernstgenommen.

Fazit: Auf den Gesamteindruck kommt es an

Schlussendlich kommt es aber auf das große Ganze an. Trägt eine brünette Frau mit Hochsteckfrisur und Kostüm eine pinke Bluse passend zu ihrem Hautton, wirkt sie deshalb nicht weniger professionell. Greift hingegen die Dame mit hüftlangem, wasserstoffblondem Haar, künstlichen Fingernägeln und zu viel Makeup zur Farbe Rosa, sollte sie sich nicht wundern, wenn sie im Job nicht ausreichend respektiert wird.

Das Fazit lautet also: Authentizität ja, aber dennoch muss der eigene Stil dem jeweiligen Anlass und somit auch dem Job angepasst werden. Wer diese Tipps berücksichtigt und sich am Dresscode des Arbeitsplatzes orientiert, hat jedenfalls einen wichtigen Grundstein für eine erfolgreiche Karriere gelegt.

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