Glück: Unser Gehirn zu mehr Zufriedenheit überlisten


Gut arbeiten, 500 Bäume pflanzen! Wir machen die Arbeitswelt menschlicher wie ökologischer und spenden – urkundlich belegt – Einnahmen für Aufforstung. Als Verlag Best of HR – Berufebilder.de® mit einzigartigem Buchkonzept, on-Demand eKursen und News-Dienst geben wir über 15 Jahre Erfahrung an unsere Kunden (u.a. Samsung, Otto, staatliche Institutionen) weiter. Von der Top20-Bloggerin Simone Janson, referenziert in ARD, ZEIT, WELT, Wikipedia.
Bildrechte:  Bildmaterial erstellt mit einem kostenlos zur Verfügung gestellten Smartphone unseres Sponsors HTC .

Zufriedenheit hängt nicht so sehr von äusseren Umständen ab. Vielmehr können wir Zufriedenheit schaffen: Indem wir bestehende Denkmuster hinterfragen.

Glück: Unser Gehirn zu mehr Zufriedenheit überlisten Glück: Unser Gehirn zu mehr Zufriedenheit überlisten


Mehr Wissen - PDF-Download, eKurse oder persönliche Beratung

Hier schreibt für Sie:

 

Simone Janson Simone JansonSimone Janson ist Verlegerindeutsche Top20 Bloggerin und Beraterin für HR-Kommunikation.

  Profil

Unglück: Sind die Umstände Schuld oder die subjektive Wahrnehmung?

Vielleicht haben Sie auch solche Tage, an denen Sie einfach an allem herum meckern? Oder Sie stellen fest, dass andere viel ausgeglichener und zufriedener durchs Leben gehen? Haben die denn so viel mehr Glück und Erfolg? Eher das Gegenteil ist oft der Fall: Denn mit der Zufriedenheit ist das so eine Sache: Sie ist in der Regel Ergebnis unserer subjektiven Betrachtung. Und wir sind dann zufriedener, wenn wir eine Sache positiv sehen.

Denn nicht immer lassen sich die Umstände einer Situation ändern. Viele Menschen müssen z.B. tagein tagaus mit einer beruflichen Situation klar kommen, die sie alles andere als zufriedenstellend empfinden. Und was erst recht unzufrieden macht, ist die Tatsache, dass man daran (vermeintlich) nichts ändern kann. Was soll man aber tun, wenn sich die äußeren Umstände nicht ändern lassen?

Unsere Einstellung ist für Unzufriedenheit verantwortlich

Ganz einfach: Überdenken Sie Ihre Einstellung! Denn Ihre Einstellung gegenüber einer Sache können  Sie beeinflussen und damit Ihre Unzufriedenheit erheblich reduzieren. Das glauben Sie nicht? Das ist Ihnen zu einfach? Sie  finden das lächerlich? Das ist es keinesfalls.

Tipp: Text als PDF (bitte Anleitung lesen!) oder zu diesem Text kompletten eKurs herunterladen. Aktionen oder News per Newsletter!

Tatsache ist: Der amerikanische Psychologe Albert Ellis hat festgestellt, dass es nur zum Teil von den äußeren Bedingungen abhängt, wie zufrieden wir sind. Wie stark wir unter einem Problem leiden, wird auch maßgeblich dadurch beeinflusst, wie wir diese äußeren Bedingungen aufnehmen, bewerten und interpretieren. Und dafür ist meist unsere Lebenseinstellung verantwortlich.

So können Sie Ihre Einstellung ändern

Das bedeutet also, dass Sie, um Unzufriedenheit abzubauen, nicht unbedingt die Situation ändern müssen – Sie können auch Ihre Einstellung ändern. Das bedeutet natürlich nicht, dass Sie alles, was dich stört, brav erdulden sollst. Doch wenn Sie Ihre Einstellung nur ein wenig ändern, wird der Blick auf die schwierige Situation klarer und vielleicht sehen Sie plötzlich Wege, die Sie vorher gar nicht beachtet haben. Fangen Sie doch einfach bei den Situationen und Bereichen deiner Arbeit an, die Sie besonders unzufrieden machen.

Denken Sie zum Beispiel an den cholerischen Chef oder die unorganisierten Kollegen. Was genau macht Sie an dieser Situation unzufrieden?  Überlegen Sie, wie Sie Ihre eigene persönliche Situation bewerten, mit der Sie unzufrieden sind. Definieren Sie genau, welche Situationen Sie unzufrieden machen: Ist beispielsweise der Chef wirklich immer cholerisch oder nur in bestimmten Situationen? Schreiben Sie genau auf, wann Sie mit dem Chef unzufrieden waren und wann nicht. Wenn Sie nun darüber nachdenken, wie fühlen Sie sich dann? Schreiben Sie diese Gefühle auf.

Das Gehirn überlisten

Die genau Reflektion hilft dabei, eine Sache von einer neuen und vielleicht besseren Seite zu sehen. Denn Menschen neigen dazu, Dinge ein wenig zu vereinfachen. Der Grund dafür ist im Gehirn zu suchen: Tagtäglich stürmt eine Vielzahl von Reizen auf den Menschen ein. Von dieser Masse an Sinneseindrücken nimmt das Gehirn aber nur einen kleinen Teil auf. Allerdings nicht zufällig: Das Gehirn wählt vor allem solche Informationen aus, die es in bereits bestehende Denkmuster eingliedern kann.

Im Klartext: Was wir wahrnehmen, wird sehr stark von unserer Überzeugung, unseren bisherigen Erfahrungen, Einstellungen und Interessen beeinflusst. Darüber hinaus werden Reize, die starke Gefühle auslösen, schneller und besser verarbeitet als Informationen, an denen man nicht emotional beteiligt ist. Wer diesen Mechanismus ändern will, muss sein Gehirn überlisten.

Tipp: Text als PDF (bitte Anleitung lesen!) oder zu diesem Text kompletten eKurs herunterladen. Aktionen oder News per Newsletter!

Wie wir garantiert unzufrieden werden

Dazu ein konkretes Beispiel: Gesundes Konkurrenzdenken kann ein Antriebsmotor für mehr Produktivität und Leistung sein. Wird es aber auf die Spitze getrieben, kann es Leistung im Gegenteil verhindern, weil uns der ständige Vergleich lähmt. Das sind wei Seiten einer Medaille.

In unserem Berufsalltag herrscht ein ständiger Konkurrenzkampf – völlig normal und in der Regel auch gut so. Gesundes Konkurrenzdenken kann hilfreich sein: Es spornt uns an, mehr Leistung zu erbringen, uns ständig zu verbessern und unser Ding durchzuziehen. Der Wunsch, andere zu übertrumpfen, ist ein starker Antriebsmotor für höchste Leistungen.

Wenn aus gesunder Konkurrenz „Vergleichssucht“ wird

„Ich will genauso gut Französisch können wie die Kollegin, deswegen werde ich mehr lernen“ – dieser Vergleich ist eindeutig motivierend und hilft, das Ziel zu erreichen. Problematisch wird es aber dann, wenn der Vergleich konstant negativ ausfällt. Ein Vergleich hat dann eher eine deprimierende Wirkung. Wenn man denkt: „Ich werde es ja eh nie schaffen, so gut Französisch zu lernen, ich kann den Kurs genauso gut aufgeben“, dann nimmt man sich selbst den Ansporn zu lernen. Sich ständig mit anderen zu vergleichen, kann zu einer Marotte, ja einer Sucht werden. Die beste Möglichkeit, sich das Leben völlig zu vergällen.

Dieses Verhalten führt außerdem zu unnötigen Konflikten: Nicht wenige Menschen haben Probleme damit, Ängste oder Neid sich selbst einzugestehen, geschweige denn offen zuzugeben. Um das aufkommende Minderwertigkeitsgefühl zu überspielen, reagieren sie arrogant – und zwar auf Kosten der Menschen, mit denen sie sich verglichen haben. Überspitzt klingt das dann etwa so: „Warum machst Du denn überhaupt einen Französischkurs? Um Deine Besserwisserei zu perfektionieren?“ Und die Kollegin denkt: „Mensch, was für eine arrogante Ziege!“

Fragen: Ist Ihr Konkurrenzdenken schon ungesund?

Die nachfolgenden Fragen können einen Anhaltspunkt geben, wie stark bei Ihnen die Vergleichssucht ausgeprägt ist. Beantworten Sie sich die folgenden Fragen:

Tipp: Text als PDF (bitte Anleitung lesen!) oder zu diesem Text kompletten eKurs herunterladen. Aktionen oder News per Newsletter!

  • Können Sie Ihren Kollegen vertrauen oder sehen Sie sie eher als Konkurrenten?
  • Vergleichen Sie sich oft mit anderen Menschen?
  • Fühlen Sie sich durch diese Vergleiche besser oder eher schlechter?
  • Bleiben Sie realistisch, wenn Sie sich mit anderen vergleichen?
  • Was genau vergleichen Sie? Sind Ihre Vergleiche korrekt oder basieren diese nur auf dem, was Sie über die Person zu wissen glauben?
  • Vergleichen Sie immer nur einzelne Aspekte, etwa „Kollege A hat mehr Geld als ich“?
  • Oder beziehen Sie auch andere Aspekte in Ihre Vergleiche ein, etwa „Kollege A muss auch mehr Verantwortung tragen“?
  • Wenn andere „besser“ oder erfolgreicher sind – welche Bedeutung hat das für Ihr Leben?


Mehr Wissen - PDF-Download, eKurse oder persönliche Beratung


Offline-Download: Diesen Text als PDF herunterladen –  Nutzungsrechte nachlesen. Da wir den Titel dieses Textes aus Datenschutzgründen nicht automatisch übermitteln: Beim im Kauf unter "Interessen" den Titel eintragen, falls Support nötig ist. Nach dem Kauf Text ausschließlich unter dieser URL herunterladen (bitte abspeichern).

3,99 Jetzt buchen


Ihr eKurs on Demand: Wählen Sie Ihren persönlichen eKurs zu diesem oder einem anderen Wunschthema. Als PDF-Download. Bis zu 30 Lektionen mit je 4 Lernaufgaben + Abschlusslektion. Bitte unter "Interessen" den Titel eintragen. Alternativ stellen wir gerne Ihren Kurs für Sie zusammen oder bieten Ihnen einen persönlichen regelmäßigen eMail-Kurs inklusive Betreuung und Zertifikat – alle weiteren Informationen!

19,99 Jetzt buchen


Berater-Pakete: Sie wollen Ihre Reichweite erhöhen oder als Arbeitgeber Bewerber ansprechen? Für diese und weitere Themen bieten wir spezielle Berater-Pakete (Übersicht) – zum Beispiel ein persönliches Telefonat (Preis gilt pro Stunde).

179,99 Jetzt buchen


berufebilder

Sie wollen hier kommentieren? Bitte die Debatten-Regeln einhalten, Beiträge müssen freigeschaltet werden. Ihre eMail-Adresse bleibt geheim. Mehr Informationen zur Verwendung Ihrer Daten und wie Sie dieser widersprechen können, finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

  1. Debatte zu diesem Beitrag folgen
  2. Allen Debatten folgen

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Ja, ich möchte regelmäßig über die neusten Aktionen & Angebote per Newsletter informiert werden.

Hiermit akzeptiere ich die Debatten-Regeln und die Datenschutzbedingungen mit der Möglichkeit, der Verwendung meiner Daten jederzeit zu widersprechen.