Kurios: Kein Rentenanspruch bei religiöser Trauung

Simone | Janson

Seit Anfang 2009 sind in Deutschland religiöse Eheschließungen auch ohne vorherige standesamtliche Trauung möglich. Das Dicke Ende kommt jedoch sogleich:

Die Deutsche Rentenversicherung Bund weist extra darauf hin, dass auf der Basis von religiösen Eheschließungen alleine kein Anspruch auf eine Hinterbliebenenrente entstehen kann. Stirbt ein Partner, kann daher keine Witwenrente, Witwerrente oder Erziehungsrente gezahlt werden, wenn es lediglich eine religiöse Trauung gab. Fazit: Bei Eheschließungen nach deutschem Recht sind weiterhin ausschließlich die beim Standesamt geschlossenen Ehen wirksam.

Wer allerdings aus einer früheren Ehe bereits eine Witwenrente, Witwerrente oder Erziehungsrente erhält, kann nach deutschem Recht religiös erneut heiraten, ohne dass diese Rente wegfällt.

Fachkräftemangel: Wie finden Unternehmen geeignete Mitarbeiter?

Simone | Janson

Trotz anhaltender Wirtschaftskrise und hoher Arbeitslosenquote kämpft die deutsche Wirtschaft seit Jahren mit dem Problem des Fachkräftemangels. (mehr …)

Umgang mit Kunden – Lernen aus der Praxis 1: Am Beispiel eines Bonner Verkehrsunternehmens

Simone | Janson

Ein Bonner Verkehrsunternehmen zeigte mir unlängst, wie man seine Kunden ganz hervorragend loswerden kann. Daraus habe ich die folgenden acht Ratschläge zum Kundenvergraulen entwickelt – mit ein wenig Ironie gewürzt selbstverständlich. Wenn Sie also keinen Wert mehr auf Kunden legen, sollten Sie die folgenden Tipps unbedingt beherzigen, wenn sich ein Kunde bei Ihnen beschwert.

  • Nehmen Sie Ihre Kunden nicht ernst und unterstellen Sie ihnen, dass sie lügen
  • Seien Sie so unfreundlich und pampig wie möglich. Am besten gelingt Ihnen das vermutlich an Tagen, an denen ohnehin schon alles schief lief – oder aber Sie sind ohnhin ein Mensch mit einer niedrigen Frustrationstoleranz. Der Kunde soll ruhig merken, was er vom Beschweren hat.
  • Zeigen Sie Ihrem Kunden, dass Sie nicht wissen, was Sie da eigentlich tun. Fragen Sie Ihren Kunden: “Was soll ich denn machen?” – auf dieses Weise schieben Sie die Verantwortung dem Kunden zu und sind fein raus. Dass der Kunde sie für jemanden hält, der seinen Job nicht beherrscht, braucht sie nicht zu kümmern.
  • Reden Sie sich heraus: “Wir haben soundsoviele Kunden/Produkte/Dienstleistungen” (die Liste ist unendlich erweitererbar) – “denken Sie, da kann ich mich um alles persönlich kümmern?” Der Kunde durchschaut mit etwas Glück Ihr billiges Ablenkungsmanöver und beschwert Sie nie wieder.
  • Erzählen Sie dem Kunden Dinge, die ihn nicht interessieren. Eigentlich will der Kunde nur eines: Sehen, dass Sie sich um seine Angelegenheit kümmern. Wenn Sie stattdessen irgendetwas anderes erzählen, wird der Kunde entnervt von Dannen ziehen.
  • Bieten Sie keine Entschädigung. Studien zeigen: Die meisten Kunden sind schon zufrieden, wenn man ihnen einen Ausgleich, egal welchen anbietet – und zwar ohne dass er danach fragt. Wenn Sie selbst für eine Kleinigkeit zu geizig sind, ist das die effizienteste Methode, den Kunden unzufrieden zu machen.
  • Sorgen Sie dafür, dass eine Beschwerde gar nicht erst ankommt. Machen Sie Ihrem Kunden das beschweren so schwer wie möglich (besetze Telefone, teuere Hotlines, umständliche Mailformulare, Beschwerden, die Unterwegs verloren gehen – Ihrer Kreativität sind keine Grenzen gesetzt). Denn was Sie nicht wissen, macht Sie nicht heiß – nur den Kunden.
  • Besonders geschickt: Nennen Sie Ihre Beschwerdeabteilung Qualitätsmanagement. Der Kunde denkt dann zunächst, es ginge Ihnen wirklich darum, sich um sein Anliegen zu kümmern – und sucht mit etwas Glück, wenns schief geht, den Fehler bei sich.

Konfliktkultur: Wenn zwei sich streiten…

Simone | Janson

Wenn zwei sich streiten, freut sich der dritte? Eher nicht: Konflikte am Arbeitsplatz sind selten produktiv und können die Arbeitsatmosphäre nachhaltig vergiften. Da heißt es, rechtzeitig entgegenzuwirken und Konflikte zu lösen – egal ob man selbst involviert ist oder andere. Das heißt natürlich nicht, Konflikte unter den Teppich zu geben. Aber es gibt ein paar Punkte, die man beherzigen kann. Mehr dazu in meinem Beitrag bei imgriff.

Die eigenen Stärken und Schwächen beurteilen: Wie wir uns selbst sabotieren

Natalie | Schnack

Für mehr Präsenz und Sichtbarkeit gilt ganz besonders: Was drinnen ist, kommt raus. Sie können hier im Buch noch so viele Tipps lesen, wie Sie andere auf leise Art von sich überzeugen: Wenn Sie innen drin unsicher sind oder glauben, dass Sie nicht besonders viel zu bieten haben, wird das natürlich durchkommen. Nicht nur, weil Sie auf ungute Weise zu zurückhaltend in eigener Sache sind, sondern auch, weil man Unsicherheit und Selbstzweifel bemerkt.

sabotage
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Die Finanzkrise als Tsunami – Teil 2: Wie eine Welle entsteht

Martin | Theyer

Mein Tsunami Modell besagt, dass ein vielleicht unbemerktes Ereignis oft erst Jahre später eine Finanzkrise über mehreren Ländern oder gar Kontinenten verursachen kann, ähnlich wie ein Tsunami von einem Erdbeben im Meer ausgelöst wird. Und wie geht es weiter?

tsunami4

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Neue Serie: Netbook im Langzeit-Test

Simone | Janson
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Schon lange experimentiere ich mit diversen technischen Arbeitsmitteln, Hardware wie Software herum, um meine Produktivität zu steigern. Als Freiberufler interessieren mich natürlich die immer besser werdenden Möglichkeiten, auch mobil von unterwegs aus zu arbeiten.
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