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Kolumne DIE WELT über flexible Arbeitsformen: Arbeitsform der Zukunft oder prekäre Beschäftigung?


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In meiner aktuellen WELT-Kolumne habe ich u.a. Eindrücke von der letzten re:publica Anfang Mai in Berlin verarbeitet. Es geht um die Frage, ob dem freien, flexiblen Arbeiten die Zukunft gehört – oder uns geradewegs in eine prekäre Beschäftigung führt.

DIE WELT


Hier schreibt für Sie:

 

Simone JansonSimone Janson, Auftritte in der ARD, gelegentlich Artikel für WELT, ZEIT, WIWO, t3n, W&V, macht Best of HR – Berufebilder.de & HR-Kommunikation.

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Die Arbeitswelt wird sich entscheidend verändern

Digitalisierung und Internet werden auch unsere Arbeitswelt entscheidend verändern – das wurde einmal mehr auf der letzten re:publica Anfang Mai in Berlin, die als Europas größte Web-Konferenz firmiert, klar. Ein aktueller Trend: Kollaborative, aber flexible Arbeitsformen, bei denen Teams von Freiberuflern sich nur für bestimmte Projekte zusammenfinden.

Der australische Journalist Joel Dullroy hat sich ausführlich mit solchen Arbeitsweisen beschäftigt und stellt fest: „Der große Vorteil ist, dass sich Spezialisten für ganz bestimmte Aufgaben in ihren Fähigkeiten optimal ergänzen können.“

Nicht nur gemeinsam arbeiten, sondern auch leben

Beim Projekt Blogville, von der italienischen Region Emiglia Romagna und der Blogger-Community IAmbassador in Bologna initiiert, arbeiten und leben Blogger wochenweise in einer WG zusammen. Das Projekt war so erfolgreich, dass es nun auch auf Mailand ausgedehnt wird.

„Es ist inspirierend, mit Menschen aus verschiedenen Ländern zu arbeiten“, berichtet Bloggerin Simon Falvo von ihren Erfahrungen und ergänzt: „Der eine ist ein guter Fotograf, der andere hat technische Skills, daraus ergeben sich oft ungeahnte Synergien.“ Falvo schätzt vor allem die Möglichkeit, Kontakte für die Zukunft zu knüpfen, weil sich durch das Zusammenleben die Kontakte noch vertiefen.

Gemeinsam gegen prekäre Beschäftigungen

Angst, dass sich Job und Privates zu sehr vermischen, hat sie hingegen nicht: „Jeder hat sein eigenes Zimmer und kann sich zurückziehen“, sagt sie. Nicht immer ist es so einfach. Gerade bei Freiberuflern verschwimmmen oft die Grenzen zwischen Arbeit und Privatleben, dazu kommen schlechte Bezahlung und fehlende Absicherung in Phasen der Arbeitslosigkeit.

Joel Dullroy warnte auf seiner re:publica-Veranstaltung genau vor diesen Gefahren – und hat eine mögliche Lösung: „Es gibt in Europa etwa neun Millione Freelancer“, so Dullroy, der sich beim Freelancers‘ Rights Movement engagiert. „Wir müssen uns organisieren, um auch politisch gehört zu werden und so gemeinsam gegen prekäre Beschäftigungen vorgehen.“

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Meistdiskutiert letzter Monat:

  1. Wer kennt das nicht, aber daran ist denke ich auch in bestimmter Weise der Fachkräftemangel schuld. Dies zwingt Menschen die bereits Fachkräfte sind mehr zu leisten und länger wegzubleiben. Was meint ihr denn wieso die Scheidungsrate hier in Deutschland so hoch ist. Man kann nicht beides haben, Karriere und Familie. Eine der beiden Seiten muss längerfristig betrachtet mit Sicherheit leiden, ja sogar zum scheitern verurteilt. Ich denke man sollte sich in erster Linie Prioritäten setzen und schauen was einem wichtiger ist. Familie oder die große Karriere. Es ist ja möglich andere Positionen mit nicht so einer großen Verantwortung zu übernehmen. Natürlich wollen viele beide in Einklang bringen, was sicherlich sehr schwierig ist.

    • Simone Janson

      Ich bin Überrascht über den Assoziationsbogen, den sie schlagen vom Fachkräftemangel zur Scheidungsrate. Man kann es ja auch andersherum sehen: Erfolgreich ist eben nicht der, der rund um die Uhr im Hamsterrad dreht, sondern sich gut organisieren und Arbeit abgeben kann. Es ist doch immer eine Frage, wie man Erfolg definiert.

  2. Siggi Weide
    Siggi Weide

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  5. KompetenzPartner

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