Besser arbeiten, Infos nach Wunsch! Wir geben Ihnen Informationen, die Sie wirklich brauchen und engagieren uns für eine bessere und ökologische Arbeitswelt. Als Verlag Best of HR – Berufebilder.de® mit einzigartigem Buchkonzept und eKursen bieten wir über 20 Jahre Erfahrung im Corporate Publishing – mit Kunden wie Samsung, Otto, staatlichen Institutionen. Verlegerin Simone Janson leitet auch das Institut Berufebilder Yourweb, das z.B. Stipendien vergibt, und gehört zu den 10 wichtigsten deutschen Bloggerinnen, referenziert in ARDFAZZEITWELTWikipedia.

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Hier schreibt für Sie:

Best of HR – Berufebilder.de®Katharina Heder ist Digital Media Manager und Consultant.Nach dem Studium der Germanistik bildete sich Heder als New Media Managerin mit dem Schwerpunkt Sport weiter und absolvierte ein Studium der Betriebswirtschaftslehre mit Vertiefung Onlinekommunikation.Sie berät Unternehmen darin, strategische Kommunikation in sozialen Netzwerke als Ausdruck eines Teils des eigenen Geschäftsmodells zu verstehen. Gleichzeitig nutzt sie Social Media Strategien dazu, um neue Geschäftsmodelle zu entwickeln.Das Thema Aus- und Weiterbildung von Social Media Managern erhält das Interesse von Katharina, wenn sie nicht gerade diverse Sportarten verfolgt. Weitere Artikel von ihr findet man auch auf dem SocialMedia-Blog. Ihr Portfolio ist auch auf Torial zu finden. Mehr Informationen unter frauheder.de/

Berufsbild Social Media Manager: Nicht nur “nettes” Hobby!

Social Media Manager ist weitaus mehr als nur ein Facebook-Schubser. Doch wie sieht das Berufsbild wirklich aus und welche Diskussionen ergeben sich dazu? social media manager

Social Media und die Freizeit: Hat Social Media feste Uhrzeiten?

Ich schreibe seit fast einem Jahr in unterschiedlichen Blogs zum Thema Social Media Manager. Dazu berücksichtige ich unterschiedliche Aspekte – von der Aus- bis hin zur Weiterbildung. Trotzdem gibt es einen Grund die Stimme für Tacheles zu erheben.

In den letzten Tagen sind Menschen immer wieder überrascht, wenn sie von meinem Arbeitstag hören. Viele Menschen sprechen Social Media Managern ab connected – im besten Sinne des Wortes – zu sein und geben sich erstaunt, wenn sie davon hören. Ist das wirklich so? Hat Social Media eine Uhrzeit?

Es dürfte keine Frage sein, wann und in welchem Umfang Social Media statt findet. Tagsüber sind die Nutzer arbeiten und abends loggen sie sich in ihren privaten Konten ein. Social Media ist – Dienstvereinbarungen zum Trotz – ein Freizeitvergnügen. Kein Chef wird dabei fröhlich zu sehen, wie die Mitarbeiter Facebook fröhlich dauerhaft begleitend bedienen.

Social Media Manager sind bei der Arbeit passive Nutzer

Selbst Social Media Manager – und das dürfte schon eher überraschen – sind während der Arbeitszeit (für ihre Verhältnisse) passive Nutzer. Insofern ist es vollkommen klar, dass wenn die Menschen in der FreiZEIT ONLINE sind dann eben auch auf den Kanälen der Kunden die meiste Aktivität ist.

Daraus ergibt sich – der ganz logische Schluss –, dass eben auch Social Media Manager dann gefragt sind. Es ist also nicht die Frage, ob es Arbeitszeiten gibt. Für Social Media Manager muss die Frage anders gestellt werden: Wie wird diese zu erbringende Arbeitszeit bezahlt und angerechnet?

Tipp: Text als PDF (bitte Anleitung lesen!) oder zu diesem Text kompletten eKurs bzw, Reihe herunterladen. Aktionen oder News per Newsletter!

Auslastung und Privatleben: Die gesunde Balance zwischen zwei Extremen

Ich habe auch auf Best of HR – Berufebilder.de® schon öfter beschrieben, wie mein Leben aussieht – und das zeugte in erster Linie relativ leidenschaftslos davon, dass Social Media Bereitschaft zum Verzicht bedeutet. Verzicht auf (Frei-) Zeit, eine gute Organisation der Termine und vor allem Verständnis im engsten Umkreis zB bei Familie und Freunden.

Darüber ist sich – meiner Meinung nach – jeder Enthusiast, der die Ausbildung zum SoMeMa durchläuft im Klaren. Falls nicht, dann bitte die Ausbildung dahin gehend weiter justieren, da dies ein wichtiges Element in der Vorbereitung auf den Arbeitsmarkt ist.

Fazit: Überraschung Fehlanzeige

Wer sich also über unser Leben und unseren Arbeitsalltag bei all der Aufklärung auf unterschiedlichsten Blogs überrascht gibt, hat noch nie über das Berufsbild Social Media nachgedacht. Das zeugt jedenfalls von einem Umstand: Die Lobbyarbeit der Berufstätigen ist noch lange nicht so weit vorangeschritten, dass man davon sprechen kann, dass eine Ankunft im Alltag erfolgt ist.

Social Media Manager werden vermutlich immer Wesen zwischen den Welten sein – insofern sich keine Verbindung findet, welche die Stimme nach außen konzentriert. Die Bestrebungen eines Berufsverbands sind momentan noch nicht wirklich zielführend. Auch die Aktivitäten der Einzelnen sind scheinbar noch nicht wirkungskräftig genug.

Bücher zum Thema

6 Antworten zu “Berufsbild Social Media Manager: Nicht nur “nettes” Hobby!”

  1. Ausbildung zum Social Media Manager: 3 Fragen, die sich jeder stellen sollte | B E R U F E B I L D E R sagt:

    […] Im Fokus steht jedoch meistens die Frage nach der richtigen Ausbildung. Erst kürzlich haben wir hier im Blog ja heftig dazu diskutiert. Selten bis gar nicht habe ich bislang Diskussionen gelesen, die auch den Alltag berücksichtigen. […]

  2. Vivian sagt:

    Die Grenzen zwischen Berufs-und Privatleben verschwimmen beim Social Media-, sowie beim Community Manager und nur wenige Unternehmen haben bisher geschafft diese Tatsache zu honorieren. Soweit stimme ich absolut zu.
    Es gibt allerdings bereits seit 2008 einen Berufsverband für eben diese beiden Berufsbilder, den Bundesverband für Community Management, digitale Kommunikation und Social Media (http://www.bvcm.org). Für die nächste Vorstandsperiode haben wir uns unter anderem vorgenommen, die Berufsbilder zu stärken und damit auch mehr Verständnis für die Notwendigkeit von angepassten Arbeitszeitmodellen zu schaffen. Ich hoffe das wir hier in den nächsten Jahren eine Veränderung sehen.

    • Katharina Heder sagt:

      Hi Vivian,

      Danke erstmal für dein schnelles Feedback. Ich habe selbst bereits via XING zu Romy Mlinzk angemerkt, dass man diesen Umstand natürlich berücksichtigen könnte. Ich finde allerdings, dass der Tenor – die Stimme von SoMeMas ist zu schwach – mit diesem Hinweis nur zur Frage führen würde, warum das eben so ist und ob die Arbeit nicht gut ist.

      Da ich aber um die Anstrengungen weiß und eure Initiative auch sehr schätze, empfand ich dies als unfair. Deshalb formulierte ich ja auch “die Lobbyarbeit ist noch lange nicht so vorangeschritten” – es kommt darauf an, dass vllt. im ersten Schritt mal all die löblichen Beiträge zB auch von Christine Heller zusammengestellt werden, damit ein Sammelplatz entsteht.

      Viele Grüße

    • Simone Janson sagt:

      Danke für den Hinweis, wir werden das verbreiten!

  3. aschwandenb sagt:

    Social Media Manager und Freizeit …

  4. SimoneJanson sagt:

    Zur aktuellen Diskusskion um das Berufsbild Social Media Manager: Nicht nur “nettes” Hobby!

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