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Gute Personalentscheidungen brauchen Mut – 1/2: Die Grenzen der Objektivität



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Personalverantwortlichen fehlt es bei ihren Entscheidungen häufig an Mut. Dabei sind es qualitative Ansätze, die Personalentscheidungen erfolgreich machen.

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Foto - Dirk OhlmeierDirk Ohlmeier ist Headhunter, Personalberater und Geschäftsführer der Ethos Human Recruitment GmbH.

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Erfolglose Rekruitierung

Wer in der Personalarbeit bei der Gewinnung und Auswahl des „richtigen Kandidaten allein auf sachliche und fachliche Kriterien setzt und die Person und all ihre Persönlichkeitsmerkmale und Wertvorstellungen vernachlässigt, rekrutiert langfristig erfolglos.

Ebenso wie eine Wohngemeinschaft ihr freies Zimmer nicht beliebig vermietet, führt auch in „Arbeitsgemeinschaften“ die rationale und objektive Personalentscheidung nicht allein zum Erfolg. Der neue „Mitbewohner“ muss ins Team passen und auf „Herz und Nieren“ geprüft werden, damit alle langfristig davon profitieren.

Irgendwas passt nicht

Wenn Unternehmen, nach langer erfolgloser Suche, an Personalberatungen herantreten, wissen sie oft, dass etwas nicht passt, sie können das Problem nur noch nicht formulieren und sind weit von der Lösung entfernt.

Objektive Kriterien, wie sie einem der CV offenbart, stoßen in der Praxis an ihre Grenzen. Subjektive Kategorien, wie Persönlichkeit und Talent sind für den Selektionsprozess ebenso von Bedeutung.

Das Auftreten und der feste Händedruck eines Bewerbers vermitteln in der Praxis scheinbar mehr über seine Einstellungen, als das beste Studienzeugnis.

Fachliche und menschliche Aspekte berücksichtigen

Unternehmer wissen dies und haben den Mut Entscheidungen zu treffen die neben fachlichen auch zwischenmenschliche Aspekte berücksichtigen.

Manager bewerten diese subjektiven Persönlichkeitsmerkmale aufgrund fehlender Messbarkeit und Vergleichbarkeit als willkürlich und vernachlässigen meist ihre Wirkungskraft, bzw. haben nicht den Mut diese Kriterien als gleichberechtigt anzuerkennen.

Quantitative Kriterien zur Absicherung

Man muss sich ja „absichern“. Abschlussnoten lassen sich in Relation setzten, persönliche Eindrücke oft nicht einmal in Worte fassen, geschweige denn argumentativ vermitteln.

Die Orientierung an quantitativen Kriterien im Auswahlverfahren nimmt mit steigender Größe des Unternehmens und Dezentralisierung der Personalarbeit sogar zu.

Die Relevanz der Person und ihrer Wertvorstellungen gewinnt allerdings an Bedeutung, wenn man sich vor Augen führt, dass Kandidaten sich zunehmend nicht für Unternehmen aufgrund von Brands, Gehaltspaketen und Titel entscheiden.

Entscheidungen sind subjektiv

Ihre Entscheidungen sind subjekt-, d.h. innenorientiert und basieren auf ihren individuellen Bedürfnissen, Wertvorstellungen und ihrem Lebensstil. Gesamtgesellschaftliche Veränderungen, die das Subjekt in den Mittpunkt stellen, haben längst die Arbeitswelt erreicht.

Qualitative Personalberatung stellt den Menschen, sowohl den Kandidaten, als auch den Unternehmer, Abteilungsleiter und sein Team in den Focus der Suche und reagiert, besonders vor dem Hintergrund schwindender Fachkräfte, auf diesen notgedrungenen Paradigmenwechsel.

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Meistdiskutiert letzter Monat:

  1. Arwed Röhrdanz

    Wer oder was sollte in die Schranken gewiesen werden? Die eigene Courage vorgegebene Grenzen zu überschreiten, ja das ist Mut.
    Leider fühlt sich nicht jeder dazu berufen als David gegen Goliath anzutreten, zwingt ihn doch die vorgegebenen Grenzen an dieser auch festzuhalten. Schade.
    Es braucht wirklich Mut auch seine Entscheidung mit einem Lächeln zu bestätigen.

    • Simone Janson

      Hallo Herr Röhrdanz, das gefällt mir: Mut auch seine Entscheidungen mit einem Lächeln zu bestätigen. Danke für diesen Kommentar.

  2. Die Talent-Werker
    Die Talent-Werker

    RT @upo_recruiting: Recruitingkompetenz??? Manager bewerten Persönlichkeitsmerkmale als willkürlich & vernachlässigbar
    (Beitrag via Twitter) XPfq7tXB…

  3. Rekrutierungserfolg
    Rekrutierungserfolg

    RT @upo_recruiting: Recruitingkompetenz??? Manager bewerten Persönlichkeitsmerkmale als willkürlich & vernachlässigbar
    (Beitrag via Twitter) XPfq7tXB…

  4. Dr. Böck upo
    Dr. Böck upo

    Recruitingkompetenz??? Manager bewerten Persönlichkeitsmerkmale als willkürlich & vernachlässigbar
    via @mediaintown

  5. mediaintown
    mediaintown

    Mehr Mut für gute Personalentscheidungen – das fordert Dirk Ohlmeier auf @Berufebilder:

  6. Monika B. Paitl
    Monika B. Paitl

    RT @SimoneJanson: Gute Personalentscheidungen brauchen Mut – 1/2: Die Grenzen der Objektivität –

  7. Boris-A. Beissner
    Boris-A. Beissner

    “: Gute Personalentscheidungen brauchen Mut – 1/2: Die Grenzen der Objektivität – (Beitrag via Twitter) SE71iYJ44g” es bedarf eben Mut!

  8. KompetenzPartner
    KompetenzPartner

    Gute Personalentscheidungen brauchen Mut – 1/2: Die Grenzen der Objektivität: Personalverantwo… #Beruf #Bildung

  9. Berufebilder
    Berufebilder

    Gute Personalentscheidungen brauchen Mut – 1/2: Die Grenzen der Objektivität –

  10. Simone Janson
    Simone Janson

    Gute Personalentscheidungen brauchen Mut – 1/2: Die Grenzen der Objektivität –

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