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Gesund Führen & Kommunizieren – Teil 4: Lernen von Google



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Unternehmen wie Google machen es längst vor: Gesundes Kommunizieren und Führen bedeutet auch, gemeinsam den den Weg zum »Macht miteinander« zu finden.

Google Docks Office, Dublin, Ireland


Hier schreibt für Sie:

 

angela_dietzAngela Dietz ist die Expertin für Gesundes Kommunizieren und Führen.

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Der Schlüssel zu besserer Führung

Die Lebenshaltung des Gesunden Kommunizierens und Führens, basierend auf dem Gedankengut der Gewaltfreien Kommunikation nach Marshall B. Rosenberg und ihren vier Schritten, sind der Schlüssel:

Der Schlüssel zu einer transparenten, vertrauensvollen und innovativen Kultur in Unternehmen, Organisationen, Familien und Schulen. Sie sind in jeder schwierigen Situation im Alltag nützlich.

Gute Lösungen für den Einzelnen

Sie ermöglichen leichtere, individuellere Lösungen für Einzelne. Führungsüberlegungen und Entscheidungen können damit deutlich transparenter und nachvollziehbarer kommuniziert werden.

Erfreuliche Entwicklungen sowie unpopuläre Maßnahmen (Kündigung, Kurzarbeit, Trennung, Krise) werden klar und einfühlsam offengelegt.

Den Adressaten wahrnehmen

Das Ziel besteht darin, dass die Adressaten wahrnehmen, dass die Führenden sie einbeziehen wollen und eine Vertrauenskultur mit all ihrem Tun anstreben. Dieses Handwerkszeug gibt Mitarbeitern und Führungskräften mehr Leichtigkeit und die Möglichkeit, deutlich wirkungsvoller für sich einzustehen.

Kurz: Selbstwirksamkeit erhöht die Zufriedenheit. Die veränderte Haltung und Sprache führt dazu, dass Teams und Abteilungen eines Unternehmens leichter an einem Strang ziehen, anstatt sich an ungelösten Konflikten aufzureiben.

Klassische Führungskonzepte

Klassische Führungskonzepte, die aus einer Führung qua Machtwort von oben nach unten oder Aussitzen und Stillhalten resultieren, die den Mitarbeitern ein bestimmtes Ziel alternativlos vorgeben, Abläufe fest definieren, Ergebnisse engmaschig kontrollieren und auf Zahlen reduzieren, dabei aber weder Freude, Sinn noch Erfüllung ihrer Mitarbeiter im Blick haben, werden nur in wenigen Bereichen noch Erfolg haben können.

Nach den Phasen der bisweilen entmenschlichten Effizienzsteigerung in der Wirtschaft mit der Folge des reinen Gewinnstrebens erscheinen seit einiger Zeit Veränderungszeichen einer neuen Wirtschaftskultur am Horizont.

Was Google & Co besser machen

Firmen wie Google, BSO/Origin IT Consulting in den Niederlanden, Patagonia, Gore, Morningstar in den USA oder die Great-Place-to-work-Unternehmen in Deutschland, aber auch die ESBZ Schule in Berlin machen durch außergewöhnliche Erfolge und innovative Strukturen im Miteinander auf sich aufmerksam.

Sie wollen ein bewusstes und verantwortliches Business beziehungsweise Bildungsangebot bieten und legen Wert auf Ganzheitlichkeit, Vernetzung und Gleichwürdigkeit aller. Die jeweiligen Verantwortlichen wissen:

Eine Kultur der Potenzialentfaltung

Es geht nicht um eine Entscheidung zwischen Gewinn und Effizienz versus Mensch und seine Bedürfnisse oder Werte, sondern vielmehr um einen menschlich erfolgreichen Weg, um ein integriertes Sowohl-als-auch, um Effizienz, Gewinn mit, für und durch die Menschen.

Dieser Weg bringt besondere Resultate hervor. Im Bemühen um eine Kultur der Potenzialentfaltung in Schulen, Partnerschaften und Unternehmen werden die Burn- und Bore-out-Raten sicher sinken.

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