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Besser Arbeiten, Infos nach Wunsch: Wir geben Ihnen Informationen, die Sie wirklich brauchen und engagieren uns mit dem Bundesbildungsministerium als Partner für eine nachhaltige Arbeitswelt. Unser Verlag gibt Print/Online Bücher, Magazine, eKurse heraus – mit über 20 Jahren Erfahrung im Corporate Publishing sowie Kunden wie Samsung, Otto, staatliche Institutionen, Verlegerin Simone Janson ist eine der 10 wichtigsten deutschen Bloggerinnen, referenziert in ARD, FAZ, ZEIT, WELT, Wikipedia.

Offenlegung & Bildrechte:  Bildmaterial erstellt im Rahmen einer kostenlosen Kooperation mit Shutterstock. 
Redaktionelle Bearbeitung: Dieser Beitrag wurde zur Veröffentlichung auf Best of HR – Berufebilder.de® überarbeitet und inhaltlich für das Format angepasst von Simone Janson. Alle Beiträge von Simone Janson

Text stammt weitestgehend aus dem Buch: “Die Macht der Stille: Wie introvertierte und hochsensible Menschen ihre Besonderheit erkennen, verstehen und nutzen können” (2015), erschienen bei Münchener Verlagsgruppe (MVG), Abdruck mit freundlicher Genehmigung des Verlags.


Sophia_Dembling(c)David_BaumbachHier schreibt für Sie: Sophia Dembling schreibt u.a. für Psychology Today und Wall Street Journal.Sie betreibt ihren Blog “The Introvert‘s Corner” für Psychology Today und hat eine Vielzahl von Artikeln in renommierten Zeitschriften veröffentlicht, u.a. im Wall Street Journal. Sie lebt in Dallas, Texas. Mehr Informationen unter www.sophiadembling.com Alle Texte von Sophia Dembling.

  • Sag Ja! Motivation Positives Denken & Psychologie {+AddOn nach Wunsch}
  • Denk dir die Welt schön & gib die Schuld den andern {+AddOn nach Wunsch}
  • Streiten. Konflikte lösen & vermeiden {+AddOn nach Wunsch}
  • Glaub an dich {+AddOn nach Wunsch}
  • Entscheide Dich Jetzt! Unter Stress die richtige Wahl treffen {+AddOn nach Wunsch}
  • Top-Arbeitgeber finden {+AddOn nach Wunsch}
  • Knigge Gutes Benehmen & Stil im Berufsalltag {+AddOn nach Wunsch}
  • Körpersprache – Menschen lesen & verstehen {+AddOn nach Wunsch}
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  • Perfekte Bewerbung {+AddOn nach Wunsch}
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  • Mindset Shift! Entdecken Sie Ihre Stärken jetzt {+AddOn nach Wunsch}
  • Mehr Geld verdienen weniger arbeiten besser leben {+AddOn nach Wunsch}
  • Immer mit dem Kopf durch die Wand! Unmögliche Ziele erreichen {+AddOn nach Wunsch}
  • Lass Sie reden! Tschüss Kommunikations-Stress {+AddOn nach Wunsch}
  • Die Jobsucher-Falle! Bewerbungssabotage entgehen {+AddOn nach Wunsch}
  • Körpersprache – mit Auftreten & Wirkung überzeugen {+AddOn nach Wunsch}

Introversion nach Freud, Jung & Co: Der kleine Unterschied

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In den 1960er-Jahren begannen andere Persönlichkeitstheo­retiker, die sogenannten Big Five zu entwickeln: das Fünf-Fak­toren-Modell der Persönlichkeit. Dabei handelt es sich um Per­sönlichkeitszüge, die zeitlebens relativ stabil bestehen bleiben.

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Intraversion und Extraversion als stabile Persönlichkeitsmerkmale

Die Extroversion und deren Gegenteil, die Introversion, gehören zu diesen Persönlichkeitszügen. (Die weiteren sind Offenheit für Erfahrungen, Gewissenhaftigkeit, Neurotizismus und Soziale Verträglichkeit).

Jeder von uns steht auf diesem Kontinuum der Persönlichkeitszüge auf einem anderen Platz. Die Extroversion hat in diesem Modell sechs Aspekte: herzlich, gesellig, durchsetzungs­fähig, aktiv, empfänglich für An- und Aufregungen und positiv gestimmt.

Auch hier ist es wieder so, dass nichts Schönes heraus­ kommt, wenn man das Gegenteil der Extroversion extrapoliert: kalt, schweigsam, nachgiebig, häuslich, langweilig und mürrisch.

Die Diskussion um die Introversion

In den letzten Jahren hat die Debatte darüber angehalten, was Introversion ist, sie hat jedoch seit Freuds griesgrämiger Bewer­tung einen weiten Weg zurückgelegt. Unter Einsatz aller heute verfügbaren neuen Hochleistungstechnologien im Bereich der Ge­hirn-Scans beginnen die Wissenschaftler tatsächlich, Unterschiede in den Gehirnen Introvertierter und Extrovertierter festzustellen.

Und allmählich setzt sich auch die Auffassung durch, dass Introver­sion gar nicht so schlecht sei – dass sie tatsächlich einige wirklich gute Qualitäten haben könnte. Die Psychoanalytikerin und Auto­rin Marti Laney war eine der ersten der sogenannten “Pro-Introver­sions”-Bewegung und bereicherte die Diskussion um einige weitere Qualitäten Introvertierter: scharfsinnige Denker, kreativ, sich selbst reflektierend, flexibel, verantwortungsbewusst.


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Introversion und Hochsensibilität

Das ist großartig und liefert Ansätze, die Introversion in eine völ­lig andere Richtung zu definieren. Das tut beispielsweise der von der Psychologin Elaine Aron geprägte Begriff der “Hochsensiblen Personen” (kurz HSP), der ebenfalls in den Introversions-Definitions-Mix aufgenommen wurde, weil viele Introvertierte, die ihre Bücher gelesen haben, sich darin selbst wiedererkannt haben.

Hochsensible Menschen werden schnell von zu viel Aufregung und Unruhe überwältigt, sie sind empfänglich für die Stimmungen an­derer Menschen und nehmen alles in ihrer Umgebung übermäßig stark wahr.

Dies ist eine Frage der sensorischen Verarbeitung. Von mir ist bekannt, dass ich zu einer großen, lebhaften Party ging und beinahe in Katatonie verfiel. Ob diese hohe Empfindlichkeit für äußere Stimuli nun auch ein Aspekt der Introversion oder etwas anderes ist, insgesamt trägt dieser zusätzliche Aspekt der Definition der Introversion jedenfalls zu weiterer Verwirrung bei.

Der Stand der Wissenschaft

Und es gibt das Problem, dass Schüchternheit lange Zeit als Synonym für Introversion galt. Die vielen Jahre, in denen Wis­senschaftler und andere “Introversion” und “Schüchternheit” als austauschbare Begriffe verwendet haben, machen die Sache entschieden verworrener, vor allem im Labor.

In der Vergangenheit wurde viel Forschungsarbeit unter der Annahme geleistet, dass Schüchternheit für Introversion stünde, daher ist die Forschung zwar durchaus interessant und teilweise auch relevant, teilweise jedoch auch irrelevant.

Trotz der Verwirrung wird eines zunehmend klar: Introversion ist mehr als nur die Abwesenheit von Extroversion. Wir Introver­tierte nehmen unseren eigenen Raum in der Welt ein, auch wenn dessen Gestaltung noch nicht vollständig definiert ist. Wir sind ein bisschen Jung und ein bisschen Eysenck.

Feldforschung und Labor-Theorie

Die Wissenschaftler sollen die Arbeit im Labor erledigen, wir jedoch betreiben Feldforschung. Wir sind Teil der Bewegung, um die Introversion zu definieren, zu schildern und zu verstehen, und kommen dem Ziel täglich näher, alles darüber herauszufinden.

Viele Introvertierte beziehen sich auf Arons HSP, auch wenn das Urteil darüber, ob ein Zusammenhang mit Introversion vorhanden ist, noch aussteht.

Die gute Nachricht jedoch lautet, dass sich Introvertierte mehr als je zuvor (Dank sei dem World Wide Web) zusammenschließen, miteinander sprechen, Nachrichten austauschen und ihre Natur annehmen, wie sie ist.


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6 Antworten zu „Introversion nach Freud, Jung & Co: Der kleine Unterschied“

  1. Toller Beitrag zum Thema Introversion, las ich sehr gerne.

  2. Jenny Marquardt

    #Introvertierte: scharfsinnige Denker, kreativ, sich selbst reflektierend, flexibel, verantwortungsbewusst! – Empfehlenswerter Beitrag XcGB4Ry41n

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