Corporate Identity im Employer Branding: 4 Grundlagen zur besseren Arbeitgebermarke


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Unternehmen müssen sich im Zuge des Employer Branding heute einiges einfallen lassen, wenn Sie aus der Masse der Konkurrenz als Arbeitgeber herausstechen wollen. Was hilft: Eine fest definierte Corporate Identity. 4 Grundlagen.

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Hier schreibt für Sie: Oliver Koch ist Geschäftsführer der SOLCOM GmbH. Profil


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So hilft die Corporate Identity beim Employer Branding

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Laut des Statistik Portals statista gab es 2016 eine Anzahl von 3.476.193 Unternehmen in Deutschland. Wie ist es möglich, bei so einer Menge noch als eigenständig wahrgenommen zu werden und sich abzusetzen – sowohl als Unternehmen als auch als Arbeitgeber?

Das Stichwort lautet Corporate Identity. Denn nur durch eine individuelle Unternehmensidentität besteht die Chance auf dem Wirtschafts- und Arbeitsmarkt herauszustechen, sich von anderen abzuheben und erfolgreich zu sein.

Die 4 Grundlagen der Corporate Identity

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Die Corporate Identity, kurz CI, setzt sich aus vier verschiedenen Aspekten zusammen:

  1. Das Corporate Design ist das visuelle Erscheinungsbild des Unternehmens, wie zum Beispiel das Logo, gebrandetes Briefpapier oder die Homepage. Es geht hierbei auch um das Firmengebäude selbst, die Außenfassade, der Innenbereich, die Dekoration, die Farbauswahl etc. Das Corporate Design sollte einheitlich auf allen Medien zu sehen sein, sodass der Verbraucher im besten Fall nur allein durch die Farben oder den Schriftzug eine Assoziation zum Unternehmen herstellt.
  2. Corporate Communication, die interne und externe Kommunikation des Unternehmens. Das beinhaltet auf der einen Seite den internen Newsletter, das Alumni-Netzwerk etc. und auf der anderen Seite die Pressemitteilungen, Veröffentlichungen von Fachartikeln, das Betreiben eines Blogs und ähnliches. Das Unternehmen kann dadurch Stellung beziehen, für welche Normen und Werte die Firma steht.
  3. Das Corporate Behaviour meint das Verhalten der Mitarbeiter untereinander, das zwischen Mitarbeiter und Führungskraft und auch das zwischen Mitarbeiter und Kunde. Dieser Punkt betrifft also ebenfalls sowohl den internen, als auch den externen Umgang miteinander. Die Handlungen, Reaktionen und das Auftreten sollte natürlich mit den Einstellungen der Corporate Communication übereinstimmen.
  4. Den abschließenden Part übernimmt hier die Corporate Culture, die Unternehmenskultur. An dieser Stelle treffen sich die Corporate Communication und das Corporate Behaviour und bilden ein großes Ganzes. Die Führungskräfte müssen hier die Überzeugungen vorleben, die das Unternehmen vertritt. Nur so entsteht Glaubwürdigkeit für die Mitarbeiter, Kunden und den allgemeinen öffentlichen Auftritt.

Ein einheitlicher Auftritt

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Die Corporate Identity hilft dem Unternehmen weniger als ein wirtschaftlicher Betrieb und mehr als eine Art Person mit Charakterzügen und individuellen Eigenschaften dazustehen. Das schafft Sympathie bei potenziellen Kunden, Bewerbern und auch bezüglich des öffentlich gesellschaftlichen Eindrucks.


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Die Priorität sollte darauf liegen, dass alle Mitglieder des Unternehmens Teil der Corporate Identity sind damit ein einheitliches Bild der verbalen und nonverbalen Kommunikation des Unternehmens entsteht. Doch vor allem die Corporate Culture ist ein Aspekt, der jeden Tag von allen auch gelebt werden sollte und nicht nur auf dem Papier in hübschen Floskeln vorhanden ist.

Ziele, die mit Corporate Identity erreicht werden können

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Auf der einen Seite müssen sich die Mitarbeiter so mit der Unternehmenskultur identifizieren können, dass sie diese auch selbst überzeugend vertreten können und auf der anderen Seite muss das Unternehmen bei Kunden im Gedächtnis bleiben, es muss ein positiver Erinnerungsfaktor entstehen, der nur durch eine authentische Corporate Identity erzeugt werden kann.

Die Ziele, die mit einer erfolgreichen Corporate Identity erreicht werden können, setzen sich aus mehreren Punkten zusammen. Zum einen die Mitarbeiterloyalität, die dem Unternehmen entgegen gebracht wird. Durch einen klaren Standpunkt bezüglich moralischer Werte und wirtschaftlichen Überzeugungen wissen die Mitarbeiter woran sie sind.

Transparenz ist entscheidend

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Die Transparenz dieser Werte ist an dieser Stelle entscheidend, denn nur so können (potentielle) Mitarbeiter die Stellung der Firma verstehen und nachvollziehen. Des Weiteren kann durch Corporate Identity die öffentliche Aufmerksamkeit auf das Unternehmen gelenkt werden.

Dabei geht es nicht darum, dass das publike Interesse ausschließlich positiv sein muss, es geht mehr darum in den Köpfen der Leute zu sein und sich zum Beispiel durch eine eingängige Werbemelodie als Ohrwurm bei den Verbrauchern festzusetzen.

Qualität und Professionalität

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Als Bewerber kann man eine wirklich gelebte Coprporate Identity an verschiedenen Merkmalen erkennen. Ein Aspekt beschäftigt sich mit der Professionalität, deren Eindruck automatisch entsteht, sobald das Unternehmen ein einheitliches und angemessenes Layout, Auftreten und Selbstbild erzeugt.


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In diesem Zuge ist auch der Wiedererkennungswert anzuführen, denn der Bekanntheitsgrad einer Firma entsteht auf der einen Seite durch Qualität und Professionalität und auf der anderen Seite durch einen überzeugenden öffentlich medialen Auftritt, der klare Wiedererkennungsmerkmale mit sich bringt. Zuletzt ist es auch wirtschaftlichen Erfolg erkennbar. Diese ergibt sich durch die aufgeführten Faktoren der Professionalität, des medialen Auftritts und des Wiedererkennungswertes.

Fazit: Corporate Identity muss in jedem Bereich vorhanden sein

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Abschließend ist klarzustellen, dass die Corporate Identity in all ihren Facetten und in jedem Bereich für jedes Unternehmen einheitlich und professionell vorhanden sein muss.

Dadurch können intern und extern Erfolge erzielt werden, auf die ein Unternehmen, gerade bei dem zunehmenden Wettbewerbsdruck und der Arbeitsmarkt-Situation, nicht mehr verzichten kann.

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  1. Holger

    Die 3,4 Millionen Unternehmer in Deutschland im Zusammenhang mit "Employer" aufzuzählen ist schon ein bischen neben der Spur.
    Von denen sind 2,3 Millionen Einzelselbständige, die gar nicht auf die Idee kommen sich irgendeinen Angestellten zu nehmen.
    Und auch bei Unternehmen mit 1-2 Angestellten brauchen nicht unbedingt ein Corporate Identiy, oder gar Team-Building Massnahmen, das ergibt sich bei denen ganz von selbst.
    Aussagen wie "muss in jedem Bereich gelten" machen keinen Sinn, wenn es keine Bereiche gibt.
    Nur um alle 10 Jahre mal einen neuen Azubi zu aquirieren, lohnt sich sowas nicht.

    Also die Zielgruppe für diese Ideen ist schon deutlich kleiner, als 3,5 Millionen. Eher Richtung 300.000

    Ich hab gerade gestern einen Radio-Spot gehört, 1000€ Wechselprämie für KFZ-Mechatroniker. Vielleicht hilft das besser und schneller, als ein Logo zu entwerfen ?

    Das Coroporate Identity ne gute Idee ist und hilft, steht ausser Frage. Ob sie der beste Weg ist, wie man sein Ziel erreicht, steht aber auf einem anderen Blatt.

    • Simone Janson

      Hallo Holger,
      vielen dank, ich gebe Ihren Hinweis gerne an den Autor weiter.

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