Employer Branding mit Influencer-Marketing: YouTuber als Berufsberater?


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Arbeitgeber und Recruiter, die mit ihrem Ausbildungsangebot junge Bewerber ansprechen wollen, sollten im Personalmarketing neue Wege ausprobieren - mit YouTube oder Instagram z.B. Wie sinnvoll ist das? Ein Unternehmen berichtet von seinen Erfahrungen.


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Hier schreibt für Sie: Peter-Georg Lutsch ist Senior Online Marketing Manager bei meinestadt.de.

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Unternehmen & Bewerber reden aneinander vorbei

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Laut aktuellem Berufsbildungsbericht blieben auch für das Ausbildungsjahr 2016 wieder 43.500 Plätze unbesetzt, während 20.600 Jugendliche keinen Ausbildungsplatz finden konnten. Eine der Hauptursachen ist, dass Unternehmen und Bewerber aneinander vorbeireden.

90 Prozent aller Jugendlichen gehen fast täglich mit dem Smartphone ins Internet. Das müssen Unternehmen bei der Suche nach Nachwuchstalenten für sich nutzen und Jugendliche zum Thema Ausbildung und Berufswahl über mobile Kanäle und in sozialen Netzwerken ansprechen. In den sozialen Medien haben die sogenannten „Influencer“ in den letzten Jahren massiv an Bedeutung gewonnen.

Youtube-Stars als Berufsberatung?

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Blogger, Youtube-Stars und Instagrammer erfreuen sich großer Beliebtheit und erreichen in ihren treuen Fangemeinden teilweise mehrere Millionen Menschen, vor allem in der jüngeren Zielgruppe. Sie befassen sich in ihren Beiträgen mit den unterschiedlichsten Themen von Mode und Schminktipps über Gaming bis hin zu Strick-Anleitungen, sind wichtige Meinungsbildner und für ihre Abonnenten und Follower fast eine Art Lebensberatung. Wie können Unternehmen die Vorbildfunktion und Strahlkraft der Internetstars nutzen um ihre Botschaften authentisch zu platzieren?

TalentHero, die Azubi-App von meinestadt.de, ermöglicht neben einem Orientierungscheck für die Berufswahl als erste App im Ausbildungsmarkt auch die Möglichkeit einer unkomplizierten und professionellen Bewerbung via Smartphone. Damit haben wir es uns zur Aufgabe gemacht, Unternehmen und Auszubildende wieder zusammenzubringen und das Thema betriebliche Ausbildung in den Köpfen der Jugendlichen wieder attraktiv zu machen. Um das zu verwirklichen, haben wir eine thematisch breit gefächerte Influencer-Kampagne gestartet und uns bekannte Youtube-Stars an Bord geholt.


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Warum YouTuber & Instagrammer?

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Wieso YouTube? Für TalentHero ist YouTube ein sehr guter Kanal. Abgesehen davon, dass YouTube eine vergleichsweise hohe Konvertierungsrate hat, wissen wir, dass unsere Zielgruppe der 14- bis 21-jährigen Jugendlichen in sozialen Medien am liebsten Inhalte in Form von Videos konsumieren. Darüber hinaus eignen sich Videos wegen der wesentlich größeren Erklärungs- und Darstellungsmöglichkeiten für die Vorstellung neuer Produkte und Apps wie TalentHero besonders gut.

Die Influencer führen durch die Funktionen und zeigen ihren Zuschauern die Möglichkeiten der App auf. Sie erzählen dabei von ihren eigenen Erfahrungen mit Berufswahl und Ausbildungssuche, denn nicht wenige sind im gleichen Alter und sind oder waren bereits selbst davon betroffen. Das macht sie zu authentischen Ratgebern.

Influencer müssen zum Unternehmen passen

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Bei der Auswahl der Kooperationspartner war es im ersten Schritt besonders wichtig zu überlegen, welche Youtuber aus dem mittlerweile sehr vielfältigen Angebot am besten zur Marke TalentHero passen. Dabei haben wir uns zunächst auf solche fokussiert, deren Fangemeinde hauptsächlich in Deutschland angesiedelt und zwischen 14 und 20 Jahre alt ist und dann unzählige verschiedene Videos angeschaut. Grundsätzlich gibt es für uns thematisch wenige Einschränkungen. Bei einem Angebot von über 300 Ausbildungsberufen in Deutschland, ist eigentlich für jede Interessensgruppe etwas dabei.

Darüber hinaus ist das Thema Berufswahl für jeden relevant, egal ob Gaming- oder Makeup-Fan. In Zusammenarbeit mit der Influencer Marketing Plattform ReachHero konnten wir mehrere Youtube-Stars mit unterschiedlichen Reichweiten identifizieren und für TalentHero als Kooperationspartner gewinnen. Einer von ihnen ist zum Beispiel Aaron Troschke (Youtube-Kanal „Hey Aaron!!!“). Aaron ist neben seinem Youtube-Kanal mit einer halben Million Follower auch bekannt aus TV-Formaten wie „Wer wird Millionär“ und „Promi Big Brother“. „Als Youtuber habe ich ein enges Vertrauensverhältnis zu meinen Nutzern. Um authentisch zu bleiben, kann ich nur Kooperationen zu Produkten eingehen, die mich auch wirklich überzeugen“, so Aaron. „Bei TalentHero war das so. Hätte ich selbst diese App schon vor Jahren gehabt, wäre mir die Ausbildungssuche nicht so schwergefallen.“

Ausbildungssuchende vertrauen Youtube-Stars

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Die Zahlen sprechen für sich: Seit dem Start der Kampagne Ende September 2016 konnten wir mit Hilfe der Influencer insgesamt über 2,7 Millionen Jugendliche zum Thema betriebliche Ausbildung erreichen - mehr als 200.000 Mal wurden die Videos geteilt, kommentiert und geliked. Für TalentHero konnten insgesamt über 80.000 neue Nutzer dazugewonnen werden.

Der Erfolg der Kampagne zeigt, wie wichtig den Jugendlichen die Empfehlungen von Gleichaltrigen und Gleichgesinnten sind und wie groß der Einfluss der Youtube-Stars auf ihre Nutzerschaft ist. Besonders die junge Zielgruppe ist sehr stark auf Youtube aktiv und deshalb, wie die Kampagne beweist, dort sehr gut erreichbar und auch für Themen wie Ausbildung und Berufswahl empfänglich. Obwohl eine solche Kampagne sicher nicht zu jedem Unternehmen und zu jedem Produkt passt, üben Influencer eine nicht zu unterschätzende Vorbildfunktion aus, von der Unternehmen nachhaltig profitieren können.


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TalentHero kommt bei Jugendlichen an

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Für Jugendliche, die an einer Ausbildung interessiert sind, ist die App der richtige Kanal: Mehr als 175.000 Ausbildungssuchende haben sich TalentHero bereits aus den App Stores heruntergeladen und zusammen schon über 13.000 Bewerbungen über die App verschickt. Von dieser Reichweite können wiederum Unternehmen profitieren, die Ausbildungsplätze zu vergeben haben.

Um den Nachwuchs besser zu erreichen, können sie die App als mobile Karriereseite nutzen und sich neben Stellenanzeigen mit einem Unternehmensprofil als moderner und innovativer Arbeitgeber der Zielgruppe präsentieren. Die Jugendlichen sind vorrangig mobil unterwegs und müssen dort auch zu Themen wie Ausbildung und Berufswahl angesprochen werden. Personaler müssen das verstehen und diese Kanäle klug für sich nutzen.

Weitere Informationen zu TalentHero unter http://www.talenthero.de

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