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Teamfähigkeit & Streitkultur: 5 Tipps gegen Konflikte, Mobbing & Manipulation


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Wie wichtig das Thema Konflikte am Arbeitsplatz für unsere Leser ist, haben wir an der großen Resonanz unserer Leser auf unseren Streit-am-Arbeitsplatz-Beitrag vergangene Woche bemerkt. Besonders schwierig dabei sind schwelende Konflikte, die versteckt ausgetragen werden, bis hin zu Manipulation und Mobbing: 5 Tipps, was man dagegen tun kann.


Hier schreibt für Sie:

 

Simone JansonSimone Janson, Auftritte in der ARD, Artikel für WELT, ZEIT, WIWO, t3n, W&V, macht Best of HR – Best of HR – Berufebilder.de & HR-Kommunikation.

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Zur Teamfähigkeit gehört eine gesunde Streitkultur

Teamarbeit sagt sich so leicht – dabei gehört zur Teamfähigkeit auch eine gesunde Streitkultur. Denn nur so kann ein Team, das aus unterschiedlichen Individuen mit unterschiedlichen Interessen besteht, effizient zusammenarbeiten.

Und Grund genug zum Ärgern gibt es im Berufsalltag mehr als genug – um nur einige Beispiele zu nennen:

  • Unzuverlässigkeit unter Kollegen,
  • ein sturer Chef,
  • ineffizente Meetings,
  • geplatzte Termine
  • und vieles mehr.

Wie Teams mit Konflikten umgehen

Und schnell ist das gewohnte Team aus dem Rahmen gebracht. Schwierig ist allerdings der Umgang mit solchen Konflikten: Statt seinem Ärger Luft zu machen, halten die meisten lieber die Klappe. Tatsächlich wird in deutschen Büros einfach zu selten offen über solch kritikwürdigen Verhaltensweisen geredet – und damit die Teamarbeit

Im Gegenteil viele Kollegen sind geradezu handzahm und paktierten in quasi in einem unausgesprochenen Stillhalteabkommen: „Solange du mir nicht ans Bein pinkelst, mache ich das auch nicht“  – und alle sind zufrieden. Scheinbar.

Der Krug geht so lange zum Brunnen…

Denn aus diesem Verhalten entstehen gleich zwei Probleme: Zum einen gehen die Motivation und somit auch die Leistungen zurück, weil viele ihren Ärger immer wieder herunterschlucken. Und auch der Kollege, über den man sich geärgert hat, bekommt so keine Möglichkeit, die Situation zu verbessern. Am Ende gilt dann das schöne Sprichwort: „Der Krug geht so lange zum Brunnen, bis er bricht.“

Irgendwann platzt auch der geduldigste Ärger-Fresser. Ich erlebe das immer wieder – und die plötzlichen Ausbrüche, die solche Menschen dann haben, sind total überraschend und für alle Beteiligten alles andere als angenehm. In vielen Fällen wäre es da besser gewesen, gleich Sachlich seinen Ärger vorzubringen, als hinterher richtig fies zu werden. Denn: Ein Ärger reinigt die Luft – aber wenn man in seiner Wut zu unverschämt wird, macht man mehr kaputt als dass es hilft.

5 Tipps gegen Konflikte im Team

Unterschwelige Konflikte entstehen in der Regel dann, wenn eine Partei oder mehrere keine klare Aussage machen können oder sich darum herumdrücken. Die Gründe dafür sind vielfältig:Wir nennen Ihnen die 5 wichtigsten und entsprechende Gegenmaßnahmen.

  1. Unsicherheit: Ein Grund ist wohl Unsicherheit. Jemand hat Angst, seine Meinung explizit zu sagen aus Angst vor unliebsamen Konsequenzen. Stattdessen sagt man sie nur Implizit und hofft, der andere werde schon irgendwie verstehen, was man damit meint. So entstehen Missverständnisse. Was dagegen hilft: Die Missverständnisse klar anzusprechen.
  2. Berechnung: Ein anderer Grund ist Berechnung: Jemand will etwas bestimmtes erreichen und denkt, der andere werde, ist man zu direkt , gleich nein zu sagen. Also versucht man es mit Manipulation. Kein schöner Zug. Sagen Sie dem Kollegen klipp und klar, dass Sie seine Manipulation durchschaut haben.
  3. Manipulation durchschauen: Die meisten Manipulationsversuche sind so plump, dass man sie schnell durchschaut. Beispiel: Kollege X versucht Kollegen Y indirekt für einen Fehler verantwortlich zu machen. Der kontert mit einem eben solchen Vorwurf – und schon steht er nicht nur in der schlechtern, defensiven Position da, sondern hat sich auch noch als schlechter Manipulator geoutet.
  4. Gegen Mobbing vorgehen: Noch eine Spur härter ist gezieltes Mobbing. Denn Wer andere mobbt, will sein Ansehen vergrößern, indem er andere kleiner macht. Wenn der Angegrif­fene unsicher oder sprachlos reagiert, erhält der Angreifer genau die erhoffte Reaktion. Falls Sie das Ziel von Mobbingangriffen sind, sollten Sie also nicht abwarten, sondern frühestmöglich dagegen angehen. Re-Aktionen nützen Ihnen bei fast allen Arten verbaler Angriffe. Die Schlagfertig­keitstechniken bedürfen jedoch einiger Übung. Weitere Anti-Mobbing-Tipps gibts hier!
  5. Langfristige Folgen vermeiden: Richtig ärgerlich sind aber die langfristigen solcher Konflikte & Mobbingattacken. Folgen: Denn im Schlimmsten Fall kann sich aus solche Konstellationen ein richtiger, andauernder Schlagabtausch mit größeren und kleineren Gemeinheiten entwickeln, der die eigene produktive Arbeit nur verhindert. Vermeidbar, indem man mal ein offenes Wort wechselt.

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