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Kritik, Feedback-Kultur & Konfliktverhalten: 5 Tipps gegen Streit am Arbeitsplatz


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Wenn zwei sich streiten, freut sich… irgendwer? Eher nicht: Konflikte am Arbeitsplatz sind selten produktiv und können die Arbeitsatmosphäre auch für alle Unbeteiligten nachhaltig vergiften. Doch was tut man dagegen?


Hier schreibt für Sie:

 

Simone JansonSimone Janson, Auftritte in der ARD, gelegentlich Artikel für WELT, ZEIT, WIWO, t3n, W&V, macht Best of HR – Berufebilder.de & HR-Kommunikation.

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Konflikten rechtzeitig entgegenwirken

Fakt ist: Wenn ein Konflikt im Gange ist, heißt es rechtzeitig entgegenzuwirken und Konflikte zu lösen – egal ob man selbst involviert ist oder andere.

Das heißt natürlich nicht, Konflikte unter den Teppich zu kehren. Aber es gibt ein paar Punkte, die man beherzigen kann. Eine Übersicht.

5 Tipps gegen Konflikte am Arbeitsplatz

  1. Zum Beispiel den richtigen Umgang mit Lob und Kritik. Denn ehrlich gemeinte Anerkennung ist eines der stärksten Bindeglieder zwischen Menschen und schafft Sympathie. Doch Hand aufs Herz: Vielen von uns fällt es schwer, mal ein ehrlich gemeintes Lob auszusprechen. Dabei geht es gar nicht darum, immer und überall Lobeshymnen zu singen. Es hilft schon, wenn man die Leistungen von anderen nur ein wenig aufmerksamer wahrnimmt und Kollegen nicht miteinander vergleicht.
  2. Umgekehrt wird auch beim Kritisieren viel falsch gemacht: Die gehört gerade in Deutschland quasi zum guten Ton, im Job wird ja auch so viel erwartet, da schadet es nicht, mal ein wenig Kritik zu üben – denkt so mancher Chef. Daher hört man Kritik weit häufiger als Lob. Umgekehrt vergessen aber auch viele „Kritik-Opfer“ schnell, dass es gar nicht schlecht sein muss kritisiert zu werden: Feedback von Kollegen und Chefs zeigt einem, wo man noch etwas verbessern kann – vorausgesetzt, man steckt nicht beleidigt den Kopf in den Sand. Also positiv sehen!
  3. Der Ton macht die Musik, gerade beim Kritisieren & Umgang miteinander. Da sind Verallgemeinerungen schnell bei der Hand: Die Kollegin ist immer so blöd, der Chef immer schlecht drauf, mir gelingt aber auch gar nichts… Es ist eben so viel einfacher, Dinge auf diese Weise zu vereinfachen, statt die Welt mal differenziert zu betrachten – denn das erfordert Nachdenken. Tatsächlich tut man sich mit Verallgemeinerungen aber keinen Gefallen: Denn wer sich einredet, er sei bekäme ja in seinem Job nicht hin, wird das bald auch glauben. Eine Sich-Selbsterfüllende Prophezeiung sozusagen.
  4. Eines war mir immer schon klar: Eine gesunde Auseinandersetzung reinigt die Luft. Sie baut aufgestauten Ärger ab und lässt alle wieder freier durchatmen. Schade nur, dass es die meisten vorziehen, das nicht zu beherzigen und ihren Ärger einfach in sich reinfressen.
  5. Dabei kommt es dann schnell zur unschönsten Variante von Konflikten am Arbeitsplatz: Mobbing. Unschön deshalb, weil der Konflikt eher unterschwellig und vom Betroffenen nur langsam merkbar ausgetragen wird. Kurioses am Rande: Wer gemobbt wird, hat immerhin einen Vorteil: Er zahlt unter Umständen weniger Steuern. Nämlich dann, wenn er aufgrund des Mobbings eine Selbsthilfegruppe besucht. Das Finanzgericht Niedersachsen entschied im Juni 2007, dass die Kosten für diese Selbsthilfegruppen, also die Fahrtkosten sowie die Mitgliedsbeiträge selbst, überwiegend beruflich veranlasst seien und damit nicht dem Abzugsverbot §12 EstG gilt, da der private Anteil der Selbhilfe hinter den beruflich veranlassten Teil zurücktreten. Allerdings muss psychologisches Wissen, dass auf eine Konfliktsituation zugeschnitten ist, vermittelt werden.

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