Social-Media-Ausbildung beendet & nun Expert: Schritte zur richtigen Positionierung

Von Katharina Antonia Heder (Mehr) • Zuletzt IT-aktualisiert am • Zuerst veröffentlicht am 05.03.2014 • Bisher 8497 Leser, 1120 Social-Media-Shares Likes & Reviews (5/5) • Kommentare lesen & schreiben • Offenlegung & Urheberrechte: Bildmaterial erstellt im Rahmen einer kostenlosen Kooperation mit Shutterstock. 

Der Wettbewerb ist stark und eng umkämpft – weshalb der Vergleich zum Nageldesign gar nichtmal so weit her geholt ist. Tatsache ist, dass derjenige erfolgreich in den Beruf startet, der Ideen und Kreativität als Zusatz zur gemachten Erfahrung mitbringt.

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Social Media Manager – was ist daran eigentlich so eine Herausforderung?

Die ständige Diskussion über das Berufsbild Social Media Manager zeigt deutlich, dass sein Aufgabengebiet nach wie vor schwammig ist. Die Normierung dieses Berufsbildes ist vielleicht sogar eine der größten Herausforderungen im OnlineMarketing.

Als mich unlängst jemand dazu befragte, was ich für die größte Herausforderung im Onlinemarketing halte, antwortete ich wahrheitsgemäß, dass es die anstehende Normierung des Berufsbildes von Social Media Managern sei. Mein Gesprächspartner war überrascht und hatte augenscheinlich mit einem anderen Ergebnis gerechnet.

Ein Berufsbild ohne festen Rahmen

Grundsätzlich haben wir ein Berufsbild, was weder einen festen Rahmen noch einen solchen Inhalt besitzt. Social Media Manager werden nicht zu Unrecht oft auch als eierlegende Wollmilchsäue bezeichnet, weil ihnen genau das abverlangt wird.

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Die Realität sieht jedoch anders aus, da viele für die Betreuung der Facebookauftritte ihrer Kunden zuständig sind. Eigentlich muss man leider sagen, sind sie also gar nicht Social Media – sondern Facebookmanager.

Dieses Beispiel zeigt die Notwendigkeit einer In- und Exklusion von Aufgaben und Tätigkeiten zur besseren Abgrenzung zwischen Blogger, Facebook- und Social Media Manager.

Social Media oder Facebook-Manager

Das dürfte niemanden mehr ernsthaft überraschen und trotzdem wird auch dieser Beitrag wieder hohe Wellen schlagen. Warum? Weil viele, sich auf die Füsse getreten fühlen, wenn ihr Arbeitgeber hauptsächlich Facebook macht und somit andere Türen nicht möglich sind.

Liebe Leser(innen), don’t worry: Es geht nicht darum euch schlechter zu stellen, sondern nur eure Position zu stützen, damit euer Job einfacher wird und ihr nicht für Aufgaben, die nicht eure sind, abgezogen werden könnt.

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Die Normierung eines Berufsbildes – warum?

Einerseits verstehen nicht einmal Unternehmen, was genau sie eigentlich suchen. Während in Werbeabteilungen die Trennung zwischen Inhalt und Vermarktung (d.h. auch Monitoring) sehr klar ist, scheinen Unternehmen diesen Schritt nicht zu machen und Social Media oft auf das Dabeisein zu begrenzen.

Dabei geht es längst um mehr. Es geht darum, dass es Experten gibt, die sich in ihrem Fachgebiet auskennen. Social Media ist immer noch die Gesamtheit der technisch gestützten Kommunikation und insofern wird es Zeit, dass sich Spezialisten als solche ausweisen und Experten als solche zu erkennen sind.

Als Experte erfolgreich in den Beruf starten

Wer erfolgreich in den Beruf starten will, der sollte daher folgende Überlegungen anstellen:

  • Witzige Ideen zum Beweis der eigenen Kompetenz gibt es aktuell viele: Vom Bewerbungsvideo via Vine bis hin zur eigenen Website ist alles vorhanden. Seid kreativ und zeigt, dass ihr zum Unternehmen passt.
  • Die Nachfrage nach Social Media ist da. Nach dem Ende der eigenen Ausbildung sollte jedoch ein kleines Portfolio eigener Projekte entstanden sein. Diese können auch noch in den Grundzügen sein, aber es zeigt zumindest eure Handschrift und eure Ansätze in der Arbeit.
  • Die Frage, ob angestellt oder freiberufliches Arbeiten passend sind, kann nur jeder für sich selbst beantworten. Wer sich im freien Markt versucht, sollte in jedem Fall mindestens 3 Monate Zeit bis zum ersten Kunden einkalkulieren.

Experte ist man nur mit zufriedenen Kunden

Wer die Ausbildung durchläuft und ideenlos dem Dozenten und dessen Lernaufgaben folgt, wird es später schwer haben – egal wie gut die Ausbildung gewesen ist. Experte ist immer der mit den zufriedenen Kunden – und nicht der mit zufriedener Selbstwahrnehmung.

Grundsätzlich gilt: Ohne Praxis geht es nicht. Wer erst nach der Ausbildung damit beginnt, die eigenen Kompetenzen herauszubilden, der wird eine Ehrenrunde drehen müssen: Der Markt giert nach qualifizierten Kräften mit Praxis und Ideen.

Gefordert: Klare Konzepte und Kreative Ideen

Diese sind nicht durch ein berufliches Vorleben ersetzbar: Klare Konzepte und bunte Einfälle für Marketingmaßnahmen stehen in allen Unternehmen neben der Usability und dem Kundenservice an erster Stelle.

Die Arbeit vieler Social Media Manager zeigt jedoch, dass dies längst nicht selbstverständlich ist: Jeder kennt doch einen bekannten Account mit dessen Ausrichtung man unzufrieden ist. Theorie und Vitamin B mögen hilfreiche Karrierefaktoren gewesen sein, aber im Social Web zählt einzig und allein die Idee.

Und raus bist du: Anforderungen für einen erfolgreichen Karrierestart

Wer keinen guten Content liefert und mit den Usern interagiert, wird seinen Job schneller verlieren als er denken kann. Deshalb sollte zu Anfang bei der Entscheidung für oder gegen Social Media auch die Frage stehen, ob die Anforderungen (ständige Erreichbarkeit, extreme Kommunikativität und hohe Interaktionsdichte inkl. Stress) wirklich zur Persönlichkeit seiner selbst passen.

Wer diese Punkte mit JA beantwortet, wird auch nach der Ausbildung keine Probleme damit haben, sich im Arbeitsmarkt zurecht zu finden und einen tollen Job mit abwechslungsreichen Erfahrungen bekommen. Die Nachfrage ist zumindest aktuell gegeben.

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4 Antworten zu „Social-Media-Ausbildung beendet & nun Expert: Schritte zur richtigen Positionierung“

  1. NPapendorf

    RT @DerLarsHahn: Social Media Manager: Schritte zur richtigen Positionierung. Oder How to find a Job!

  2. Lars Hahn

    Social Media Manager: Schritte zur richtigen Positionierung. Oder How to find a Job!

  3. Lars Hahn

    Genau. Eine Weiterbildung kann immer eine gute Grundlage sein, wenn man im Bereich Social Media arbeiten möchte. Ohne Praxis läuft aber nichts, wenn es um die Bewerbung geht. Diese Erfahrung machen wir auch bei den Absolventen unserer Weiterbildung zum Social Media Manager IHK, die auf Jobsuche sind.

    Allerdings ist ein guter Anfang gemacht, wenn man seine eigene Online-Reputation auf Vordermann bringt. Ordentliche aussagefähige Profile, sich vernetzen mit anderen in meiner Branche und sichtbarer Nachweis von kompetentem Umgang kann Türen öffnen.
    Manchmal ist ein kurzes knackiges Praktikum, Voluntariat oder eine Praxisprojekt als Türöffner auch noch mal angesagt. Aber Vorsicht: Grad in diesem Feld werden natürlich gerne Praktikanten für qualifizierte Aufgaben bei geringer Bezahlung (aus)genutzt.

    P.S. Die richtig guten Jobs als Social Media Manager haben unsere Absolventen oft in unauffälligen Unternehmen mit wenig Social Media-Sichtbarkeit. Dort kann noch ganz viel Kreativarbeit geleistet werden, auch von Durchstartern.

  4. KompetenzPartner

    Social-Media-Ausbildung beendet und nun Experte – 2/2: Schritte zur richtigen Positionierung: … #Beruf #Bildung

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