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12 Regeln für Chefs & Mitarbeiter – Teil 2: Mitarbeiter respektvoll behandeln



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Wer als Chef respektiert werden will, muss seine Mitarbeiter respektieren. Das klingt sehr einfach, erfordert aber im Zweifel auch viel Charakterstärke. Was bedeutet das genau? team-leading


Hier schreibt für Sie:

 

Mike FischerMike Fischer ist mehrfach ausgezeichneter Unternehmer & GSA-Speaker.

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1. Verwöhne mich nicht

Wir als Arbeitgeber dürfen nicht denken, dass Menschen käuflich sind. Viel Geld heißt nicht, dass der Mensch viel Leistung bringt. Menschen haben ein gutes Gespür, was sie für ihre eigenen Leistungen verdienen. Manche Leute meinen zwar, dass sie nur für das Geld arbeiten gehen.

Darauf sollte man aber nicht zu stark finanziell eingehen. Liebe und Problemlösungen im Unternehmen kann man nicht mit Geld kaufen. „Verwöhne mich nicht“, heißt für mich: Verwöhne nicht mit Geld, sondern mit Zuwendung. Mitarbeiter wollen lieber mal in den Arm genommen werden.

2. Sei nicht ängstlich, im Umgang mit mir standhaft zu bleiben

Oft steht etwas zwischen den Menschen, das nicht ausgesprochen wird. Das ist das Allerschlimmste. Man sollte immer sofort ansprechen, wenn man fühlt, dass etwas zwischen zwei Menschen steht. Bei uns wissen die Mitarbeiter, woran sie bei mir sind. Die spüren und fühlen das.

Probleme direkt ansprechen

Wenn ich nicht gut drauf bin, warte ich nicht wochenlang darauf, herauszufinden, warum ich nicht gut drauf bin, sondern ich spreche das sofort an. So löse ich mich von den Problemen. Ich nehme das nicht mit in mein Bett. Schlafen Sie niemals mit einem zwischenmenschlichen Problem ein, das Sie nicht ausgesprochen haben: „Das und das hat mir nicht gepasst.“

Es kann allerdings auch mal schwierig werden, wenn man etwas ausspricht, was einem nicht passt, vorher aber nicht genug darüber nachgedacht hat, wie man es sagen kann. Dennoch gilt: Wir sprechen viel zu wenig über die Probleme, die wir miteinander haben.

Richtig fragen

Man sollte sich ständig darüber austauschen. Wenn man merkt, dass der andere auf etwas sitzt, lässt man ihn auch nicht im Regen stehen, sondern erleichtert ihm das Aussprechen: „Was stört dich an mir?“ Manchmal fragt man: „Wie geht es dir?“

Das kann oberflächlich sein und wenn Sie es als Floskel fragen, bekommen Sie logischerweise auch die Antwort „Mir geht’s gut“. Wie man in den Wald hineinruft, so schallt es heraus. Aber wenn Sie merken, dass es da eine dauerhafte Irritation gibt und wenn Sie ernsthaft interessiert sind, dann fragen Sie anders und dann bekommen Sie auch eine ehrliche, tiefergehende Antwort. Und dann sind wir flugs bei dem Thema „Vorgesetzte sollten auch Lebensberater für ihre Mitarbeiter sein“.

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