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Moderatorin Petra Gerster über Frauen und Karriere: Frauen können genau so viel leisten wie Männer!


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heute-Moderatorin Petra Gerster (54) sprach in einem Interview mit Frau im Spiegel über Ihre Karriere und Ihre Rolle als Alleinverdienerin. Petra Gerster hat mit ihrem Mann Christian Nürnberger (58) zwei Kinder: Tochter Livia (19) und Sohn Moritz (16).

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Der Ehemann bleibt bei den Kindern

Nürnberger war ein Jahr zu Hause beim Kind geblieben. Ausschlaggebend für die Rollenverteilung in ihrer Familie sei damals gewesen, dass ihre Moderatorentätigkeit bei ,Mona Lisa‘ gerade erst anfing und Gerster nicht einfach eine hätte sagen können, sie bleibe jetzt ein halbes oder ein Jahr zu Hause. Außerdem wollte sie gerne am Ball bleiben.

Er dagegen habe keine Lust mehr auf das Wirtschafts- und Technologieblatt gehabt, für das er als Textchef arbeitete. Lieber wollte er Bücher schreiben. „So schlug er vor, beim Kind zu bleiben und sich selbständig zu machen“, erinnert sich Gerster. Und fügt hinzu: „Ich war erstmal schockiert, weil ich zur Alleinverdienerin wurde.“

Familie wichtiger als Karriere

Gersters Berufswahl erfolgte in letzter Minute. Ursprünglich wollte sie in den Diplomatischen Dienst, hatte sich dafür sogar schon die Prüfungsunterlagen kommen lassen. „Auch Auslandskorrespondentin in Russland wäre so ein Traum gewesen,“ sagt sie.

Aber irgendwann habe sie gemerkt, dass ihr eine Familie viel wichtiger sei als die Karriere. „Ich konnte mir aber nicht vorstellen, einen Mann zu finden, der alle drei Jahre mit mir den Wohnort wechseln würde.“

Man muss sich zusammenraufen

In der Ehe müsse man sich zusammenraufen, findet Petra Gerster. „Dann funktioniert es viel besser als zu Beginn. Eine gute Erfahrung.“

Leute, die nicht mal mehr streiten, haben sich ihrer Ansicht nach „gar nichts mehr zu sagen“. Die hätten resigniert oder würden so vor sich hin wurschteln und hätten gar keine richtige Beziehung mehr. „Insofern ist die unsere höchst lebendig.“

Gesunde Streitkultur

Auf die Frage, ob der Streit dann mit dem Gute-Nacht-Kuss ende, antwortet die 54-Jährige , dass das leider an ihrem Mann scheitere, der selbst im größten Streit einschlafen könne, wenn es ihm zu lange dauert.

„Das ärgert mich wahnsinnig, weil ich dann erst recht wach liege.“ Aber am nächsten Morgen sei bei ihm alles vergessen, immer. „Das hat auch sein Gutes!“ Weitere Artikel zum Thema Kinder, Jugendliche, Eltern und Erziehung.

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