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Mobile Bewerbung per Smartphone & Kurzprofil: 2 X 3 Tipps für Bewerber


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Bewerbungen vom Computer aus sind nach wie vor der Regelfall. Dabei bietet die mobile Jobsuche viele Vorteile. Wir zeigen, warum sich die mobile Bewerbung lohnt und geben 2 X 3 Tipps , was dabei zu beachten ist.

Mobile Bewerbung per Smartphone & Kurzprofil: 2 X 3 Tipps für Bewerber


Hier schreibt für Sie: Dr. Job ist Karriere-Berater bei Monster.de. Profil

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Mobile Bewerbung: So überzeugen Sie mit Kurzprofil und Co.

Über 75 Mal pro Tag entsperren wir unser Smartphone, zwei Stunden am Tag sehen wir auf den Bildschirm. Kein Wunder, denn mittlerweile kann man mit dem Telefon so gut wie alles erledigen:

Vom täglichen Einkauf über Reisebuchungen und ausführliche Familien-Chats bis hin zur Suche nach der großen Liebe. Für viele Menschen hat das Smartphone den klassischen Computer fast vollständig ersetzt. Außer bei Bewerbungen, hier nutzen die meisten Deutschen nach wie vor den PC. Macht das eigentlich noch Sinn?

Mobile Jobsuche auf dem Vormarsch

Zunächst einmal ein Blick auf die Fakten: Die mobile Bewerbung bezeichnet sowohl die Suche nach frInformationen über Jobs und Arbeitgeber als auch die Bewerbung auf ausgeschriebene Stellen, jeweils mit mobilen Endgeräten wie Smartphones oder Tablets. Und diese Form der Bewerbung ist auf dem Vormarsch. Der Anteil der Kandidaten, die das Mobiltelefon zur Stellensuche und Bewerbung nutzen, hat sich in den vergangenen drei Jahren verdoppelt.

So geben laut der Studienreihe „Recruiting Trends 2018“ des Centre of Human Resources Information Systems (CHRIS) der Universität Bamberg vier von zehn Deutschen an, unterwegs am Smartphone nach Jobs zu suchen. Der Großteil wechselt aber dennoch auf den Computer „wenn es ernst wird“. Auch die Personalabteilungen sehen Potential in mobilen Bewerbungen: Fast 90 Prozent der Top-1.000-Unternehmen in Deutschland gaben an, dass mobile Endgeräte großen Einfluss auf die Rekrutierung haben, denn gut 21 Prozent aller Bewerbungen werden bereits über diese versendet.

Klassische vs. Mobile Bewerbung

Die mobile Bewerbung bietet eine ganze Reihe von Vorteilen. Worin sie liegen, lässt sich gut an einem Beispiel erklären: Es ist Sonntag, 20:30 Uhr, Sie liegen auf dem Sofa und sehen den Tatort, gleichzeitig beteiligen Sie sich an der Aufklärung des Falles auf Twitter. Nebenbei denken Sie über die vergangene Arbeitswoche nach, die leider nicht so toll war, und in Ihnen wächst der Wunsch nach Veränderung. Etwas Neues muss her.

Statt also wie sonst auf Twitter jeden Dialog zu kommentieren, surfen Sie diesmal per Smartphone zu verschiedenen Stellenausschreibungen und finden interessante Optionen. Normalerweise setzen Sie sich jetzt an den Computer und sammeln alle Adressen und Anforderungen, erstellen ein Bewerbungspaket mit Motivations­schreiben, Lebenslauf, und Zeugnissen und passen es für die jeweiligen Arbeitgeber an. Für jede Bewerbung verfassen Sie ein abgewandeltes Anschreiben per Mail, überprüfen mehrmals, ob Sie auch die richtige Bewerbungsmappe angehängt haben (das tun wir alle), schicken die Anfragen Stück für Stück ab und hoffen auf positive Rückmeldung.

Mobil Bewerben in 3 simplen Schritten

Ein ziemlicher Aufwand, wenn man so darüber nachdenkt. Eine mobile Bewerbung könnte die Abläufe einfacher machen. Für unser Beispiel nutzen wir die „Monster Job App“. Die App zeigt, wie ein externes Jobportal mobile Bewerbungen verwaltet.

Die Schritte, die nun folgen, sind so schnell erledigt, dass dies auch am Sonntagabend auf dem Sofa möglich ist.

  1. Zunächst erstellen Sie mit nur wenigen Klicks ein Profil bei ihrem Anbieter, in diesem Fall Monster, und geben Ihre persönlichen Daten ein.
  2. Dann laden Sie alle Dokumente hoch, die Sie zusammen mit ihrer Bewerbung verschicken wollen – an einem Lebenslauf kommen Sie dabei leider trotzdem nicht vorbei. Sie geben an, für welchen Job Sie sich interessieren und sehen auf einen Blick alle verfügbaren Angebote in Ihrer Region.
  3. Und dann kommt der Clou – ähnlich wie bei der Mobile-Dating-App Tinder genügt es, die einzelnen Angebote nach rechts oder links zu wischen, um sie abzulehnen oder sich zu bewerben. Fertig. Keine weiteren Anhänge, kein Anschreiben, keine Bewerbungsformulare.

Die mobile Bewerbung hat also drei große Vorteile: Sie spart Zeit, Arbeit und lässt sich von überall aus erledigen. Auch Unternehmen profitieren davon: Recruiter können deutlich mehr potentielle Bewerber gezielt ansprechen. Ein Gewinn für beide Seiten.

3 Tipps für Bewerber

Doch auch bei der mobilen Bewerbung gibt es einige Tücken. Folgende Punkte sollten Bewerber beachten:

  1. Abgrenzung Bei Bewerbungen ist es wichtig, die persönlichen Stärken gleich am Anfang hervorzuheben und so eine Individualisierung zu schaffen. Damit heben Sie sich von der Konkurrenz ab und hinterlassen bleibenden Eindruck.
  2. Fokus Es erscheint einfach, alle Arbeitgeber nach rechts zu wischen und sich überall zu bewerben. Dennoch sollten Sie das nicht tun, wenn die Stellen Ihren Ansprüchen und Qualifikationen nicht entsprechen. So sparen Sie sich und dem Arbeitgeber viel Zeit.
  3. Genauigkeit Gerade in der schnellen, mobilen Welt ist Genauigkeit wichtig, damit sich keine Fehler in die Bewerbung einschleichen, die den Kandidaten disqualifizieren können. Gehen Sie also lieber auf Nummer sicher und lassen Sie jemanden Korrekturlesen. So stellen Sie sicher, dass die Unterlagen fehlerfrei beim Wunschunternehmen ankommen.

Fazit: Mobil als Alternative zur klassischen Bewerbung

Die mobile Bewerbung ist bereits heute eine ernsthafte Alternative zur klassischen Bewerbung. Auch wenn in manchen Bereichen Verbesserungsbedarf besteht und noch nicht alle Arbeitgeber das Angebot unterstützen, wird das Mobile Recruiting in Zukunft eine immer wichtigere Rolle spielen. Jobbörsen wie Monster bieten bereits Lösungen für die mobile Jobsuche. Es liegt an Arbeitgebern und Bewerbern, diese anzunehmen. Vielleicht gelingt es ja so, auch diesen Teil des Lebens vom Schreibtisch zu lösen.

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