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Besser Arbeiten, Infos nach Wunsch: Wir geben Ihnen Informationen, die Sie wirklich brauchen und engagieren uns für eine bessere und ökologische Arbeitswelt. Als Verlag Best of HR – Berufebilder.de® mit einem einzigartigen Buch-Konzept und eKursen bieten wir über 20 Jahre Erfahrung im Corporate Publishing – mit Kunden wie Samsung, Otto, staatlichen Institutionen. Verlegerin Simone Janson leitet auch das Institut Berufebilder Yourweb, das u.a. Stipendien vergibt, und gehört zu den 10 wichtigsten deutschen Bloggerinnen, referenziert in ARD, FAZ, ZEIT, WELT, Wikipedia.

Offenlegung & Bildrechte: Bildrechte bei Monika Windisch.
Redaktionelle Bearbeitung: Dieser Beitrag wurde zur Veröffentlichung auf Best of HR – Berufebilder.de® überarbeitet und inhaltlich für das Format angepasst von Simone Janson. Alle Beiträge von Simone Janson

Hier schreibt für Sie:

Best of HR – Berufebilder.de®Monika Windisch ist Pferde-Coach und Geschäftsführerin von Cheval Trainings.Monika Windisch verfügt über 30 Jahre Erfahrung im Umgang mit Pferden und ist Horse Assisted Educator nach dem Horsedream Konzept. Außerdem ist Windisch ausgebildete Gehilfin in steuer- und wirtschaftsberatenden Berufen und langjährige Leiterin der Lohn- und Finanzbuchhaltung eines mittelständischen Unternehmens mit bis zu 1500 Mitarbeitern. Alle Texte von Monika Windisch.

Führen lernen mit Pferden: Von Tieren – 10 Tipps

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Armani-Anzug oder Jogginghose, Porsche oder Kleinwagen, Breitling oder Kaugummiautomatenuhr – all das interessiert das Pferd nicht. Wie unterscheidet das Pferd zwischen Schein und Sein?

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Den wahren Kern erkennen

Der Mensch entwickelt im Laufe seiner persönlichen Entwicklung zwei Schalen um sein „wahres Ich“ herum. Die innere Schale „Was ich zu sein fürchte“ besteht aus der Gefühlswelt aller Restriktionen, Verbote, Erfahrungen und den damit verbundenen Ängsten und Vorbehalten.

Die äußere Schale „Was ich zu sein vorgebe“ besteht aus den Verhaltensweisen, die gegenüber anderen zum Einsatz kommen. Kommunikation findet in der Regel situationsbezogen von der äußeren Schale aus statt. Das Pferd lässt sich von diesen Schalen nicht beeindrucken, sondern kommuniziert mit dem „wahren Ich“.

Kann uns das Pferd in die Seele blicken?

Pferde reagieren nicht darauf, wie wir wirken wollen, sondern sie spüren, was sich in unserem Inneren abspielt, auch wenn ich z. B. gelernt habe, mich bewusst dominant zu verhalten.

Nimmt das Pferd hinter dieser „Fassade“ das kleinste Fünkchen Unsicherheit wahr, wird es sofort darauf reagieren. Im Kontakt mit den Pferden lerne ich, mein bisheriges Verhalten zu reflektieren und so Veränderungen an mir selbst einzuleiten.

Das Pferd als Spiegel

Pferde helfen uns bei der unmittelbaren Reflexion unseres eigenen Handelns. Die folgende Übung basiert auf Fähigkeiten, die wir zur Führung von Menschen brauchen. Das unmittelbare Erfolgserlebnis stellt sich durch hundertprozentige Präsenz und Intuition ein.

Tipp: Text als PDF (bitte Anleitung lesen!) oder zu diesem Text kompletten eKurs bzw, Reihe herunterladen. Aktionen oder News per Newsletter!

„Leben heißt, nicht darauf zu warten, dass das Unwetter vorbeizieht, sondern zu lernen, im Regen zu tanzen“. Von wem dieser Ausspruch stammt, weiß ich nicht. Doch ich habe ihn zu meinem Lebensmotto gemacht. Ich habe gelernt im Regen zu tanzen, indem ich mich immer wieder auf neue Situationen eingestellt und dazu gelernt habe.

windisch

Was Pferde mir beigebracht haben

Einer Ausbildung zur Gehilfin in steuer- und wirtschaftsberatenden Berufen folgte die langjährige Praxis in der Sachbearbeitung und Leitung von Lohn- und Finanzbuchhaltung in einem mittelständischen Unternehmen. Danach – begleitet durch verschiedenste Fortbildungen im Bereich Management und Führung – kamen erfolgreiche Jahre im Dienstleistungsmanagement.

Heute bin ich Geschäftsführerin von Cheval Trainings, denn am meisten gelernt habe ich von Pferden. Seit jeher im Umgang mit ihnen vertraut, wollte ich wissen, was es mit dem Management-Training mit Pferden auf sich hat und meldete mich zu einer Ausbildung als „Pferdecoach“ an.

Tanzen mit den Pferden

Dabei machte ich eine ganz neue Erfahrung. Nach dem HorseDream Konzept gebe ich diese jetzt zusammen mit meinem Management-Know-how in meinen Seminaren im eigenen Unternehmen an Führungskräfte weiter. Ich „tanze“ mit Pferden.“

Folgt ein Pferd dem Menschen ohne Strick oder Halfter, ohne Zug oder Druck, ohne Worte oder Kommandos, ist dies ein beeindruckendes Statement zum Thema Führung.

Perspektiv-Wechsel – das Pferd als Trainer

Pferdegestütztes Management-Training basiert auf einem Perspektivenwechsel. Das Pferd wird zum Trainer und hält uns Menschen durch sein Verhalten einen Spiegel vor. Das erfordert Mut, führt jedoch zu überraschend neuen Einsichten und Erkenntnissen.

Führungskräfte können diese absolut ehrliche Pferd-Mensch-Kommunikation in ihren Unternehmen auf die zwischenmenschliche Führung übertragen.

Auf das Erleben kommt es an

Allerdings ist es nicht das Ziel von Pferdegestützten Seminare, allgemein gültige Erklärungen zu geben, warum Führung funktioniert oder nicht. Es geht vielmehr um das eigene Erleben.

Kontrolle ist gut, Vertrauen ist besser! Egal ob im Privat- oder Geschäftsleben: Vertrauen ist ein wichtiger Baustein für den Erfolg, denn Führungskompetenz beruht auf Vertrauen. Und dabei können Pferde helfen.

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Was können wir von Pferden lernen?

Pferde sind wie ein Spiegel für den Menschen. Sie geben uns ein ehrliches Feedback über Ausstrahlung, Selbstsicherheit und natürliche Autorität. Kurz: Sie merken genau, ob man es gut mit ihnen meint. Sie lassen sich nichts vorspielen.

Pferde sind von Haus auf Herdentiere mit einem Sozialgefüge, in dem festgelegt ist, wer führt und wer folgt. In freier Natur kann das Alphatier nicht erst in einer Gefahrensituation bestimmt werden. Die Sicherheit der Herde wird durch das Vertrauen in die verlässliche Führung gewährleistet.

Führen – nur mit Druck möglich?

Bei Begegnungen zwischen Mensch und Pferd entsteht aus der Wahrnehmung der Pferde heraus eine neue „Mini-Herde“, in der die Führung geklärt werden muss. Sie folgen demjenigen, der faktisch in Führung geht. Der pure Anspruch an Führung wird nicht automatisch durch „Folgeverhalten“ honoriert.

Pferde folgen nur, wenn sie Vertrauen haben. Sie spüren sehr genau, ob ich einen Plan habe und klar und stimmig auftrete. Pferde sind ein perfekter Spiegel zur Reflektion des eigenen Führungsverhaltens. Mit gezielten Übungen lernen Seminarteilnehmer, Vertrauen aufzubauen und Respekt einzufordern.

Warum sind Achtsamkeit und Präsenz so wichtig?

Pferde sind Fluchttiere. Sie leben und entscheiden immer aus dem Moment heraus. Verändere ich mein Verhalten, reagiert das Pferd entsprechend. Achtsamkeit spielt eine große Rolle. Widme ich ihm nicht genügend Achtsamkeit, wendet es sich sofort anderen Dingen zu.

Diese Eigenschaft macht Pferde zu ehrlichen, unmittelbaren und unvoreingenommenen Feedbackgebern. Diese Erfahrung fehlt Führungskräften aufgrund ihrer Rolle häufig.

Was kann der Mensch vom Pferd lernen?

Im Berufsleben besteht oft keine andere Wahl als dem Chef zu folgen, weil sonst Konsequenzen drohen. Begegnen sich Mensch und Pferd, kann der Mensch die Führungsrolle nur dann übernehmen, wenn er sich als authentischer und ehrlicher Anführer anbietet.

Das Pferd verstellt sich nicht und wird so zum Trainer. Wenn Führungskräfte lernen, ihren Mitarbeitern auf die gleiche Art und Weise gegenüberzutreten, entspricht dies einer Kommunikation auf Augenhöhe. Der Führungsanspruch beruht nicht auf Druck, sondern auf Vertrauen.

Übungsanweisung: Distanz und Nähe

Der Teilnehmer befindet sich zusammen mit dem Pferd im „Picadero“ – einem Quadrat mit knapp 11 m Seitenlänge – und lässt es im Kreis laufen.
Mit einer Fahne wird das Pferd vorwärtsgetrieben.

Das eigene Tempo bestimmt das Tempo des Pferdes. Energische Schritte und der Einsatz der Fahne erzeugen Führungsanspruch.

Respekt oder nicht?

Hat der Teilnehmer nach zwei, drei Runden den Eindruck, vom Pferd respektiert zu werden, kann er die Fahne hinter sich fallen lassen.

  • Bleibt das Pferd stehen?
  • Oder kommt es zum Teilnehmer?
  • Oder wartet es auf halbem Wege?

Vertrauen lernen mit Pferden

Nun hängt der Teilnehmer den Führstrick im Halfter ein und führt das Pferd am locker durchhängenden Strick kreuz und quer durch das Viereck.

  • Folgt das Pferd freiwillig?
  • Reagiert es auf die Körperbewegung des Menschen?
  • Kommuniziert der Teilnehmer mit dem Pferd?

Ich trainiere Vertrauen mit Pferden. Die Reaktionen der Tiere helfen, sich selbst besser kennenzulernen. Durch gezielte Übungen lernen Seminarteilnehmer, ihr Verhaltensrepertoire zu erweitern und auf die eigene Führungsart/arbeit zu übertragen.

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Pferdegestützte Trainings auf einen Blick in 10 Punkten:

  1. Schulung des Beobachtungsvermögens: Da Pferde nun mal nicht sprechen können, gilt es, die großen Vierbeiner stets aufmerksam zu beobachten: Sind sie bei der Sache? Sind sie unwillig? Oder haben sie vielleicht sogar Angst?
  2. Überprüfung der Körpersprache: Pferde reagieren auf die kleinsten körperlichen Signale, ob jemand Autorität und Gelassenheit ausstrahlt oder eher ängstlich und aufgeregt wirkt.
  3. Schonungsloses Feedback: Pferde achten nicht auf Rang und Titel: Ihr Feeadback beruht auf dem Hier und Jetzt. Leistungen aus der Vergangenheit sind für sie uninteressant.
  4. Bleibende Bilder: Wer einmal mit einem Pferd gearbeitet hat, vergisst die Schlüsselszenen so schnell nicht wieder.
  5. Konfrontation mit Neuem: Bei den Trainings mit Pferden können Führungskräfte überprüfen, wie sie auf neue Situationen reagieren.
  6. Emotionale Ansprache: Die Übungen mit den Tieren sprechen auf einer emotionalen Ebene an, deren Wirkung sich keiner entziehen kann.
  7. Förderung einer vertrauensvollen Ausstrahlung: Pferde folgen demjenigen, dem sie vertrauen und der sie mit Respekt behandelt. Wer sie überrennt und zu einer Übung zwingen will, wird keinen Erfolg haben.
  8. Individuelles Arbeiten: Die Übungen mit Pferden führen zu individuellen Erkenntnissen. Jeder kann seine eigenen Ressourcen entdecken und an seinem eigenen Thema arbeiten.
  9. Leichter Transfer: Wie Menschen leben Pferde in einem sozialen Verbund. In vielen Verhaltensweisen lassen sich Parallelen finden. Anregungen der Moderatoren helfen bei der Eigeninterpretation der Erfahrungen
  10. Unbewusstes Verhalten erkennen: Das Ausprobieren eigener Strategien, bringt auch unbewusstes Verhalten an den Tag. So finden sich Erklärungen für bestimmte Muster aus dem Berufsalltag.

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