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Erfolgreiche Unternehmen gründen & aufbauen - 3/3: Personal Branding als Kundenmagnet - 6 Tipps



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Wir sagen Tempo und meinen Papiertaschentuch. Starke Marken kennt jeder. Oft stehen sie stellvertretend für eine ganze Gattung. Mit Personal Branding kann auch ein Unternehmer zur Marke werden. Und damit zum Kundenmagnet.

Erfolgreiche Unternehmen gründen & aufbauen - 3/3: Personal Branding als Kundenmagnet - 6 Tipps Erfolgreiche Unternehmen gründen & aufbauen - 3/3: Personal Branding als Kundenmagnet - 6 Tipps


Hier schreibt für Sie: Nicoletta Weinstock ist Expertin für Personal Branding. Profil

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Starke Marke werden dank Personal Branding

Es klingt so dahingesagt, doch steckt mehr dahinter: „Du bist mir vielleicht eine Marke!“ Eine Redensart, die ausdrückt, dass jemand bemerkenswert ist, also des Merkens würdig, womöglich auch manchmal etwas merk-würdig.

Wer als Unternehmen oder Produkt eine starke Marke ist oder als Mensch über ein starkes Personal Branding verfügt, ist meist auch ein starker Kundenmagnet. Eine Person, die Kunden anzieht.

Der Unternehmer als Marke

Das Ziel ist vorgegeben: Viele kaufkräftige Kunden gewinnen und den Erfolg am Markt dauerhaft sichern. Marketingstrategien zur Positionierung von Unternehmen am Marktbauen stützen sich zunehmend auf zwei Säulen.

  1. Zum einen ist es – nach der Nischenfindung - eine möglichst genaue Zielgruppendefinition. Auf sie ausgerichtet wird das Unternehmen als Marke implementiert.
  2. Zum anderen wird der Unternehmer selbst als Experte zur Marke stilisiert (= Personal Branding).

6 Tipps für ein optimales Personal Branding

Wie wird man aber als Unternehmen zur Marke und damit erfolgreich? 6 Tipps für erfolgreiche Unternehmen:

1. Sich als Personal Brand von Kunden finden lassen

Beim Personal Branding entwickelt sich der Mensch zur Marke. Personal Branding erweitert sein Potential und stärkt seinen Wert. Immer steht hier eine Person im Vordergrund. Das kann der Inhaber, Unternehmer oder Geschäftsführer sein. Auf der anderen Seite gibt es die Produktmarke bzw. das Unternehmen, das diese Marke verkörpert.

Beides ist meist stark ineinander verwoben. Wird der Unternehmer als Personal Brand wahrgenommen, überträgt sich dessen Wirkung auch auf das Unternehmen. Wird das Unternehmen dadurch als starke Marke wahrgenommen, überträgt sich das auch auf die dort angebotenen Produkte und Dienstleistungen.

2. Als Marke Kunden anziehen

Diese Wechselwirkung ist in der Folge meist sehr schnell auch bei Absatzchancen und beim Umsatz spür- und nachvollziehbar. Sind Produkt bzw. Unternehmen/Unternehmer als Marke im Bewusstsein der potentiellen Kunden „hinterlegt“, muss das Unternehmen nicht länger Kunden suchen, sondern wird leichter von diesen gefunden. Besonders stark wirkt dieser Sog, wenn das Unternehmen gut positioniert ist und dementsprechend auch die Zielgruppe richtig definiert ist.

3. Branding in der Branche oder Nische?

Wo will ich mein Unternehmen positionieren? Das Angebot, kann eine ganze Branche ansprechen oder auf eine Nische ausgerichtet sein. Hier lässt sich die breite Masse erreichen, dort nur eine kleine Gruppe. Genau hier liegt die Gefahr. Wenn man eine ganze Branche anspricht kann es problematisch werden, neue Kunden zu gewinnen und sich selbst als Marke oder Experte zu positionieren.

Zielt das Marketing jedoch auf eine exakt ausgewählte Zielgruppe oder sogenannte Nische ab, wird es leichter, viele neue Interessenten zu generieren. Von einer solchen Strategie profitieren besonders Unternehmen, die persönlich geführt werden und in denen eine Person als “Marke” platziert werden soll.

4. Mit der Kaufkraft der Marke kalkulieren

Für einen guten Start ist es ratsam, sich von Anfang an in einer genau bestimmten Nische zu positionieren. Muss nicht die Allgemeinheit angesprochen werden, lassen sich Marketing- und Verkaufsstrategien viel einfacher umsetzen.

Zusätzlich lässt sich die eigene Zielgruppe nach ihrer Kaufkraft eingrenzen. So wie sich viele Fachärzte entscheiden, nur mit Privatpatienten zu arbeiten, kann man auch als Unternehmen oder Selbstständiger eine Nische belegen, in der ein bestimmter Preis für eine Dienstleistung bzw. Produkt bezahlt wird.

5. Allrounder haben beim Personal Branding kaum Chancen

Auch die Tätigkeit eines Business-Coach ist ein gutes Bespiel. Dieser Bereich der Dienstleistung ist breit angelegt. Entsprechend machen viele Trainer den Fehler und gehen mit einem ganzen Buchladen auf den Markt. Das kann nicht funktionieren. Ein Unternehmer, der eine Beratung sucht, wird nicht nach einem Business-Coach suchen.

Er sucht nach einer Lösung für sein spezielles Problem, z. B. Neukundengewinnung, Mitarbeiterführung, Online Marketing, usw. Er wird sich einen Experten suchen, der sich genau darauf spezialisiert hat. Schon eine Landingpage, die mit einem Namen und dem Zusatz “Ihr Experte für glückliche und motivierte Mitarbeiter” wirbt, kann den Ausschlag geben, diesen Coach zu kontaktieren. Je spezifischer die Zielgruppe ausgewählt wird, umso besser wird auch die Positionierung gelingen.

6. Fehlende persönliche Positionierung verhindert Erfolg

Bei vielen Unternehmen reicht der Umsatz gerade einmal zum Überleben. Auch Marketinganstrengungen bringen nur wenig Resonanz, fehlt der Bekanntheitsgrad beim Zielpublikum und ist die Positionierung nur vage.

In einer Zeit, in der im Verkauf und Marketing – offline und besonders online – neue Gesetze gelten, ist diese Erkenntnis für betroffene Unternehmen besonders schmerzlich. Eine gezielte Positionierung von Anfang an hätte zu mehr Erfolg und Anerkennung geführt.

Fazit: Zielgruppen und Marketing müssen sich decken

Sobald Unternehmen ihre Zielgruppe genau definiert haben, wird auch das Marketing effektiver. Wer weiß, an wen er sich mit seinem Angebot wendet, erkennt auch, über welches Problem, welche Ziele und Wünsche man die Interessenten abholen muss.

Wer genau weiß, wo sich seine Zielgruppe aufhält, wie sie denkt und was sie tut, kann die richtigen Marketingkanäle gezielter auszuwählen, um sich und sein Angebot als Marke zu platzieren.

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