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Employer Branding & Talente gewinnen: 3 Tipps für einzigartiges Recruiting


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Wie können sich Unternehmen von anderen abheben und Talente anziehen? Bewerber stellen heute zunehmend hohe Erwartungen an mögliche Arbeitgeber. Personalabteilungen testen daher neue Strategien und Technologien, um diese Ansprüche zu erfüllen und sich von der Konkurrenz abzuheben.

Employer Branding & Talente gewinnen: 3 Tipps für einzigartiges Recruiting


Hier schreibt für Sie: Joachim Skura ist Thought Leader Human Capital Management bei Oracle.  Profil

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Employer Branding: Der erste Eindruck entscheidet

Wie potenzielle neue Mitarbeiter Ihren Recruitingprozess erleben, sagt sehr viel über Ihr Unternehmen aus. Fast 80 Prozent der Bewerber geben an, dass dieser ein gutes Anzeichen dafür ist, wie das Unternehmen mit seinen Mitarbeitern umgeht. Es dürfte kaum überraschen, dass Unternehmen, die beim Ansprechen von Bewerbern und beim Vorstellungsgespräch einen guten Eindruck hinterlassen, die gewünschten Kandidaten auch gewinnen.

Aber was macht ein positives Erlebnis bei der Mitarbeitergewinnung aus? Im Folgenden werden wir an drei Beispielen zeigen, wie Unternehmen mit Cloud-basierten HR-Systemen und Bewerberdaten, Talente innovativ attrahieren und auch einstellen.

1. Individuell ansprechen: Lernen Sie Ihre Bewerber kennen

Die Personalisierung macht den Unterschied aus. Massen-E-Mails werden von Bewerbern fast unmittelbar nach Erhalt gelöscht, vor allem von Menschen, die nicht aktiv nach einem Job suchen. Individuelle Relevanz, Inhalte sowie die Schaffung von „Mikro-Momenten“ sind Zeitgeist – und nicht Stereotypen und „Copy/Paste“-Texte.

Durch die Kombination aus Cloud-basierten HR-Systemen und einer umfassenderen Analyse der Bewerberdaten können Unternehmen potenzielle neue Mitarbeiter viel zielgerichteter ansprechen. So erfahren Organisationen durch Analysieren der sozialen Aktivitäten, der bevorzugten Gesprächsthemen und des Einflusses auf das Netzwerk der Bewerber viel über die Interessen und den Charakter der Kandidaten. Einige Unternehmen nutzen sogar GPS-Daten von Smartphones, um neue Mitarbeiter für standortgebundene Stellen anzusprechen.

2. Community-Building: Nicht nur kommunizieren, sondern teilen

Dank des besseren Wissens um die Interessen und Gewohnheiten eines Bewerbers können die HR-Teams mit stärker personalisierten Materialien an den potenziellen Mitarbeiter herantreten. Dabei ist es nicht damit getan, ein Jobangebot oder eine Stellenbeschreibung an mögliche Kandidaten zu versenden. Meist sind diese Texte nahe der Aussagelosigkeit.

Man muss daher zeigen, um was es bei einer Position wirklich geht, und dass das Unternehmen über Ressourcen verfügt, die für die neuen Mitarbeiter von Vorteil sind. Einladungen zu Veranstaltungen oder Online-Trainings vermitteln den Bewerbern einen Eindruck davon, was Ihre Organisation zu bieten hat, und stellen gute Chancen dar, das Interesse der Kandidaten zu wecken.

3. Monitoring: Überwachen und messen

Die Art und Weise, wie und wo Menschen nach Jobs suchen, adjustiert sich permanent neu. Daher erlebt auch die Mitarbeitergewinnung immer wieder Neuerungen. Unternehmen müssen einen klaren Blick auf Effizienz und Effektivität der Recruitingkanäle entwickeln.

An dieser Stelle müssen die Personalabteilungen HR Analytics nutzen, um die Erfolge und Schwächen ihrer Strategien zur Personalbeschaffung zu messen. Indem sie kontinuierlich wichtige Metriken wie die Durchklickraten und Shares von Inhalten, die Öffnungsraten von E-Mails und natürlich die Anzahl der besetzten Stellen messen, können Unternehmen die erfolgreichsten Strategien noch verfeinern und die erfolglosen beenden.

Wichtig ist hierbei, sicherzustellen, dass die Prozesse der Mitarbeitergewinnung vollständig mit den allgemeinen Personaldaten integriert werden. Hier bietet eine integrierte HR-Cloud-Plattform echten Mehrwert. Beispielsweise lassen sich damit Daten zu einem Bewerber mit früheren Daten zur Leistung von vergleichbaren Mitarbeitern abgleichen, sodass HR-Teams bessere Chancen haben, den richtigen neuen Mitarbeiter zu finden.

Unterm Strich lässt sich sagen, dass der erste Eindruck, den ein potenzieller Bewerber von Ihrem Unternehmen erhält, genauso gut der letzte sein kann, vor allem, wenn er nicht aktiv nach einer Stelle sucht. Die besten Talente wissen, dass sie umworben werden, und können es sich erlauben, wählerisch zu sein. Es ist die Aufgabe von HR-Teams, ein personalisiertes Erlebnis für Bewerber zu gewährleisten, das einen überzeugenden ersten Eindruck hinterlässt.

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