Unternehmen müssen glaubwürdig sein: Gewinn durch gute Reputation
Glaubwürdigkeit zählt zu den wichtigsten Grundlagen für den dauerhaften Erfolg im Geschäftsleben. Und steter Tropfen höhlt den Stein. Wird das Vertrauen in ein Unternehmen erschüttert, sind Verluste vorprogrammiert. Es lohnt sich also, einer guten Reputation Aufmerksamkeit zu widmen.

- Leichtsinniger Umgang gefährdet den Ruf
- Was braucht es, um als Unternehmen glaubwürdig zu gelten und dauerhaft einen guten Ruf zu genießen?
- Kommunikationsverhalten unter die Lupe nehmen
- Sinn im Unternehmen als Basis
- Einen guten Ruf aufzubauen ist eine Daueraufgabe
- Unternehmer haben Vorbildfunktion
- Sinn-volle Arbeit erfüllt
- Die Positionierung vieler Unternehmen bedarf einer Neujustierung
- Ruf von Unternehmer und Unternehmen sind verknüpft
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Leichtsinniger Umgang gefährdet den Ruf
Ist der Ruf erst ruiniert, lebt sich’s gänzlich ungeniert – dieser nicht eindeutig einem Zitatgeber zuordenbare, aber gern gebrauchte Ausspruch wird leider immer wieder wörtlich genommen. Mit einem „gewissen“ Ruf wird angeblich manches leichter.
Nun ist es eher selten der Vorsatz, auf Konventionen zu pfeifen, der Führungskräfte und auch Mitarbeiter dazu verleitet, den guten Ruf des Unternehmens aufs Spiel zu setzen. Die Gefahr liegt vielmehr in einer gewissen Gedankenlosigkeit im Umgang mit diesem. Doch ist bei einem Unternehmen die Glaubwürdigkeit und damit das Vertrauen erst einmal angeschlagen, sind Verluste garantiert. Im schlimmsten Falle kann sogar die Existenz gefährdet sein.
Was braucht es, um als Unternehmen glaubwürdig zu gelten und dauerhaft einen guten Ruf zu genießen?
Die Reputation eines Unternehmens, also sein Ruf, ist in erster Linie eine Kommunikations-Disziplin. In Zeiten der digitalen Kommunikation drohen gerade hier besondere Gefahren. Alles ist extrem transparent geworden. Es lässt sich kaum etwas verbergen.
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Ist ein Kunde auch nur im Ansatz unzufrieden oder fühlt sich ungerecht behandelt, wird er seine Meinung online veröffentlichen. Eine weitere Gefahr stellt die zunehmende Personifizierung dar. Das heißt, macht der CEO einen kommunikativen Fehltritt, leidet schnell das gesamte Unternehmen.
Kommunikationsverhalten unter die Lupe nehmen
Viele Unternehmen begegnen dieser Situation, indem sie ihre Kommunikationsanstrengungen verstärken.
Doch das allein genügt nicht. Sie müssen vor allem prüfen, ob und wie stark die Kommunikation – und das betrifft vor allem auch die interne – in den letzten Jahren vernachlässigt wurde. Erst dann kann man entscheiden, wo und in welchem Bereich man den Kommunikationshebel ansetzen muss. Es geht um Inhalte und Gewichtung.
Sinn im Unternehmen als Basis
Den Ist-Zustand schönzureden oder in Imagebroschüren schönzuschreiben reicht heute nicht mehr aus, um sein Ansehen in der Öffentlichkeit zu festigen. Die Verantwortlichen müssen sich wirklich(!) mit den Menschen und ihren Bedürfnissen befassen – mit Mitarbeitern und Kunden. All das, was jahrelang in oft nichtssagenden Leitbildern zu lesen war, muss jetzt wirklich gelebt werden.
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Einen guten Ruf aufzubauen ist eine Daueraufgabe
Immer mehr Unternehmen erleben, dass Interna nach außen dringen und alles sofort auf Social-Media diskutiert wird. Man kann den Menschen nichts vormachen, was nicht wirklich stimmt. Jedes Showelement würde früher oder später auffliegen – mit verheerender Wirkung. Nur durch kontinuierliche Arbeit lässt sich eine gute Reputation vermitteln und auch verankern.
Besonders der Unternehmer muss also die richtigen Dinge richtig machen. Dies alles darf und soll mit dem geeigneten Kommunikationskanal und in der passenden Tonalität authentisch kommuniziert werden. Trotzdem ist Reputation keine reine Kommunikationsangelegenheit. Ohne die glaubwürdige Persönlichkeit des Unternehmers wird es nicht funktionieren.
Unternehmer haben Vorbildfunktion
Wer als Unternehmer eine klare Wertehaltung und Integrität nach außen trägt, diese lebt, kommuniziert und bereit ist, in Dialog mit seinem Umfeld zu treten, befindet sich auf dem richtigen Weg. Ansonsten gilt: Der Unternehmer, die Unternehmerin muss sich der eigenen Vorbildfunktion noch klarer bewusstwerden.
Es kann nicht mehr zwischen privaten und geschäftlichen Handlungen unterschieden werden, denn alles ist transparent und öffentlich. Unternehmer müssen bereit sein, die eigene Kommunikation strategisch zu planen, noch klarer Position zu beziehen, noch aktiver zu kommunizieren und den eigenen Ruf immer wieder zu überprüfen.
Sinn-volle Arbeit erfüllt
Beteiligt am guten Ruf eines Unternehmens sind aber alle Beschäftigten. Ihre Zufriedenheit ist ein ernstzunehmender Faktor. Generationsforscher sind sich einig, dass die neuen Generationen mehr nach dem Sinn fragen. Warum sollten sie fünf Tage jede Woche ihres Lebens etwas tun, was für sie keinen Sinn ergibt und sie nicht erfüllt? Geld allein wird als Köder nicht mehr reichen.
Also müssen wir uns heute überlegen, wie wir wirklich arbeiten wollen. Auch die Vorstellung einer Work–Life–Balance, bei der hundertprozentige Arbeitszeit einer totalen Freizeit gegenübersteht, ist längst überholt. Der Mensch möchte ganzheitlich wahrgenommen werden, in jeder Beziehung und zu jeder Zeit.
Die Positionierung vieler Unternehmen bedarf einer Neujustierung
Das Prozessdenken bestimmt noch immer sehr stark das Vorgehen. Oft wird versucht, das Alte etwas anders und vielleicht mit etwas anderen Tools zu kommunizieren und hofft, damit „in“ zu sein. Doch nur weil ein Unternehmen auf Instagram postet, ist es noch kein cooles Unternehmen.
Vor allem, wenn das Posting wie eine Pressemeldung mit Zahlen, Daten und Fakten erfolgt. Wir leben in einer Zeit, in der es umwälzende Veränderungen gibt. Damit ist auch die Positionierung vieler Unternehmen gefährdet und bedarf einer Neujustierung. Diese Chance sollte man nutzen und sich grundlegende Gedanken darüber machen, was das eigene Unternehmen ausmacht. Welchen Sinn, welchen Mehrwert es generiert.
Ruf von Unternehmer und Unternehmen sind verknüpft
Reputation wird oft nur auf das Unternehmen angewandt. Einige veröffentlichte gute PR-Artikel allein reichen dafür aber heute nicht mehr. Durch Social-Media und die neue Transparenz, befindet sich nicht nur jedes Unternehmen, sondern vor allem jeder Unternehmer auf dem Präsentierteller.
Darum sollte man sich schnellstmöglich an die Reputationsarbeit des Unternehmers oder CEO machen – und zwar geplant, strategisch und kontinuierlich. Meist sprechen wir von tollen Unternehmern aber von schlechten Unternehmen. Doch beides ist eng miteinander verknüpft. Zeigt der Unternehmer den Mut, sich mit seiner Persönlichkeit vor das eigene Unternehmen zu stellen, dafür einzustehen, kann das gesamte Unternehmen von seinem guten Ruf profitieren.
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Sereina Schmidt ist Unternehmerin, Beraterin, Sparringspartnerin und Rednerin.Sereina Schmidt, MSc. com, hat ihren Master in Kommunikationswissenschaften in Lugano absolviert. Sie war u.a. als Kommunikationsbeauftragte im Eidgenössischen Volkswirtschaftsdepartement EVD (Bundesrätin Doris Leuthard) oder als Krisenkommunikatorin einer Grossunternehmung tätig. Parallel hat sie sich zum Thema Change Management und Organisationsentwicklung an der Fachhochschule Nordwestschweiz weitergebildet. Mit Übernahme des Familienunternehmens, einer Kommunikationsagentur, entschied sie 2012 selbst Unternehmerin zu werden. Alle Texte von Sereina Schmidt.
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