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Der Job, der zu mir passt: Wie finde ich die richtige Stelle?


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Es ist immer das gleiche. Wenn man ein Stellenangebot liest, hört sich alles verlockend an. Wenn es aber dann ans Bewerben geht, beschleicht einen oft die Unsicherheit, ob man den Anforderungen entspricht oder die Firma wirklich hält, was sie verspricht.


Hier schreibt für Sie:

 

75Jürgen W. Goldfuß ist Kolumnist beim Handelsblatt, Unternehmensberater & Trainer für Führungskräfte.

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Update

Dieser Beiträg enthält Inhalte und Angaben, die möglicherweise nicht mehr aktuell sind, z.B. aufgrund gesetzlicher oder statistischer Veränderungen. Weil er dennoch hilfreich sein kann, einen Überblick zum Thema zu bekommen, stellen wir ihn Ihnen weiterhin zur Verfügung.

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Der Mensch als Produkt?

Der Stellenmarkt ist im Prinzip ein Markt wie jeder andere. Ein Käufer entscheidet sich für ein Produkt, von dem er zum Zeitpunkt der Kaufentscheidung überzeugt ist, dass es ihm einen Nutzen oder Vorteil bietet.

Der wesentliche Unterschied ist allerdings, dass das Produkt ein Mensch ist, der sich bei seinem „Käufer“ wohl fühlen und weiterentwickeln will. Dazu sollte zuerst der Bewerber möglichst alles über seine Stärken, Schwächen, Wünsche und Zukunftsvorstellungen wissen. Hier ist ein Gespräch mit Bekannten oder externen Beurteilern recht hilfreich (auch wenn es manchmal schmerzhaft sein kann).

Eingestellt nicht für Funktionen, sondern für das Unternehmen

Sie möchten ja eine Stelle, die möglichst genau zu ihnen passt. Es gibt nur wenige Firmen wie z. B. GORE, die Mitarbeiter nicht für eine Funktion, sondern für das Unternehmen einstellen und nach einer Durchlaufzeit durch verschiedene Abteilungen dem Mitarbeiter die Wahl seines Arbeitsplatzes überlassen.

Für alle Berufsskeptiker, die glauben, dass nur Spezialisten wirklich perfekt ihre Aufgaben erfüllen können: Das Unternehmen macht tatsächlich Gewinne!

Übermenschliche Anforderungen an Stellenanzeigen

Nun werden viele Bewerber von den oft übermenschlich wirkenden Anforderungen in Stellenanzeigen verunsichert. Da wird „sicherheitshalber“ der ideale Bewerber mit drei Diplomen und zehnjähriger Branchen-Erfahrung mit einem Höchstalter von 30 Jahren gesucht.

Noch spannender und kreativer werden Stellenanzeigen, wenn sie nicht mehr von der Personalabteilung, sondern von einer Werbeagentur getextet werden. Es soll sogar Firmen geben, die aus reinen PR-Gründen Stellenanzeigen schalten – oder Bewerber einladen, um Informationen über den Wettbewerb zu sammeln.

Die Seriosität des Arbeitgebers

Wie kann sich der Bewerber nun von der Seriosität oder Qualität seines „Käufers“ überzeugen? Da bietet das Internet mit seinen vielfältigen Recherchemöglichkeiten, auch in Zeitungsdatenbanken, viele Informationen.

Recht unverfälschte Informationen erhält man auch von den Mitarbeitern des Unternehmens – setzen Sie sich einmal in die Nähe des Stammtischs der Firmenangehörigen.

Sie bieten ein einmaliges Produkt an!

Fragen Sie Kunden des Unternehmens nach den mit Ihrem potenziellen Arbeitgeber gemachten Erfahrungen. Gehen Sie bei Ihrem Vorstellungs- Termin auch einmal an Ihren zukünftigen Arbeitsplatz, sprechen Sie mit Ihren zukünftigen Kollegen.

Zeigen sie vor allem ein natürliches Selbstbewusstsein, denn Sie bieten ein einmaliges Produkt an, oder?

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  1. Simone Janson

    Danke für das Lob und den Hinweis. Ich werde mir das anschauen.

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