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Besser Arbeiten, Infos nach Wunsch: Wir geben Ihnen Informationen, die Sie wirklich brauchen und engagieren uns für eine bessere und ökologische Arbeitswelt. Als Verlag Best of HR – Berufebilder.de® mit einzigartigem Buchkonzept und eKursen bieten wir über 20 Jahre Erfahrung im Corporate Publishing – mit Kunden wie Samsung, Otto, staatlichen Institutionen. Verlegerin Simone Janson leitet auch das Institut Berufebilder Yourweb, das u.a. Stipendien vergibt, und gehört zu den 10 wichtigsten deutschen Bloggerinnen, referenziert in ARD, FAZ, ZEIT, WELT, Wikipedia.

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Hier schreibt für Sie:

Stefan Häseli Portrait 1_quadrStefan Häseli ist Berater für Organisationsentwicklung. Seit über 10 Jahren begleitet der von der Universität St. Gallen zertifizierte Coach und Trainer für Führungs-, Kommunikations- und Marketingthemen u. a. namhafte Unternehmen wie Omega, Swatch, Reader’s Digest und die Schweizerische Post. Ausgezeichnet mit dem Internationalen Deutschen Trainingspreis in Gold ist der ehemalige Kabarettist und Buchautor auch als Moderator und Keynot-Speaker im deutschsprachigen Raum gefragt. Mehr Informationen unter www.atelier-ct.ch und www.stefanhaeseli.ch

Kommunikation im Unternehmens-Alltag: Flurfunk vs. Digitales

Der “Flurfunk” ist In vielen Unternehmen ein bedeutender Faktor der Informationslogistik. Quasi im Vorbeigehen werden in dieser inoffiziellen Nachrichtenszentrale wichtige Informationen ausgetauscht, weitergegeben oder eingeholt.

Mühelos im Dialog

Kommunikation im Alltag: Ganz-normal-und-einfach-so

Der Alltag bestimmt unser Leben, auch im Geschäft. Im Umgang mit Mitarbeitern, Lieferanten und Kunden stellt sich immer wieder die Frage: Wie kommuniziere ich richtig? Kommt das, was ich meinem Gegenüber sagen will, bei diesem auch so an wie ich es meine?

Alltagskommunikation findet überall dort statt, wo formlos Informationen ausgetauscht werden. Zu einem großen Teil erfolgt auch der Umgang mit Kunden über diese Alltagskommunikation. Doch was verbirgt sich hinter dem Begriff? Im Gegensatz zur austarierten Schriftsprache gibt es für die Alltagssprache keine allgemeingültige Definition. Der Alltag an sich ist ebenso vielfältig und vielschichtig wie die Kommunikation.

Was kennzeichnet die Alltagssprache?

Sie wird vom Sprechen geprägt. Formuliert wird nicht in wohl abgewogenen Worten, wie in vorbereiteten Vorträgen oder geschriebenen Texten, sondern spontan aus dem Moment heraus. Der unmittelbar genutzte Wortschatz der Alltagssprache ist knapper und die Satzlänge kürzer.

Dagegen ist die Breite der Emotionen durch die Übernahme der unmittelbaren Stimmung größer als beim kalkulierten Dialog. Tendenziell wirkt sie etwas nachlässiger, salopper, ohne aber weniger präzise zu sein.

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Die Präsenz als Paradedisziplin

Ohne Präsenz kann niemand punkten. Sie ist in jedem Dialog die Paradedisziplin. Präsent sein bedeutet, sich auf den Moment zu konzentrieren, den Reklamationspartner am Telefon ernst zu nehmen, nur vage signalisiertes Interesse zu erkennen.

Wer in seiner individuellen Persönlichkeit offen auf den Gesprächspartner eingeht, wirkt glaubhaft und überzeugend. Bloßes Verstellen dagegen funktioniert nicht und wird schnell als Heuchelei wahrgenommen.

Der ganze Körper spricht

Kommuniziert unser Körper etwas anderes als gesagt wird, verkommt das Gesprochene zum belanglosen Gerede ohne Botschaft, ohne Impuls.

Alltagskommunikation hat keinen Vorlauf. Da jeder in verschiedenen Situationen anders reagiert, entsteht der Dialog aus fortwährenden Impulsen – von innen und außen. Die Aussage des anderen wird über die Sinne als Impuls aufgenommen und erhält den Dialog am Leben.

Infozentrale Büroflur

Daher ist es kein Wunder, dass dem Flurfunk eine derart wichtige Rolle bei der Informationsvermittlung zukommt: Wo werden Informationen in einem Unternehmen ausgetauscht? Bei Besprechungen, Brainstormings oder Telefonkonferenzen? Ganz sicher! Und auf dem Flur. Er ist ein nicht zu unterschätzender Umschlagplatz für Neuigkeiten und Input aller Art.

Treffen sich Kollegen zufällig auf dem Flur, ergeben sich fast immer Gespräche. Manchmal ist es der typische Büroklatsch, ein anderes Mal geht es um wichtige Themen. Im Vorteil ist in jedem Fall, wer diese zwanglose Alltagskommunikation beherrscht.

Kommunikative Hintergrundstrahlung

Die informelle Kommunikation auf dem Büroflur gehört zum Berufsalltag. Sie beschränkt sich keineswegs auf Belangloses. “Nichts beflügelt die Wissenschaft so, wie der Schwatz mit Kollegen auf dem Flur”, konstatierte Physik-Nobelpreisträger Arno Penzias.

Ob sie zu seiner Entdeckung der Hintergrundstrahlung, genauer gesagt, der kosmischen Mikrowellenhintergrundstrahlung, beigetragen hat, lässt sich nicht belegen. Fest steht aber, dass die Flurkommunikation eine Art kommunikative Hintergrundstrahlung und damit enorm wichtig für einen gelungenen Büroalltag ist.

Der kurze Dienstweg

Der Büroflur ist nicht nur eine Verkehrszone. Er ist vielmehr der Bereich, wo Mitarbeiter sich entspannen, Ideen austauschen, in Teams arbeiten oder sich gar mit Kunden treffen. Kurz: Eine Zone der Kommunikation. Und das tagtäglich.

Zwischen Tür und Angel wird diskutiert, wer welche der heute noch anstehenden Aufgaben übernimmt. An der Kaffeemaschine oder auf dem Weg zur Mittagspause wird kurz über den aktuellen Stand des neuen Projektes gesprochen.

Informationslogistik im Vorbeigehen

Flurinformationen mit größtenteils eher inoffiziellem Charakter ergänzen offizielle Fakten oder bringen Zusatzwissen, das Vorgänge in einem anderen Licht erscheinen lässt. Dem informellen Informationsfluss kommt diese herausragende Stellung zu, weil dafür eben keine Besprechungen einberufen, keine Termine und Verabredungen getroffen werden müssen.

Die Gesprächspartner treffen sich ungeplant und zufällig. Andere Anwesende und mithörende “Passanten” nehmen Informationen auf und tragen diese weiter oder klinken sich aktiv in Dialoge ein. Wie Radiowellen dringen Flurinformationen auch durch offen stehende Türen an Arbeitsplätze und zu den dort befindlichen “Empfängern”.

Erfolgreiche Alltagskommunikation

Spezialsituationen haben im Geschäftsleben statistisch gesehen eine eher geringe Häufigkeit, deshalb sind sie auch speziell. Den beruflichen Alltag dagegen prägen bekannte, wiederkehrende Abläufe. Entsprechend angepasst ist auch die alltägliche Kommunikation. Klar ist es wichtig, sich als Verkäufer gut auf Gespräche mit einem Kunden vorzubereiten.

Und für eine Führungskraft ist es Teil der Professionalität, anspruchsvolle Mitarbeitergespräche führen zu können. Doch der größte Teil beruflicher Kommunikation besteht aus unspektakulären Themen. Es werden Auskünfte erteilt, Bestellungen oder Reklamationen entgegengenommen, Kontakte aufgebaut, Inhalte abgestimmt. Und wo erhält man schneller und unkomplizierte ein Info-Update als per Flurfunk?

Bücher zum Thema

6 Antworten zu “Kommunikation im Unternehmens-Alltag: Flurfunk vs. Digitales”

  1. Holger Emmrich,LL.M sagt:

    #Flurfunk in #Unternehmen bedeutender Faktor der… – Empfehlenswerter Beitrag HamxX44t4b

  2. Monika B. Paitl sagt:

    RT @SimoneJanson: Kommunikation im Alltag 3/3: Ein Hoch auf den Flurfunk – – Empfehlenswerter Beitrag B4RPz4n0hE

  3. DIE FÜHRUNGSKRÄFTE sagt:

    Ein Hoch auf den #Flurfunk – der Büroflur als Infozentrale: – Empfehlenswerter Beitrag pimwwMTwWH via @Berufebilder #Kommunikation

  4. KompetenzPartner sagt:

    Kommunikation im Alltag 3/3: Ein Hoch auf den Flurfunk von Stefan Häseli: Der „Flurfunk“ ist I… – Empfehlenswerter Beitrag 5gG5IUEvU9 #Beruf #Bildung

  5. BEGIS GmbH sagt:

    Kommunikation im Alltag 3/3: Ein Hoch auf den Flurfunk von Stefan Häseli via B E R U F E B I L D E R – Empfehlenswerter Beitrag 4ahZ90Ko9T

  6. Thomas Eggert sagt:

    Kommunikation im Alltag 3/3: Ein Hoch auf den Flurfunk von Stefan Häseli via B E R U F E B I L D E R – Empfehlenswerter Beitrag 5yClQyGae3

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