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Gehalt verhandeln für Frauen – 4/6: Die Strategie zum Erfolg



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Das Klischee besagt: „Frauen interessieren sich für Mode, Frisur, Diäten und Beziehungen. Männer für Gehalt, Business, Status, Einfluss.” Nur leider ist viel wahres daran. Und jeder kriegt das, wofür er sich interessiert. Gehalt verhandeln für Frauen - 4/6:  Die Strategie zum Erfolg


Hier schreibt für Sie:

 

Simone JansonSimone Janson, deutsche Top20 Bloggerin, Auftritte in ARD, gelegentlich Artikel für WELT, ZEIT, WIWO, t3n, W&V, macht Best of HR – Berufebilder.de & HR-Kommunikation.

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Finanzielle Weiterbildung ist wichtig

Frauen die strategisch an das Thema Gehaltsverhandlungen herangehen und finanziell vorankommen wollen, sollten sich weiterbilden!

Das bedeutet, Fachliteratur lesen, sich in einem bestimmten Aufgabengebiet Spezialwissen aneignen. Und sie sollten darüber reden! Denn auf diese Weise zeigen Frauen, dass Sie mehr leisten als andere und kompetente Mitarbeiter sind für eine Firma unverzichtbar.

Erfolgstagebuch führen

Doch leider sind Frauen Meisterinnen der Selbstkritik: Sie schauen auf ihre Schwächen und übersehen dabei ihre Leistung. Daher kommen sie oft gar nicht in die Situation, selbstbewusst über ihre guten Leistungen zu berichten. Denn man muss seine Stärken gut kennen, um Gehaltsverhandlungen richtig führen zu können.

Hier hilft eine Art Tagebuch, in das man über Monate hinweg minutiös seine Erfolge und Leistungen einträgt. Im Gehaltsgespräch kann man dem Chef dann nämlich genau belegen, wann man für das Unternehmen z.B. neue Kunde gewonnen oder Kosten gesenkt hat.

Gutes Marketing machen

Marketing – das bedeutet heutzutage, immer für und allzeit für den Kunden da zu sein. Nur: Was immer verfügbar ist, wird schnell uninteressant.  Und man erweckt schnell den Eindruck, es “nötig” zu haben. Das dachte sich z.B. auch der kanadische Sänger Bryan Adams.

Der tourte vor einigen Jahren (übrigens ohne Bezahlung) durch Europa und spielt in Minisäälen großer Metropolen. Die Karten gab es nicht zu kaufen, sie wurden verlost. Sinn der Sache: Adams wollte sein neues Album bewerben.

Und: Die Tatsache, dass die Karten nur schwer zugänglich waren, macht die Sache besonders interessant. Eine gute Marketingidee, von der man sich mal inspirieren lassen kann, wenn man etwas gelten will. Es gilt also auch bei der Strategie: Willst du was gelten, mach dich selten!

Gehaltsverhandlungen argumentativ vorbereiten

Wer beim Verhandeln erfolgreich sein will, sollte sich gut vorbereiten und sich die richtigen Argumente zurecht legen. Fangen wir erstmal damit an, wie man bei der Gehaltsverhandlung nicht argumentieren sollte: Nämlich nicht jammern.

Denn Argumente wie „Die Lebenshaltungskosten sind gestiegen“, „Die Kinder kosten so viel“ oder „Ich komme mit dem Geld einfach nicht aus“ überzeugen keinen Chef. Auch keine Vergleiche mit Kollegen. Und auch kein „Eigentlich hätte ich etwas mehr Gehalt verdient“. Was aber tun?

So verhandeln Sie richtig!

Wer mehr Geld will, muss das ganz konkret in Euro und Prozent beziffern und gegebenenfalls begründen, wie er zu dieser Summe kommt. Am besten mehr nennen, als man haben will, damit noch Verhandlungsspielraum besteht.

Außerdem sollte man, auch wenn es im Freudentaumel, dass überhaupt etwas geht, nie das erste Angebot annehmen – etwas mehr ist immer drin.

Und auf keinen Fall eine Spanne angeben, etwa “vorgestellt hatte ich mir von… bis … Euro”. Denn dann wird der Chef bei Ihrer niedrigsten Gehaltsvorstellung anfangen und Sie müssen an an der Untergrenze verhandeln!

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