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Perfekte Vortrags-Präsentation In 7 Schritten – 1/2: Folien-Drehbuch, aber spannend!



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Auf Berufebilder.de hat u.a. Michael Moesslang vorgestellt, wie man spannend präsentiert. Doch wie sollte eine gute Präsentation überhaupt strukturiert sein? Wie sieht die Realität aus? Und wie vermeidet man die häufigsten Fehler? Zur perfekten Präsentation in 7 Schritten.

Perfekte Vortrags-Präsentation In 7 Schritten - 1/2: Folien-Drehbuch, aber spannend!


Hier schreibt für Sie: Prof. Dr. Martin-Niels Däfler lehrt an der Hochschule für Oekonomie & Management (FOM) in Frankfurt am Main. Profil

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7 Tipps für gelungene Folienpräsentationen

Viele Präsentations-Tipps vermitteln spezifische Trick und Kniffe für spannende Pointen oder Storytelling. Mir geht es eher um die allgemeineren Fragen, denn die Vielfalt an Themen für einen Folienvortrag macht spezielle Empfehlungen schwer möglich.

Aber das folgende Schema kann zumindest in den Fällen eine brauchbare Grundlage für die Gliederung Ihres Folienvortrags sein, in denen es um die Darstellung und Lösung eines Problems geht.

 

Klassische Fehler vermeiden

Dabei geht es vor allem um Eines: Vermeiden Sie klassische Präsentationsfehler. Was also ist dafür tun? Zunächst gilt es, den am häufigsten begangenen und schlimmsten Fehler bei Folienpräsentationen zu vermeiden: Folien dürfen nicht gleichzeitig als Handouts für die Teilnehmer genutzt werden.

Machen Sie sich unbedingt die Mühe und erstellen Sie zwei Arten von Dokumenten: Folien gemäß der folgenden Anleitung und Teilnehmerunterlagen, in denen Sie alle Details, Zahlen oder Grafiken unterbringen.

Schritt 1: Klären Sie, was Ihr Ziel ist

Nur, wer sein Ziel kennt, kann den Weg finden. Also: Machen Sie sich Gedanken darüber, was Sie eigentlich erreichen wollen.

Halten Sie inne und fragen Sie sich: „Wenn sich mein Publikum nur einen einzigen Satz merken könnte, welcher wäre das?“ Die Antwort ist Ihr Ziel beziehungsweise Ihre Kernbotschaft.

Schritt 2: Klären Sie die Rahmenbedingungen

  • Wie viel Zeit steht zur Verfügung?
  • Wie viele Zuhörer werden erwartet?
  • Welche Technik steht zur Verfügung (Beamer, Notebook, Mikrofon)?
  • Wo findet der Vortrag statt?

Schritt 3: Klären Sie, wer Ihr Publikum ist

Wie bei allen Kommunikationsformaten und -arten ist es auch beim Erstellen von Präsentationen wichtig, sich zunächst einmal Gedanken über die Empfänger, also das Publikum, zu machen. Das ist gar nicht so einfach, wie es zunächst erscheinen mag, denn wir alle unterliegen dem sogenannten „Fluch des Wissens“:

Wir wissen einfach zu viel über unser Fachgebiet und können uns nicht (mehr) vorstellen, dass andere weniger wissen. Nähern Sie sich also Ihren Zuhörern an, indem Sie möglichst viel über sie herausfinden:

  • Alter
  • Geschlechtsverteilung
  • hierarchische Stellung,
  • Verhältnis von Theoretikern zu Praktikern
  • Fachbereich
  • Aufgeschlossenheit gegenüber Ihrem Thema (Vorurteile, Einwände, Empfindlichkeiten, Widerstände)
  • Vorwissen und Erfahrungen
  • Motive für die Teilnahme (freiwillig, gezwungen)
  • Interessenskonflikte zwischen Teilnehmern

Schritt 4: Sammeln Sie Stoff und entwickeln Sie ein „Drehbuch“

Halten Sie Ihre ersten Überlegungen auf Papier fest – wer gleich mit dem PC arbeitet, ist bereits zu sehr der klassischen „PowerPoint-Denkweise“ verhaftet. Allein die Tatsache, mit einem Stift zu arbeiten, macht kreativer.

Besser ist es, die Gedanken auf Papier oder, noch besser, auf Post-its festzuhalten. Wenn Sie diese an eine Tafel oder Wand kleben, haben Sie gleich einen guten Überblick über den Gesamtvortrag. Verwenden Sie für jeden Gedanken, also für jede Folie einen eigenen Zettel.

  • Wie lautet das Thema?
  • Warum ist das Thema wichtig für die Zuhörer?#
  • Was ist das Problem?
  • Wie hat sich das Problem ergeben?
  • Wie ist das Publikum betroffen?
  • Welchen Nutzen haben die Zuhörer von der Lösung des Problems?
  • Was kann getan werden?
  • Welches sind die Alternativen?
  • Wie sieht die zu treffende Wahl aus?
  • Wie sieht die Lösung konkret aus?
  • Warum ist es die beste Lösung?
  • Was würde die Lösung bringen?
  • Was wäre zur Umsetzung erforderlich (zeitlich, finanziell, personell)?

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