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Die Macht der versteckten Signale – Teil 12: Der Körper lässt sich nicht unterdrücken



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Wir haben gelernt, unsere Sprache zu entwickeln und zu verfeinern. Wir haben gelernt, uns hinter schönen Worten zu verstecken. Aber wir haben verlernt, unseren Körper ganz natürlich in unsere Kommunikation zu integrieren.

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Hier schreibt für Sie:

 

cerwinkaDr. Gabriele Cerwinka ist Gesellschafterin der Schranz & Cerwinka OEG.

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schranzGabriele Schranz ist Gesellschafterin der Schranz & Cerwinka OEG; Wien – Zürich.

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Gefühle bewusst unterdrücken?

Auf der einen Seite unterdrücken wir bestimmte Bewegungen, andererseits fördern wir bewusst Muskelbewegungen, deren Wirkung uns positiv erscheint – typisches Beispiel ist das Lächeln – immer und überall.

Was wir dabei übersehen: Unsere Wortsprache wird von unserem Sprachzentrum im Gehirn gelenkt, das in der rechten Gehirnhälfte angesiedelt ist. Dieser Gehirnteil ist vereinfacht gesagt für alle logisch-analytischen Zusam- menhänge zuständig.

Körpersprache aus dem Bauch heraus

Im Unterschied dazu entsteht die Körpersprache sozusagen „aus dem Bauch“, und zwar als Reiz-Reaktionssprache ohne logisches Gefüge. Sie lässt sich daher auch nicht durch Grammatikregeln und Recht- schreibreformen beeinflussen.

Jeder Mensch hat seine eigenen und vielfältigen Ausdrucksmöglichkeiten, die wir oft zu verändern versuchen. Statt diese so- mit internationalste aller Sprachen zu pflegen, versuchen wir sie zu unterdrücken, zu verändern und zu manipulieren.

Körpersprache erfolgreicher einsetzen?

Viele Teilnehmer in Rhetorikseminaren wollen lernen, ihre Körpersprache erfolgreicher einzusetzen. Typische „Verlierersignale“ sollen verschwinden und an ihre Stelle die überlegene Sprache der Sieger treten. Der Konkurrenzkampf ist hart und jeder Vorteil ist recht.

Nicht nur Spitzenmanager und Politiker haben diesen Trend erkannt – keine Lebenssituation bleibt von „Tipps zur richtigen Körpersprache“ verschont.

Der Körper lässt sich nur bedingt manipulieren

Manchmal jedoch geht der Schuss nach hinten los. Trotz aller noch so großen Bemühungen spielt uns der Körper einen Streich. Er lässt sich eben nur bedingt manipulieren. Gefühle lassen sich nicht gänzlich unterdrücken, auch wenn sie nicht ins Image passen. Sie kommen genau dann wieder an die Oberfläche, wenn sie am allerwenigsten nach außen dringen sollten.

Wir vergleichen das in unseren Seminaren immer mit einem riesengroßen Wasserball, der sich auch nur mit Mühe ständig unter der Wasseroberfläche halten lässt. Wehe, wenn er uns auskommt und unkontrolliert auftaucht!

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