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5 Tipps für Bewerbung & Jobinterview: Der optimale erste Eindruck


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Für den ersten Eindruck gibt es keine zweite Chance. Das gilt gerade auch im Vorstellungsgespräch. 5 Tipp, damit Sie ihn nicht vermasseln.


Hier schreibt für Sie:

 

Maria Theresia Radinger ist Unternehmens-Beraterin & Benimm-Expertin mit eigener TV-Show.

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Wie nehmen wir andere Menschen wahr?

Menschen bewerten innerhalb der ersten Sekunden intuitiv das Aussehen, die Figur, die farbliche Zusammenstellung der Kleidung, den Status, die Statussymbole und die Körpersprache eines Menschen, und das aufgrund von persönlichen Werten, Vorurteilen, Erfahrungen und Erinnerungen.

Aus der Forschung weiß man heute, dass unser Gehirn nur etwa eine Zehntelsekunde braucht, um sich ein Urteil über einen Fremden zu bilden. Von den 11 Millionen Sinneseindrücken, die pro Sekunde auf uns einströmen, kommen etwa 10 Millionen über das Auge in unser Gehirn.

Warum ist der erste Eindruck so wichtig?

Daher ist der erste visuelle Eindruck, den eine Person von uns hat, meist der dauerhafteste. Ist dieses erste „Bild“ für diesen Menschen unangenehm, kann es sein, dass wir eine Chance vergeben haben, die nicht wiederkommt.

In dieser kurzen Zeit machen sich Menschen ein Bild von einer Person – und exakt in diesem Moment haben sie sich schon entschieden, ob dieser Mensch als kompetent erachtet wird, ob er sympathisch und glaubwürdig erscheint – oder eben nicht.

Optimaler Eindruck im Jobinterview – 5 Tipps

Nirgendwo zählt der erste Eindruck so sehr wie im Business und gerade im Jobinterview – denn dieses entscheidet möglicherweise über die ganze spätere Karriere. Kein wunder als, dass wir einen guten Eindruck hinterlassen wollen.

1. Wissen, worauf andere schauen

Der erste Eindruck prägt sich ein und entscheidet über die Qualität späterer Kontakte. „Für den ersten Eindruck gibt es keine zweite Chance!“, sagt man zu Recht. Doch worauf schaut das gegenüber? Beim ersten Eindruck bewerten Menschen folgende Aspekte:

  • Körperhaltung und Figur
  • Blickkontakt
  • Händedruck und Distanzzone
  • Status und Statussymbole
  • Kleidung und Farben
  • Geruch
  • Ausstrahlung
  • Klang der Stimme und Sprache

2. Auf der Sachebene bleiben

Im Berufsleben geht es beim ersten Eindruck vordergründig um fachliche Kompetenz: ob ich einer Person etwas zutraue. Im zweiten Schritt geht es dann um Sympathie oder Antipathie. Da Antipathie meist auf Gegenseitigkeit beruht, empfiehlt es sich, auf der Sachebene zu bleiben.

3. Den ersten Eindruck revidieren: Schwierig, aber nicht unmöglich

Unsere zunehmende Lebenserfahrung ermöglicht es uns, unsere Intuition ständig zu verbessern und sie bei den vielen beruflichen Begegnungen einzusetzen. Dennoch wird die Person, die wir gerade kennenlernen, blitzschnell einsortiert – ob sie will oder nicht.

Denn wir wissen aus der eigenen Erfahrung, wie herausfordernd es sein kann, den ersten Eindruck bei näherem Kennenlernen zu revidieren.

4. Jeden Tag aufs Neue

Ihre Kunden und Besucher bewerten jedoch nicht nur die erste Begegnung mit Mitarbeitern und Führungskräften in Ihrem Unternehmen, sondern die momentane Haltung und Stimmung wird bei jeder weiteren Begegnung aufs Neue wahrgenommen.

Daher ist es in der Dienstleistungsbranche so wichtig, sich immer wieder der eigenen Wirkung bewusst zu sein und sich dabei auch selbst zu fragen, wie man auf wirken möchte.

5. Auch ein Unternehmen unterliegt dem ersten Eindruck…

Gerade Bewerber fühlen sich noch immer in der Bringschuld, einen möglichst optimalen Eindruck zu machen. Doch dieser gilt auch umgekehrt für das Unternehmen. Dabei bezieht sich der erste Eindruck nicht nur auf Menschen, die den Besucher im Unternehmen willkommen heißen, sondern der Gast/Kunde/Bewerber sammelt seine Eindrücke bereits viel früher.

Das Ankommen auf dem Parkplatz oder in der Tiefgarage, ungepflegte Blumentöpfe mit welken Blumen, unpassende Dekoration, schlechte oder kaputte Beleuchtung, schmutziger Eingangsbereich und andere Eindrücke nimmt der Kunde womöglich mit an den Empfang. Viel Freundlichkeit und Professionalität der Mitarbeiter am Empfang sind nun gefordert, um die ersten negativen Eindrücke zu entkräften. Und doch sind sie beim Kunden bereits gespeichert.

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