Corporate Blogs vs. Social Media: Effizienter Themenspeicher und nachhaltiges Lerninstrument


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Corporate Blogs sind nicht nur Marketinginstrumente, sondern auch hervorragende Themenspeicher und Lerninstrumente. Und bieten noch einen Vorteil, der oft unterschätzt wird: Datensicherheit. Corporate Blogs vs. Social Media: Effizienter Themenspeicher und nachhaltiges Lerninstrument crowd

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Hier schreibt für Sie: Simone Janson ist Verlegerin, deutsche Top20 Bloggerin und Beraterin für HR-Kommunikation. Profil

Erfolg durch Corporate Blogging oder das große Blogsterben?

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Schon 2012 hat Sascha Lobo in seiner Kolumne auf Spiegel Online den Niedergang der deutschen Blogkultur bedauert. Deren Grund sei, so Lobo, die Ausbreitung der sozialen Netzwerke gewesen:

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„Soziale Befindlichkeiten werden heute auf Facebook geteilt, kurze Mitteilungen und Links auf Twitter und auf Facebook, Fotos auf einer der hundert Plattformen sowie auf Facebook, Videos auf YouTube und auf Facebook – für fast jede Art von Äußerung, die in einem Durchschnittsblog 2005 der Netzöffentlichkeit präsentiert wurde, gibt es heute ein eigenes Social Network. Und Facebook.“

Lieber Twitter, Instagram und Facebook statt Bloggen?

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Tatsächlich haben nicht wenige Unternehmen mittlerweile ihre Firmenblogs eingestellt und lassen ihre Kommunikation über Soziale Netzwerke wie Twitter oder Facebook laufen. So stellte die Universität Massachusetts fest, dass der Anteil der Unternehmen, die einen Corporate Blog betreiben, deutlich zurückgegangen ist.

Ein Grund dafür ist der Zeitaufwand: Vielen Unternehmen erscheint es einfacher, kurze Nachrichten in Facebook oder Twitter zu veröffentlichen, statt ein Blog zu führen.

Inhalte in Sozialen Netzwerken vs. meine Daten gehören mir

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Doch die Denkweise greift zu kurz: Denn Soziale Medien mögen praktisch und bequem sein, doch langfristig führen sie, wie Lobo ausführt, dazu, dass man nur noch in einer Art geborgtem Internet kommuniziert – und die Informationen jederzeit verschwinden könnten, z.B. wenn Facebook oder Twitter die Geschäftsbedingungen ändern.

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Lobo war sicher nicht der erste, der dieses Thema in den Fokus rückte – sicher aber der Prominenteste.

Angst vor dem Datenverlust

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So sind sind mittlerweile mehrere Fälle bekannt, in denen Google ohne Vorankündigung einfach einen Account mit allen darin befindlichen Daten, z.B. eMails, Kalender usw. gesperrt bzw. gelöscht hat – die betreffenden Personen hatten einfach von heute auf morgen keinen Zugriff mehr und auch keine Möglichkeit, ihre Daten runterzuladen. Dazu kommen noch die zahlreichen Fälle, in denen Dienste einfach eingestellt werden – vom Feedreader bis zu Google Plus.

Da ich von einigen Unternehmen weiß, dass sie ihr Projektmanagement oder ihre Kommunikation über Facebook bzw. Google abwickeln, schwebt die stete Angst vor dem Datenverlust wie ein Damoklesschwert über den Unternehmen. Und dass Datenverlust alles, nur nicht zeitsparend ist, davon kann sicher der eine oder andere ein Lied singen. Bloggen auf einer selbstgehosteten Seite kann auf diese Weise viel Zeit sparen.

Das Blog zeitsparend als Archiv nutzen

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Und mehr noch: Man findet die Informationen auch nach Jahren noch wieder. Zum Beispiel durch die Suchmaschinen. Wenn Du irgendetwas suchst, wirfst Du vermutlich zuallererst Google an. Und wie oft findest Du dann Einträge von Facebook-Pages oder Profilen? Doch eher selten. Blogs hingegen tauchen ziemlich oft ziemlich weit vorn in den Suchergebnissen auf. Ich wurde auf diese Weise schon zu Beiträgen interviewt, die ich vor Jahren geschrieben hatte – man hatte mich einfach gegoogelt.

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Auch man selbst kann auf diese Weise alte Beiträge, Kommentare, Diskussionen wiederfinden – umso mehr, wenn man beim Bloggen auf eine übersichtliche Struktur achtet und die Beiträge vernünftig taggt. Stell Dir vor, Du hast vor Jahren mal einen spannenden Artikel gelesen und Dir dazu ein paar Gedanken gemacht. Wenn Du ihn bei Twitter oder Facebook gefunden hast, hast Du kaum Chancen, den Artikel wiederzufinden.

Informationen wiederfinden mit ein paar Klicks und Suchfunktion

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Im Blog hingegen genügen je nach Ordnung nur ein paar Klicks oder eine gute Suchfunktion. Für mich ist mein Blog daher nicht nur ein Kommunikationstool, sondern auch mein persönliches Themenarchiv, in dem ich Themen und Ansprechpartner sammle, auf die ich hinter- her wieder zurückgreifen kann. Bloggen ist also, langfristig betrachtet, die weitaus nachhaltigere und effektivere Kommunikationsform und auch ein Teil des persönlichen Wissensmanagement

Das persönliche Wissensmanagement wird in unseren informationsintensiven Zeiten unbestreitbar zur Kernkompetenz. Und ein Blog bietet alle notwendigen Tools dazu – hier ein Überblick:

Corporate Blog oder Twitter als Link-Speicher?

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Zugegeben, ich sah zunächst einfach keinen Sinn darin, alle Artikel, die mich irgendwie interessieren, mit anderen Menschen zu teilen – kollaboratives Arbeiten war noch zu weit weg von mir. Dann fungierte eine Weile Twitter als öffentlicher Bookmarketingdienst: Man kann Nachrichten sammeln, weitergeben und als Favorit bookmarken.

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Allerdings ist Twitter eben gleichzeitig auch ein hervorragendes Marketing-Tool, bei dem das weitergeben von Informationen auch einen gewissen strategischen Nutzen verfolgt. Oder anders ausgedrückt: Wenn ich jeden Link, den ich persönlich interessant finde, dort mit meinen Followern teilen würde, würde ich diese zuspammen und wäre bald alle Follower los.

Dazu kommt noch, dass schlichte Tweets und Retweets irgendwann nich mehr abrufbar sind. Was ich dauerhaft behalten möchte, muss ich favorisieren – und diese Favoriten erscheinen dann in einer chronologischen Liste ohne die Möglichkeit, sie irgendwie thematisch zu sortieren. Kurz: Twitter mag zwar ein exzellenter Nachrichtenkanal sein, zum bookmarken und wiederfinden der News taugt es jedoch nicht.

5 Tipps: Corporate Blogs und ihre vielen Einsatzmöglichkeiten

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Ein anderes Tool musste her. An diesem Punkt entdeckte ich mein Blog auch als Themenspeicher – und bin seitdem begeistert von den vielen flexiblen Einsatzmöglichkeiten als Bookmarkingdienst, Backup, Präsentationsaufbereitung bei Seminaren und Informationsverbreitung. Wie und wozu nutze ich aber mein Blog genau genau?

1. Corporate Blog als Themenspeicher zur Produktivitätssteigerung

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Zunächst ganz traditionell als Themenspeicher. Das war nötig geworden, da ich mittlerweile an einem festen Computer, an einem Netbook und auf einem Handy arbeite. Und auf allen drei möchte ich meine Informationen und Artikel jederzeit griffbereit haben. Und genau hier hilft mir mein Blog: Denn lange bevor ich die Informationen veröffentliche, speichere ich unzählige Ideen, Entwürfe und Links im Hintergrund ab.

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Ein weiterer Vorteil für mich dabei: Ich muss nicht Angst haben, dass die Informationen irgendwann versehentlich verschwinden, wie bei vielen anderen Diensten. Dabei kann man die Themen auf unterschiedliche Art gruppieren:

  • Priorität
  • Thematik
  • Datum
  • Personen
  • Ort
  • Alphabet
  • und vieles mehr.

Das schafft erstaunliche, beinahe endlose Kombinationsmöglichkeiten.

2. Informationen schnell verfügbar machen dank Corporate Blogging

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Natürlich kann man diesen Informationen, sofern sie gut sortiert und aufbereitet sind, dann auch anderen schnell und einfach verfügbar machen. Zum Beispiel lassen sich Themengruppen in Tags, Categorien und Custom Taxonomies sortieren und so auf einzelnen Seiten thematisch oder alphabetisch gruppiert auflisten.

Man kann diese Tags und Kategorien aber auch als RSS-Feeds verfügbar machen und es so anderen Menschen ermöglichen, diese Informationen zu abonnieren. Wir hatten hier bereits einige Male über Feeds und das Bewältigen der Informationsflut geschrieben. Das Lesen vieler Feeds ist für Leute, die mit Informationen arbeiten oder mit Medien zu tun haben, unvermeidlich. Das richtige Feedmanagement ist dabei die halbe Miete.

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3. Corporate Blog in Seminaren nutzen

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Allseits griffbereit ist ein gutes Stichwort: Als ich kürzlich ein Online-Marketing-Seminar gab, arbeitete ich mit verschiedenen Medien: Power-Point-Folien auf der einen Seite, aber andererseits habe ich meine Präsentation auch immer wieder unterbrochen, um Videos oder Websites vorzuführen. Aber das Abtippen der URL erwies sich für die Teilnehmer schnell zu mühsam.

Eine andere Möglichkeit musste her, um ihnen die Links direkt auf ihrem Computer direkt einspielen zu können. Und was habe ich da benutzt: Das Blog. Denn hier lassen sich die Links auch gleich mit einem passenden Seminar-Tag versehen, so dass die Teilnehmer die Informationen auch später jederzeit wiederfinden können.

4. Linkliste im Blog

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Wiederfinden ist schließlich auch wichtig bei meinem vierten Vorteil: Ich nutze auch Linklisten in meinem Blog. U.a. für meine Seminar-Teilnehmer und andere Technik-Interessierte habe ich eine Rubrik angelegt, in der ich diverse Tipps und Tutorials sammle.

Da ich nicht zu jedem Technik-Hack, den ich irgendwo im Netz finde, gleich einen Blogbeitrag erstelle, ich aber im Laufe der Zeit sehr viele Coding-Tipps gerade für WordPress angesammelt habe, macht es Sinn, diese als Linkliste in der Sidebar der Tutorial-Rubrik auszugeben. Dabei  kann ich zu jedem Tag einen RSS-Feed erstellen, den ich dann per Sidebar-Widget in das Blog einbinden kann. Und wer ältere Tipps sucht, kann einfach per Suchfunktion danach suchen.

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5. Marketing mit dem Corporate Blog

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Las but not least ist ein Corporate Blog auch ein hervorragendes Marketing-Tool: Er macht Marketing, in dem er Informationen vermittelt, Mitarbeiter oder Leser zu Wort kommen lässt. Er hilft Diskussionen loszutreten sowie das eigene Unternehmen bzw. die eigene Ideen sichtbarer zu machen. Insgesamt also ein gutes Investment.

Schließlich bindet der Blog als Themenspeicher und Diskussionsplattform auch die Grundlage einer erfolgreichen Weiterverbreitung von Inhalten bei der Social Media Arbeit.

Fazit

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In Anbetracht all dieser Punkte ist es kein Zufall, dass sich diese positiven Effekte auch mit einem finanziellen Investment vergleichen lassen, das im Laufe der Jahre eine immer größere Rendite abwirft:

Am Anfang sind die Profite (finanzieller Gewinn oder Zeitersparnis) noch zu vernachlässigen. Je länger man aber investiert, desto stärker macht sich der „Return on Investment“ bemerkbar. Es kann sich also durchaus lohnen, neben einer kurzfristigen Produktivitätsstrategie auch eine längerfristige zu haben. Selbst wenn diese anfänglich den Eindruck zusätzlicher Arbeit macht.

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