Podcasts & Streamingdienste als mobiles Lern-Tool: Ausrüstung, Handytarife, Technik


Best of HR – Berufebilder.de® – Verlag, eingetragene Marke, eLearning on Demand Plattform, News-Dienst der deutschen Top20-Bloggerin & Beraterin Simone Janson, referenziert in ARD, ZEIT, Wikipedia.
Offenlegung & Bildrechte:  1&1 Internet hat uns finanziell unterstützt..Bildmaterial von Anja C. Wagner.

Mobiles Lernen erfreut sich immer größerer Beliebtheit. Dabei spielen gerade Podcasts und Streamingdienste eine wichtige Rolle. Welche Ausrüstung und welche Technik ist hier notwendig und worauf sollte man bei der Auswahl des richtigen Handytarifs achten?



Hier schreibt für Sie: Simone Janson ist Verlegerin, deutsche Top20 Bloggerin & Beraterin für HR-Kommunikation. Profil


Mehr Wissen? Diesen Text herunterladen oder eKurs zum Thema buchen. Insider-News per Newsletter oder für Mitglieder!

Mobile Weiterbildung mit Podcasts

Zur Übersicht

Für die mobile Weiterbildung mit Podcasts eignen sich Podcast-Apps wie Pocket Casts oder Beyond Podcast, mit denen sich Podcasts abonnieren und auf das Smartphone herunterladen lassen. Sie kosten je nach Ausführung wenige Euro.

Auf diese Art lässt sich dann die neueste Episode einer App jederzeit auf dem Handy anhören oder eine der vergangenen Episoden aus dem Archiv laden. Außerdem lässt sich auch die Abspielgeschwindigkeit steuern.

Streaming vs. Podcasts

Zur Übersicht

Viele Podcasts sind aber auch über die Website direkt abrufbar: Sie können z.B. über einen Hyperlink aufgerufen und per Browser heruntergeladen werden. Sodann lassen sie sich auf ein Handy laden und dort mit dem Player des Smartphones abspielen.

Zunehmend wichtig werden aber auch Streaming-Dienste, bei denen die Podcast-Episoden ohne Herunterladen direkt auf dem Handy abgespielt werden. Dies geschieht z.B. über Streaming Media  Portale wie podcast.de oder podbay.fm. Der Abspielknopf liegt dann direkt auf der Website. Aber reine Streamingangebote wie Netflix können durch ihre vielen Dokumentationen als unterhaltsames Bildungsangebot genutzt werden, wie Best of HR - Berufebilder.de®-Autorin Dr. Anja C. Wagner im obigen Video ausführlich erklärt.

Lernen per Multiroom-Funktion

Zur Übersicht

Wenn man zu Hause lernen möchte und sich dabei in verschiedenen Räumen aufhält, kann die Multiroom-Technologie hilfreich sein. Denn man braucht zum Streaming von Musik oder Podcast heute nicht mehr unbedingt eine große Stereoanlage, manchmal reichen auch mehrere kleine Lautsprecher, die es einem erlauben, in jedem Winkel der Wohnung Musik und Ton zu hören und die man ganz bequem via WLAN oder Bluetooth mit Handy und PC steuern kann - das ganze natürlich kabellos. In meinem Setting lässt sich sogar via WLAN auf ein am Router angeschlossenes NAS-Speichermedium zugreifen.

Leider funktioniert das Multiroom-Verfahren dann doch nicht so einfach, wie man sich das vorstellt: Die Technik ist noch nicht an dem Punkt, wie es uns die Werbung glauben machen will: Musik an und abstellen per Fingerschnipsen oder leisem Tippen auf das Gerät - so einfach ist das leider alles noch nicht. Das Hauptproblem ist m.E. die Konnektivität zwischen den einzelnen Geräten sowie zwischen Geräten und App.

Lernen nur per App?

Zur Übersicht

Man ist das ja von verkabelten Geräten gewöhnt, dass man einfach mal die Lautsprecher verschiedener Hersteller miteinander verbinden kann oder an irgendwelche Verstärker anschließen kann: Bei der drahtlosen Technologie funktioniert das nicht: Um die Geräte drahtlos zu steuern, braucht man die App des jeweiligen Herstellers, mit der sich die Musik via Bluetooh oder WLAN abspielen lässt. Die Regelung der Lautstärke erfolgt in der Regel dann übers Smartphone oder mit den an den Geräten angebrachten physischen Tasten.

Nur mit der App ist Multiroom möglich, d.h. die Musik und Podcasts können auf Lautsprechern in verschiedenen Räumen abgespielt werden. Aber die Multi-Gruppen-Konfiguration ermöglicht in der Regel auch die gleichzeitige Wiedergabe von unterschiedlichem Audio auf verschiedene Lautsprecher. Im Umkehrschluss bedeutet das leider bei vielen Geräten, dass über den AUX-Eingang keine Stereo- oder Multiroom-Funktion möglich ist: Man kann per AUX-Kabel dann genau ein Gerät an den PC anschließen.

Mobil Lernen in den eigenen vier Wänden

Zur Übersicht

Es mag für Musikliebhaber praktisch sein, dass sich die App auch über Dienste wie Spotify bedienen lässt. Für Podcasts wäre es allerdings besser, einfach den Musikplayer des Handys oder die Podcast-App nutzen zu können, um lokale Audiodateien abzuspielen.  Schwierig ist aus meiner Sicht auch, dass man solche Geräte eigentlich kaum noch vom Strom trennen kann:

Wenn man die Lautsprecher vom Strom getrennt hat, jedesmal wieder den Setup-Prozess in Gang setzen - und das bedeutet weiteres umständliches Frickeln an den Geräten. Immerhin sind viele dieser Geräte standardmäßig oder optional einem Lithium-Ionen-Akku erhältlich, so dass sich die ohnehin sehr leichten Lautsprecher wieder zurückbringen lassen. Ein Akkuladung kann dabei das Gerät schonmal einen Tag mit Energie versorgen und so mobiles Lernen vereinfachen - und via Bluetooth übrigens auch außerhalb der eigenen vier Wände möglich machen.

Welche Optionen gibt es bei einem Mobilfunkvertrag?

Zur Übersicht

Wer solche Funktionen nutzen will, braucht zumindest einen guten WLAN-Anschluss um Podcasts zu Hause zu streamen oder vorbereitend in der App herunterzuladen. Wer Podcasts unterwegs streamen und hören will, ohne diese vorab herunterzuladen, benötigt einen entsprechenden Mobilfunkvertrag mit einer Datenflatrate.

Zu den wichtigsten Optionen gehören Datenvolumen, Freiminuten und FreiSMS. Das Datenvolumen benötigt man für den Upload und Download von Daten oder zum Surfen im Internet. Mit Freiminuten und FreiSMS ist die Anzahl begrenzt, mit einer sogenannten "Allnet-Flat", kann kostenfrei in alle deutschen Netze telefoniert werden.

Kriterien bei der Auswahl des richtigen Mobilfunk-Vertrages

Zur Übersicht

Neben diesen drei Kernpunkten, gibt es bei Anbietern von Handyverträgen wie 1&1 viele weitere Auswahlmöglichkeiten wie die Datenübertragungsrate, welche die Internetgeschwindigkeit angibt. Zur Zeit ist LTE das schnellste Mobilfunkinternet. Ein anderes Kriterium kann z.B. bei Auslandsaufenthalten die Roaming Gebühr sein, die die Preise für Internettarife im Ausland festlegen.

Eine spannende Alternative können zudem reine Datentarife sein, wie man sie etwa bei Mobilcom Debitel findet: Mit diesen Simcards kann man nicht telefonieren sondern lediglich das Internet nutzen. Dafür sind diese Datentarife deutlich günstiger zu haben. Um das technisch zu lösen, benötigt man entweder ein Smartphone mit Dualsimversion, mehrere Handys - oder ein mobiles Modem, an das sich praktischerweise auch mehrere Geräte anschließen lassen.

6 Tipps für die Auswahl des richtigen Handytarifs

Zur Übersicht

  1. Ein Problem ist die Vertragsgebundenheit. Mit Abschluss des Handyvertrages ist man in der Regel 2 Jahre an ihn gebunden. Einige Monate vor Vertragsende kann man bei vielen Mobilfunkanbietern einen neuen abschließen und bekommt dann schon das neue Gerät. Den neuen Vertrag zahlt man erst im Anschluss zum alten.
  2. Ganz schnell hat man ein ungewolltes Abo abgeschlossen. Damit das nicht passiert, sollte man zu Vertragsbeginn eine Drittanbietersperre von dem Anbieter einrichten lassen.
  3. Der Vertrag wird nach Ablauf automatisch verlängert. Eine Notiz erinnert an die rechtzeitige Kündigung, bevor die Kündigungsfrist abgelaufen ist.
  4. Es gibt zahlreiche Anbieter von Handyverträgen. Zu den bekanntesten Mobilfunkanbietern gehört 1&1, welcher unter anderem Handyverträge anbietet. Auf der Webseite des Anbieters lassen sich aktuelle Angebote und Handyverträge finden.
  5. Wer monatlich keine hohe Grundgebühr zahlen möchte, sollte einen höheren einmaligen Gerätepreis zahlen. Wer lieber einen niedrigeren Gerätepreis zu Anfang zahlen möchte, muss die monatliche Grundgebühr erhöhen.
  6. In den meisten Fällen lohnt es sich den Vertrag zu kündigen und einen neuen abzuschließen. Der neue Handyvertrag bietet oft bessere Konditionen.

Mehr Wissen - eKurse oder persönliche Beratung

Zur Übersicht

Offline-Download: Diesen Text 24 Stunden lang als PDF herunterladen oder ausdrucken - ausschließlich zum Lesen! Dazu beim Kauf unter "Interessen" den Titel eintragen und nach dem Kauf die Seite aktualisieren. Oder als Premium-Mitglied 1 Jahr lang alle Texte & eKurse gratis herunterladen.

2,49 Jetzt buchen



Ihr eKurs on Demand: Wählen Sie Ihren persönlichen eKurs zu diesem oder einem anderen Wunschthema. Als PDF-Download. Bis zu 12 Lektionen mit je 4 Lernaufgaben + Abschlusslektion. Bitte unter "Interessen" den Titel eintragen. Alternativ stellen wir gerne Ihren Kurs für Sie zusammen oder bieten Ihnen einen persönlichen regelmäßigen eMail-Kurs inklusive Betreuung & Zertifikat - alle weiteren Informationen!

19,99 Jetzt buchen



Berater-Pakete: Sie wollen Ihre Reichweite erhöhen oder als Arbeitgber Bewerber ansprechen? Für diese und weitere Themen bieten wir spezielle Berater-Pakete (Übersicht) - zum Beispiel ein persönliches Telefonat (Preis gilt pro Stunde).

179,00 Jetzt buchen

berufebilder

Sie wollen hier kommentieren? Bitte die Debatten-Regeln einhalten, Beiträge müssen freigeschaltet werden. Ihre eMail-Adresse bleibt geheim. Mehr Informationen zur Verwendung Ihrer Daten und wie Sie dieser widersprechen können, finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

  1. Debatte zu diesem Beitrag folgen
  2. Allen Debatten folgen
  3. Debatten per eMail abonnieren (Link hier eintragen!)
  1. Marco

    Danke für den sehr informativen Artikel, das macht echt lust auf mehr.

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Ja, ich möchte regelmäßig über die neusten Aktionen & Angebote per Newsletter informiert werden.

Hiermit akzeptiere ich die Debatten-Regeln und die Datenschutzbedingungen mit der Möglichkeit, der Verwendung meiner Daten jederzeit zu widersprechen.