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Besser Arbeiten, Infos nach Wunsch: Wir geben Ihnen Informationen, die Sie wirklich brauchen und engagieren uns für eine bessere und ökologische Arbeitswelt. Als Verlag Best of HR – Berufebilder.de® mit einzigartigem Buchkonzept und eKursen bieten wir über 20 Jahre Erfahrung im Corporate Publishing – mit Kunden wie Samsung, Otto, staatlichen Institutionen. Verlegerin Simone Janson leitet auch das Institut Berufebilder Yourweb, das u.a. Stipendien vergibt, und gehört zu den 10 wichtigsten deutschen Bloggerinnen, referenziert in ARD, FAZ, ZEIT, WELT, Wikipedia.

Offenlegung & Bildrechte: BeWooden hat uns mit kostenlosen Testprodukten unterstützt. MBG Group hat uns mit kostenlosen Testprodukten unterstützt. 

Hier schreibt für Sie:

Simone Janson ist VerlegerinBeraterin und eine der 10 wichtigsten deutschen Bloggerinnen laut Blogger-Relevanz-Index. Sie ist außerdem Leiterin des Instituts Berufebilder Yourweb, mit dem sie Stipendien herausgibt und nachhaltige Projekte fördert. Laut ZEIT gehört ihr als Marke eingetragenes Blog Best of HR – Berufebilder.de® zu den wichtigsten Blogs für Karriere, Berufs- und Arbeitswelt. Mehr zu ihr im Werdegang.

Innovatsionsfähig in der Krise: Mit Change Management flexibel zu neuen Ideen

Unvorhergesehene Ereignisse zwingen Unternehmen zu ungeahnter Innovationsfähigkeit. So wie die zahlreichen Unternehmen, die in der Corona-Krise flexibel ihr Geschäftsmodell anpassen.

Best of HR – Berufebilder.de®

Change Management – Innovationsfähigkeit als Motor für Erfolg

Innovationsfähigkeit ist die wichtigste Voraussetzung für Erfolg. Leider war es in der Vergangenheit um die deutsche Innovationsfähigkeit oft schlecht bestellt: Zu zufrieden, zu behäbig, zu bürokratisch funktionieren in Deutschland Unternehmen und Politik und “Das haben wir schon immer so gemacht” schien der Leitsatz vieler Unternehmen.

In der Corona-Krise zeigt sich nun, dass ein schnelles Umdenken gerade in Unternehmen möglich ist, wenn es darauf ankommt und wirklich nötig ist. Innovation und Flexibilität vorausgesetzt. Während viele über den plötzlichen Einbruch klagen, haben einige sofort gehandelt –  und kurzerhand ihr Geschäftsmodell umgestellt.

Mit Solidarität und Kreativität Herausforderungen bewältigen

Denn außergewöhnliche Situationen erfordern außergewöhnliche Maßnahmen – ausnahmslos jeder steht während der derzeitigen Krise vor immensen Herausforderungen und nur durch Solidarität, kreative Ideen und Zusammenhalt kann die Ausbreitung von COVID-19 eingedämmt werden.

Unter Führung der MBG Group haben sich in Paderborn beispielsweise drei Unternehmen zur Produktion von Community-Masken für Mund und Nase zusammengeschlossen. Hierbei handelt es sich um den Getränke- und Lebensmittelunternehmen MBG, die Werbeagentur markt 8 und der Textilveredler Padertextildesign.

Modisch gut bedeckt

Die modischen Masken heißen SALITOS, DOS MAS, SCAVI & RAY, MAHIKI, 9 MILE oder effect® und werden in Handarbeit aus Baumwolle gefertigt – 100 Prozent made in Paderborn, Germany. Zum Tragen wird diese vor das Gesicht gehalten und mit den beiden Gummibändern hinter den Ohren befestigt.

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Im Gegensatz zu filtrierenden Halbmasken (FFP2/FFP3) dienen Community-Maske nicht dem Eigenschutz, sondern durch die mögliche Minderung der Virenübertragung vor allem dem Fremdschutz. Offizielle Beurteilung des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM): Durch das Tragen einer Community-Maske können Geschwindigkeit des Atemstroms oder Speichel-/Schleim-/Tröpfchenauswurfs reduziert werden.

Wie stellt man seine Produktion mal eben um?

Weiterhin können die Masken das Bewusstsein für „Social Distancing“ sowie gesundheitsbezogenen achtsamen Umgang mit sich und anderen unterstützen. Die MBG Group stellte in der Zwischenzeit bereits weitere Teile ihrer Produktion um und produziert nun das Händedesinfektionsmittel Dr. Grimm Wiegand.

Auch BeWooden, eine kleine deutsch-tschechische Manufaktur, die unter normalen Umständen Holzaccessoires fertigt, und ‘von Jungfeld’ ein Mannheimer Unternehmen für nachhaltige Socken haben sich entschlossen, den Kampf gegen Corona zu unterstützen. Dafür wurde die gesamte Produktion der eigenen Produkte von BeWooden eingestellt und stattdessen Mundschutzmasken aus 100% Baumwolle gefertigt, von Jungfeld unterstützt mit Textil Know-How und Vertrieb. Dazu hat BeWooden die Werkstatt umgerüstet und den Stoff, der normalerweise für diverse Accessoires dient, umfunktioniert.

Es geht um den Erhalt von Arbeitsplätzen

BeWooden ist ein deutsch-tschechisches Start-up, das 2013 von Studenten gegründet wurde. BeWooden verfolgt das Ziel, traditionelles Handwerk aufleben zu lassen und einzigartige Produkte zu fertigen.  Das aus Mannheim stammende Modelabel von Jungfeld ist eine aufstrebende Premiummarke für farbige Herrensocke.

In beiden Unternehmen ist bedingt durch die Corona Krise rund 80 Prozent des Absatzes weggebrochen und als junge Unternehmen ohne große Reserven, stehen gemeinsam 40 Arbeitsplätze auf dem Spiel. BeWooden und von Jungfeld sind dabei nicht allein betroffen – viele kleine Handwerksbetriebe und Nähereien stehen ebenso vor dem Aus. Deshalb arbeiten die beiden Unternehmen zusätzlich zu der eigenen Produktionsstätte mit lokalen Nähereien, um dort ebenfalls die Arbeitsplätze zu erhalten.

Wie Baumwollmasken gegen Corona helfen

Auch die von BeWooden und von Jungfeld produzierten Masken bestehen zu 100 Prozent aus Baumwolle – damit erfüllen sie zwar nicht die Schutzklassen FFP2 oder FFP3 und sind daher nicht für den intensivmedizinischen Bereich geeignet, sie können aber zumindest im Alltag helfen.

Vor allem bei feuchter Aussprache können die Baumwollmasken davor schützen, dass grobe Tröpfchen das Gegenüber erreichen. Weil die Masken bei 90 Grad waschbar sind, können sie mehrfach verwendet werden.

Solidarisch gegen das Virus

Weil das gesamte Personal und darüber hinaus Manufakturen aus ganz Deutschland für die Fertigung der Masken mit einbezogen werden, können täglich Weil das gesamte Personal und darüber hinaus Manufakturen aus ganz Deutschland für die Fertigung der Masken mit einbezogen werden, können täglich insgesamt 1000 Baumwollmasken mit Gummizug oder Kopfband gefertigt werden.

Neben den normalen Masken, können Kunden gegen Aufpreis eine Soli-Maske kaufen. Mit dem Aufpreis produzieren die Unternehmen Masken zum Selbstkostenpreis und geben diese über Ihre Webseiten an mittellose Menschen ab. Die Kosten für Handling und Logistik tragen die Unternehmen.

Fazit: Kreatives Change Management hilft Krisen zu bestehen

Natürlich sind Masken nur ein kleiner Beitrag, der uns hilft, diese Herausforderung zu bewältigen. Weitere viele gute innovative Ideen mit guten, kreativen Konzepten müssen folgen. Das kann nur durch Flexibilität gelingen. Lasst es uns gemeinsam angehen.

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