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Frauen Gender & Diversity am Arbeitsplatz: Teams besser machen


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In diesem Ratgeber geht es um Themen wie Effektiv arbeiten, Führen, Kommunikation, Psychologie, Ratgeber, Verhandeln - alles wichtige Themen für beide Geschlechter. Dennoch wird der eine oder andere heimlich aufstöhnen: Denn das zentrale dieses Themas ist Diversity. Und die wird oft nur halbherzig angepackt.

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Hier schreibt für Sie: Stephan Lamprecht ist Journalist & Redakteur bei Management-Journal.de Profil

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Diversity, die keine ist?

Diversity ist in aller Munde. Zwar herrscht heute kaum noch ein Chef mit  „Fräulein Meier, zum Diktat!“ – quer durch das Büro. Dennoch sind für Feminine Verhaltensweisen und männliches Gehabe, also Genderthemen am Arbeitsplatz, für viele Berufstätige immer noch ein Thema.

Fehlende Gleichheit zwischen den Geschlechtern gibt es heute trotzdem noch in Lohn und Anerkennung. Das hat nicht immer eine handfeste Diskriminierung zur Ursache. Vielmehr sind wird es seit jeher gewohnt, Menschen und Handlungen in Vorurteile einzuteilen.

Steinzeitargumente 2018?

In der Steinzeit rettete uns dieser Denkprozess so manches Mal das Leben („Diese roten Beeren sind giftig und werden es immer bleiben!“), heute stehen sie uns eher im Weg. So kann die blonde Assistentin doch nur einfach gestrickt sein, trägt sie doch am liebsten pink.

Und von Männern erwartet man testosterongetriebene Dominanz. Diese Vorurteile stehen einer erfolgreichen Zusammenarbeit im Team im Weg. Das Thema „Gender am Arbeitsplatz“ muss anders angegangen werden.

Schaf im Wolfspelz: Männer mit femininen Verhaltensweisen

„Niemand ist durchgängig feminin oder maskulin“, behauptet Wirtschaftspsychologe Kishor Sridhar. Vielmehr gebe es feminine und maskuline Verhaltensweisen, die einen Menschen in unterschiedlicher Gewichtung prägen.

In seinem Ratgeber „Frauen reden, Männer machen?“ zeigt der Unternehmensberater, welchen Stellen wert Gender am Arbeitsplatz hat. So sollten feminine Typen darauf achten, anderen nicht immer zuzuarbeiten, sondern mitzuarbeiten. Und auch wenn ihnen selbst das neueste IPhone und das prestigeträchtige Auto nicht wichtig sind, rät Sridhar dazu, sehr bewusst mit Statussymbolen umzugehen und sie aktiv für sich zu nutzen.

Meetings - Arena oder Austausch?

Auch eine hochwertige Armbanduhr kann ein Achtungszeichen sein. Ob Mann oder Frau, feminine Typen haben es auch in Meetings schwerer. Sie nutzen das Treffen „eher als Plattform für den Austausch, als Informationsquelle“, so Sridhar, „für maskuline Kollegen ist das Meeting jedoch eine Arena zur Präsentation der eigenen Leistung und somit natürlich auch zur Selbstdarstellung“.

Wer die maskulinen Verhaltensweisen versteht, kann gegensteuern. Dasselbe gilt für Führungskräfte. Gibt es dicke Luft im Team oder passen die Leistungen nicht zu den Erwartungen, kann es an einer schwierigen Konstellation liegen – oder am Vorgesetzten selbst.

Wie Frauen Mann führen

So hat Sridhar durch die Auswertung von Studien festgestellt, dass Männer mit weiblichen Führungskräften, die sich ‚wie ein ganzer Kerl’ benehmen, also stark maskuline Verhaltensweisen aufzeigen, nicht zurechtkommen.

Sie bevorzugen die Reihe weg einen „kümmernden, mütterlichen Führungsstil“. Die Antwort hat der Wirtschaftspsychologe auch parat: „Wer ist die erste und wichtigste Chefin im Leben eines Mannes? Meist die eigene Mutter!“ Gut zu wissen für Frauen, die sich bei den männlichen Untergegeben Gehör verschaffen möchten.

Aus dem Inhalt:

  • Die feminine Beziehungssprache und die maskuline Berichtssprache
  • Was Männer von weiblichen Chefs erwarten
  • Das Dilemma weiblicher Führungskräfte
  • Wenn Männer nicht an Frauen verkaufen können
  • Maskuline Verkaufstechniken, die NICHT (mehr) funktionieren
  • Mit Übungen und Selbsttest „Und welcher Typ sind Sie?“

Fazit: Tipps für feminine Typen

Der Ratgeber hält insbesondere für feminine Typen zahlreiche Tipps und Handlungsempfehlungen parat, wie sie sich gegen maskuline Typen im Job behaupten können.

Dabei bleibt es eine Balanceakt, einige der maskulinen Eigenheiten zu erkennen und zu eigenen Zwecken nachzuahmen und dabei nicht die eigene Persönlichkeit zu verleugnen.

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  1. Petra

    Wichtitiges Thema, Diversity wird in Unternehmen immer wichtiger!

  2. Paula Arouri

    Ich bin eher durch Zufall über diese Seite gestolpert finde als Frau dieses Thema natürlich unglaublich wichtig. Weiter so!

  3. Felicitas

    Diversity macht tatsächlich Vieles besser, auch für das Unternehmen selbst!

    • Simone Janson

      Da haben Sie recht. Wenn nun noch mehr Unternehmen das auch einsehen würden...

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