Zum Artikel

Besser Arbeiten, Infos nach Wunsch: Wir geben Ihnen Informationen, die Sie wirklich brauchen und engagieren uns für eine bessere und ökologische Arbeitswelt. Als Verlag Best of HR – Berufebilder.de® mit einzigartigem Buchkonzept und eKursen bieten wir über 20 Jahre Erfahrung im Corporate Publishing – mit Kunden wie Samsung, Otto, staatlichen Institutionen. Verlegerin Simone Janson leitet auch das Institut Berufebilder Yourweb, das u.a. Stipendien vergibt, und gehört zu den 10 wichtigsten deutschen Bloggerinnen, referenziert in ARD, FAZ, ZEIT, WELT, Wikipedia.

Offenlegung & Bildrechte: Bildmaterial erstellt im Rahmen einer kostenlosen Kooperation mit Shutterstock. 

Hier schreibt für Sie:

Luise_KoehlerLuise Köhler ist Online-Redakteurin bei der Jobbörse ABSOLVENTA. In ihrer täglichen Arbeit befasst sie sich mit der neuen Generation am Arbeitsmarkt – und mit den Auswirkungen auf das Personalmanagement der Unternehmen. Dabei sieht sie sich als Vermittler zwischen Arbeitgebern und jungen Talenten: “Der Schlüssel einer erfolgreichen Zusammenarbeit liegt in der gemeinsamen Zielvorstellung. So wollen nicht alle Berufseinsteiger in hippen Startups Projekte betreuen. Anders herum haben nicht alle Unternehmen einen 9-to-5-Job mit Top-Bezahlung und Firmenwagen zu bieten. Wichtig ist, dass beide Seiten voneinander wissen, was sie zusammen erreichen möchten und wie man den gemeinsamen Weg gestaltet.”

Bewerbung und Traum-Jobsuche für Berufseinsteiger: Erwartungen vs. Realität

Die Suche nach dem Traumjob ist gerade für Berufseinsteiter mehr Qual denn Wahl: Konzern oder Startup, Traineeprogramm oder Direkteinstieg – und wer braucht überhaupt meine Kompetenzen?

stellenanzeigen

Wo stehe ich in 5 Jahren?

Das Studium hat man gerade erfolgreich abgeschlossen, die letzte Prüfung ist geschafft, die Abschlussarbeit nähert sich dem lang ersehnten Ende und der allseits verrufene Ernst des Lebens in Gestalt des Themas “Jobsuche” klopft unermüdlich an die WG-Tür.

Und nun soll man sich mit Berufseinstieg und Jobsuche beschäftigen. Ehe man sich versieht, soll man Antworten haben. Antworten auf die Fragen nach der eigenen Zukunft. Was will ich machen? Wo sehe ich mich in fünf Jahren? Und wie komme ich dahin?

Beruf vs. Berufung

Sofort nach dem Studium den Beruf zu finden, der einen vollends erfüllt, ist wohl mehr Utopie als Realität. Gerade beim ersten Job zählt aufgrund mangelnder Praxiserfahrung häufig Kompromissbereitschaft.

Dennoch sollte man sich als Absolvent nicht unter Wert verkaufen. Schließlich bringt man wichtige Qualifikationen mit, die dem zukünftigen Arbeitgeber einen großen Mehrwert bieten.

Den richtigen Weg einschlagen

Mal ganz abgesehen von der überdurchschnittlich hohen Motivation, mit der Berufsstarter üblicherweise ins Arbeitsleben einsteigen.

Tipp: Text als PDF (bitte Anleitung lesen!) oder zu diesem Text kompletten eKurs bzw, Reihe herunterladen. Aktionen oder News per Newsletter!

Ein neuer Lebensabschnitt beflügelt, man will seine Sache gut machen, anderen und sich selbst beweisen: “Ich kann großes schaffen”.

Motivation: Großes schaffen im ersten Job – aber wie?

Die Gelegenheit dafür sollte der erste Job bieten. Nun ist es aber so, dass Absolventen ihre Motivation aus verschiedenen Quellen beziehen – und dementsprechend auch unterschiedliche Ansprüche an den Arbeitgeber haben.

Zählen für manche feste Strukturen und klare Anweisungen, möchten andere ihre Kreativität leben, Ideen einbringen und schnell Verantwortung für eigene Projekte oder Bereiche übernehmen.

Welche Arbeitsweise passt zu mir?

Zu wissen, was man will, erleichtert den Prozess der Jobsuche enorm. Schließlich fällt es so leichter, die Spreu vom Weizen zu trennen, relevante Stellenanzeigen auszuwählen und sich gezielt und motiviert zu bewerben.

Basierend auf der ersten praktischen Erfahrung, die man im Zuge von Praktika oder anderen Tätigkeiten gesammelt hat, hat man als Absolvent in der Regel eine ungefähre Vorstellung davon, unter welchen Bedingungen man sich wohl fühlt.

Welches Unternehmen passt zu mir?

Und man weiß auch ungefähr, welche Unternehmensstruktur weniger zur eigenen Persönlichkeit und Arbeitsweise passt.

Diese wertvollen Erkenntnisse gilt es nun, in Worte zu fassen. So erhält man eine praktische Orientierungshilfe, die ganz klar den Bereich der eigenen Jobsuche absteckt.

Pro und Contra Unternehmensstrukturen

Hierzu eignet sich zum Beispiel eine klassische Pro- und Contra-Liste bzw. die abgewandelte Variante, in der man den möglichen Idealfall sowie die absoluten No-Gos festhält.

Das klingt vielleicht banal, kann jedoch eine sehr große Hilfe sein, wenn man sich auf die Stellensuche begibt.

Checkliste – Pro und Contra

So sollte man sich vor der Recherche die Zeit nehmen, die eigenen Vorstellungen vom ersten Job zu Papier zu bringen:

  • Was für Aufgaben möchte ich übernehmen?
  • Welche Tätigkeitsbereiche interessieren mich besonders?
  • Wie möchte ich mich weiterentwickeln?
  • Möchte ich die Fach- oder Führungskräftelaufbahn einschlagen?
  • Welche Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen erhoffe ich mir?
  • Wie viel Gehalt möchte ich mindestens bekommen?
  • Ist es mir wichtig, im Unternehmen aufzusteigen?
  • Wie viel Verantwortung möchte ich haben?
  • Welche Unternehmenskultur passt zu mir?

Geld – ein wichtiger Faktor bei der Stellensuche

Geld ist und bleibt ein wichtiger Faktor bei der Stellensuche. Doch ein hohes Gehalt allein macht ersten Job nicht automatisch zum Traumberuf. So haben auch viele kleinere Unternehmen weit mehr zu bieten, als es der Großteil der Absolventen erwartet. Wie man (heraus-)findet, was zu einem passt und wie man es bekommt.

Konzern oder Startup, Traineeprogramm oder Direkteinstieg, Firmenwagen oder Business English – nicht nur der Bedarf an Nachwuchskräften ist groß, sondern auch die Palette an Möglichkeiten, die sich Absolventen mit dem ersten Job bietet. Doch wie findet man einen Einstiegsjob, der zu den eigenen Qualifikationen und Ansprüchen passt?

Was will ich gar nicht machen?

Mit diesen und ähnliche Fragen sollte man sich beim Erstellen der eigenen Präferenz-Liste auseinander setzen. Ebenso empfiehlt es sich festzuhalten, welche Aufgaben bzw. Rahmenbedingungen für einen selbst gar nicht in Frage kommen.

So möchte nicht jeder Absolvent zwangsläufig in einem Konzern arbeiten, andersrum stellt die Startup-Kultur Absolventen vor besondere Herausforderungen, denen nicht jeder gewachsen ist.

Her mit dem schönen Leben!

Dass die Auseinandersetzung mit der eigenen Zukunftsplanung zunächst Ängste bis hin zu leichten Panikattacken auslöst, ist eine ganz normale Reaktion.

Menschen mögen Sicherheit. Wird einem also bewusst, dass man bald die Komfortzone Studium in Richtung Ungewissheit verlassen muss, darf es schon mal in der Bauchgegend zwicken.

Die Jobsuche als Chance begreifen

Wichtig ist, dass man alles, was jetzt kommt, als Chance begreift. So sollte man den ersten Job nicht nur als Existenzsicherung sehen, sondern auch als wichtigen Meilenstein für die eigene berufliche Laufbahn.

Über das erste richtige Gehalt hinaus zählt also noch etwas anderes: die Perspektive. Und zwar möglichst langfristig!

Was will ich?

Hat man die Liste der eigenen Ansprüche vor sich, wird sich in vielen Fällen zeigen, dass ein angemessenes Gehalt nur ein “Wohlfühlfaktor” von vielen ist.

So sind viele Absolventen durchaus bereit, in puncto Gehalt Abstriche zu machen, sofern durch andere Zusatzleistungen ein Ausgleich erfolgt. Dazu zählen beispielsweise

  • Weiterbildungsmöglichkeiten,
  • flexible Arbeitszeiten,
  • Mentoring-Programme,
  • Netzwerkveranstaltungen,
  • Essensgutscheine,
  • die Bezuschussung von Fahrtkosten,
  • Team-Events
  • und die Unternehmenskultur im allgemeinen.

Welchen Job will ich machen?

Einen enormen Stellenwert – wenn nicht sogar den wichtigsten – sollte natürlich die Art der Tätigkeit einnehmen. Schließlich kann der Beruf nur zur Berufung werden, wenn man die eigene Position mit Leidenschaft ausübt.

Das muss nicht heißen, dass man im ersten Job von Beginn an die tollsten Aufgaben und die volle Verantwortung erhält. Wichtig ist die Perspektive, die sich einem bietet. Hat man klare Zielvorstellungen – und wurden diese auch mit dem Arbeitgeber besprochen – so weiß man, worauf man hinarbeitet. Schritt für Schritt kann man sich so seiner (späteren) Profession nähern.

Fragen kostet nichts, höchstens Überwindung

“20 Sekunden Mut.” Dieses Motto hat schon so einigen Menschen unerwartetes Glück beschert. Aus diesem Grund der wohl wichtigste Tipp zum Schluss: Die eigenen Wünsche und Ziele sollte man jederzeit deutlich an den (zukünftigen) Arbeitgeber kommunizieren.

So haben gerade kleine und mittelständische Unternehmen häufig mehr zu bieten, als man erwartet. Dazu gehören attraktive Ausbildungsprogramme und Zusatzleistungen – und das bei flachen Hierarchieebenen sowie vielversprechenden Zukunftsperspektiven.

Im Vorstellungsgespräch: Unbedingt Fragen stellen

Lernt man also den potenziellen Arbeitgeber persönlich kennen, sollte man nicht nur Fragen beantworten, sondern auch stellen. Schließlich ist es das Unternehmen, mit dem man gemeinsam den Grundstein für die eigene Karrierelaufbahn legt.

Und damit verhält es sich, wie in jeder guten zwischenmenschlichen Beziehung: gegenseitiges Zuhören und der offene Dialog eröffnen neue Möglichkeiten, vermeiden Missverständnisse und machen stark für einen gemeinsamen Weg.

Text als PDF kaufen

Diesen Text als PDF erwerben: Bitte schicken Sie uns eine eMail mit gewünschten Titel an support [at] berufebilder.de, wir schicken das PDF dann umgehend zu.

3,99 Jetzt buchen

Bücher zum Thema

Oder für wenig mehr direkt ganzes Buch oder eKurs zu diesem Thema kaufen, dazu weiterlesen. Hier finden Sie eine passende Auswahl.

eKurs on Demand kaufen

Bis zu 30 Lektionen mit je 4 Lernaufgaben + Abschlusslektion als PDF-Download. Bitte schicken Sie uns eine eMail mit gewünschten Titel an support [at] berufebilder.de. Alternativ stellen wir gerne Ihren Kurs für Sie zusammen oder bieten Ihnen einen persönlichen regelmäßigen eMail-Kurs – alle weiteren Informationen!

19,99 Jetzt buchen

Eine Antwort zu “Bewerbung und Traum-Jobsuche für Berufseinsteiger: Erwartungen vs. Realität”

  1. MIBeratung sagt:

    RT @simonejanson: Generation Y auf Jobsuche – 1/3: Berufs-Einstieg mit Traumjob?

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Ja, ich möchte regelmäßig über die neusten Aktionen & Angebote per Newsletter informiert werden.

Hiermit akzeptiere ich die Debatten-Regeln und die Datenschutzbedingungen mit der Möglichkeit, der Verwendung meiner Daten jederzeit zu widersprechen.

EnglishDeutsch
error: Warnung Der Inhalt ist geschützt!