10 Tipps für Jobsuche im Sozialen Netzwerk: Mehr als Stellenanzeigen – BEST OF HR | B E R U F E B I L D E R . D E

10 Tipps für Jobsuche im Sozialen Netzwerk: Mehr als Stellenanzeigen


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Viele Bewerber suchen bei der Jobsuche gezielt nach Stellenanzeigen – z.B. in Online-Jobbörsen oder auf Webseiten von Unternehmen. Dabei gibt es effektivere Formen der Jobsuche – z.B. Social Networking. Man muss es nur richtig nutzen. Jobsuche & Recruiting  SoftSkills SocialMedia Networking Community Building


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Alle Mittel zur Jobsuche nutzen

Bewerber lieben Stellenanzeigen, das zeigen Studien immer wieder. Wenn es darum geht, einen neuen Job zu finden, sollten aber alle Möglichkeiten genutzt werden, die zur Verfügung stehen.

Ein wichtiger Erfolgsfaktor dabei ist ein starkes Netzwerk, das Tipps zu offenen Stellen und Bewerbung geben kann oder wichtige Kontakte vermittelt. Gute Kontakte sind auch die beste Basis, den eigenen Job zu sichern.

Rechtzeitig anfangen

Allerdings sollte man mit dem Aufbau eines Netzwerks nicht warten, bis die Zeiten sich zum Schlechten wenden und man auf Jobsuche geht. Denn der Schlüssel zu erfolgreicher Netzwerkarbeit ist nicht die Antwort auf die Frage, wen man kennt, sondern vielmehr ob andere einen kennen. Daher sollte man sich auch nicht fragen, was bestimmte Personen für einen tun können, sondern stets daran denken, was man selbst anderen helfen kann.

Außerdem gibt es Unterschiede zwischen dem Online-Networking und dem zufälligen, persönlichen kennenlernen: Kontaktsuchen und Networking via Internet funktioniert direkter als im „realen Leben”. Man sucht betreffende Personen nach bestimmten von diesen vorgegebenen Kriterien aus – und sortiert dabei gleichzeitig auch alle Informationen aus, die man nicht benötigt. Das kann ein Vorteil sein, weil man viel Zeit spart. Aber häufig bleiben dabei auch zwischenmenschliche Dinge, die man im normalen Gespräch „am Wegesrand” mitnehmen würde, auf der Strecke.

Es kommt auf die Plattform an

Der Erfolg bei der Jobsuche hängt schließlich auch davon ab, welche Plattform man nutzt, denn jede hat andere Vor- und Nachteile: Xing ist in Deutschland das wohl bekannteste Business-Netzwerk in der reale Personen ihre geschäftlichen Kontakte zu anderen Personen verwalten können.

Eine der Kernfunktionen ist das Sichtbarmachen des Kontaktnetzes; beispielsweise kann man abfragen, über welche anderen Mitglieder man einen anderen kennt. Daneben bietet das System zahlreiche Funktionen wie Kontaktseite, Suche nach Interessengebieten, Foren und Gruppen. Außerdem gibt Funktionen zum Planen von Events gemeinsam mit anderen sowie Marktplatz, auf dem Benutzer Stellenanzeigen aufgeben und einsehen können.

Privat oder beruflich? Welches Netzwerk ist das Richtige?

Hingegen ist weltweit ist LinkedIn das größte Business-Online-Netzwerk international. Ähnlich wie Xing bietet LinkedIn die Möglichkeit, nach Personen mit Profilen in der eigenen Umgebung oder Branche zu suchen, den Werdegang von von anderen Mitgliedern nachverfolgen und Personaler und Entscheider direkt anzusprechen. Darüber hinaus kann man bei Linkedin auch Unternehmensprofile abrufen und andere Mitglieder in Form eines kurzen Texts auf dem Profil des jeweiligen Kontakts weiterzuempfehlen.

Eher für den privaten Gebrauch gedacht sind Netzwerke wir Snapchat oder Facebook. Hier können die Nutzer Fotos und Videos einstellen, Freunde hinzufügen und Kommentare schreiben. Gerade aber weil diese Netzwerke mehr Einblick in das Privatleben erlauben, ist ihre Bedeutung für das Business nicht zu unterschätzen.

10 Tipps: So nutzen Sie Netzwerke für die Jobsuche

Online-Netzwerke sind heute für die Jobsuche fast unentbehrlich. Wir haben 10 Tipps für die Erfolgreiche Nutzung zusammengestellt.

  1. Lassen Sie sich empfehlen: Empfehlungen durch Kollegen und Geschäftspartner hebt Ihre Stärken hervor und zeigt, dass Sie ein geschätzter Mitarbeiter sind. Als Führungskraft können Empfehlungen der Mitarbeiter zum Beispiel Ihre Führungsqualitäten unterstreichen.
  2. Finden Sie heraus, welche Unternehmen Ihre Qualifikationen suchen: Suchen Sie nach Unternehmen, die Personen mit ähnlichen Qualifikationen einstellen. Wenn Sie zum Beispiel Webentwickler sind, suchen Sie anhand der Stichwörter (JavaScript, XHTML etc.) nach Personen mit diesen Qualifikationen in Ihrer Umgebung.
  3. Recherchieren Sie, wo die Angestellten eines Unternehmens vorher beschäftigt waren: Wenn Sie wissen, wo Angestellte eines bestimmten Unternehmens vor ihrer jetzigen Stelle gearbeitet haben, können Sie erfahren, auf welche Kriterien ein Unternehmen bei Neuanstellungen besonderen Wert legt.
  4. Finden Sie heraus, wohin die Angestellten eines Unternehmens wechseln: Wenn Sie sehen, wohin Mitarbeiter eines Unternehmens wechseln, können Sie sich weitere potentielle Arbeitgeber erschließen.
  5. Überprüfen Sie, ob ein Unternehmen momentan Arbeitskräfte einstellt: Finden Sie Personen, die erst kürzlich den Job gewechselt haben, und fragen Sie nach Tipps. Dazu können Sie den gesamten Werdegang einsehen und herausfinden, was sie für den Arbeitgeber so attraktiv gemacht hat.
  6. Nehmen Sie Kontakt mit Personalentscheidern auf: Suchen Sie Kontakte zu einer Stellenausschreibung. Achten Sie allerdings darauf, dass die Kontakte nicht mehr als zwei Beziehungen von Ihnen entfernt sind, d.h. Sie kennen jemanden, der diejenige Person kennt, welche das Jobangebot offeriert hat.
  7. Knüpfen Sie Kontakte mit dem richtigen Ansprechpartner für Personalfragen: Der beste Weg, um mit dem Personalleiter in Kontakt zu treten, führt über eine Person, die ihm persönlich bekannt ist. Verfügen Sie nicht über einen solchen Kontakt, finden Sie jemanden innerhalb des Unternehmens, der für Sie den Kontakt herstellt.
  8. Lüften Sie geheime Qualifikationsanforderungen: Stellenanzeigen vermitteln meist nur schwammig, welche Qualifikationen man für eine bestimmte Stelle tatsächlich sucht. Versuchen Sie über Kontakte innerhalb des Unternehmens einen Einblick darüber zu erhalten und schauen sie sich die Mitarbeiterprofile genau an: Hieraus können Sie Schlüsse ziehen, welche Qualifikationen besonders gefragt sind.
  9. Steigen Sie bei Startups ein: Wenn Sie bei großen Unternehmen keinen Erfolg haben, ist es möglicherweise an der Zeit, es mit einem Startup zu probieren. Geben Sie bei der Suche „Startup“ als Stichwort ein. Sie können dann die Suche im Weiteren auf bestimmte Branchen und den Standort einschränken.
  10. Achtung Datenschutz: Welche Daten und Informationen Sie auch immer ins Netz stellen: Ihnen sollte klar sein, dass Arbeitgeber und potentielle Kollegen diese einsehen können – teilweise auch Jahre später noch. Also seien Sie vorsichtig.
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  9. Thomas Schulze

    Ich denke gerade facebook wird in der Rtg. ausgebaut werden, denn Datenbanken lohnen sich nicht mehr!

    • Simone Janson

      Hallo Thomas,
      ja bei Facebook verschmelzen die Grenzen zwichen Beruf und Privat immer mehr!

  10. Simone Janson

    Wichtig ist dabei allerdings, dass das Profil zwar aussagekräftig ist. Viele Leute neigen aber dazu, alles mögliche in ihr Profil zu klatschen, dadurch ist das Profil für Recruiter aber viel zu schwammig. Ein gutes Profil bedeutet, dass man sich Gedanken darüber macht, was sinnvoll ist und nach was Personaler suchen könnten.

  11. Felix Struening

    Auch wenn man die Sozialen Netzwerke nicht direkt zur Jobsuche benutzt, sollte man über ein gut gepflegtes Profil verfügen, da Personaler immer mehr das Netz auf Spuren nach ihren Bewerbern durchsuchen, insbesondere bei Berufseinsteigern, deren CV noch nicht so viel aussagt. Ein gutes Xing Profil kann ein erster Schritt für ein sinnvolles Online reputation management sein, wie z.B. der PR-Experte Klaus Eck immer wieder betont. Außerdem lässt sich heute die Bewerbungsphase kaum noch von der der Nicht-bewerbung unterscheiden, eine latente Jobsuche oder zumindest Wechselverfpgbarkeit hat eingesetzt, glaubt man Experten wie Svenja Hofert.

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