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Dr. Richard Heigl auf dem Twittwoch zu München: Fünf Thesen zu Social Media in Unternehmen



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Die ganze Woche bastle ich schon an einem Artikel über die Social Media Revolution 2011 Beim Twittwoch in München ging es nun gestern genau darum: Unternehmen, Social Media, Kontrollverlust, Imageprobleme. Hier ein Überblick über die wichtigsten Thesen.


Hier schreibt für Sie:

 

Simone JansonSimone Janson, Auftritte in der ARD, gelegentlich Artikel für WELT, ZEIT, WIWO, t3n, W&V, macht Best of HR – Berufebilder.de & HR-Kommunikation.

Profil


5 Thesen zur Social Media Revolution

Dr. Richard Heigl ist Geschäftsführer der Hallo Welt! – Medienwerkstatt GmbH und Co-Autor des Buchs „Social Web“. Gestern hielt er in München beim Twittwoch einen Vortrag über „Business inside-out mit Open Source: Wege zur Integration von Vertrieb, Marketing, Produktion und Support.“

Da ich selbst nich dabei sein konnte, hat mir Daniel Rehn von der talkabout communications gmbh (GPRA) die wichtigsten Thesen per E-Mail geschickt, was ich sehr nett fand. Danke dafür! Heigls Thesen, die meinen Beitrag  Unternehmenskultur, Social Media & Quantensprünge: 2011, das Jahr der Revolution? sehr gut ergänzen, sind im Einzelnen:

1. Es gibt nie nur ein Problem von Unternehmen im Web, sondern immer gleich mehrere, etwa Kontrollverlust, Imageprobleme, Vertrieb, Produktentwicklung, Kompetenzen

Heigl sagte hier ganz richtig, dass Unternehmen, die sich ans Web heranwagen, selten ein einziges Problem hätten, sondern gleich vor mehreren stehen würden:

  • Die übliche Angst vor Kontrollverlust (obgleich die wenigsten ja tatsächlich Kontrolle darüber haben, was über sie erzählt wird, falls überhaupt),
  • Imageprobleme in der Wahrnehmung durch Außenstehende, weil niemand genau sagen kann, was eigentlich in einem Unternehmen – insbesondere KMUs – vorgeht,
  • der Vertrieb, der Social Media entweder zu euphorisch als Allheilmittel sieht bzw. für faulen Zauber hält und sich gegen diese Form der Vermarktung sperrt,
  • eine Produktentwicklung, die sich durch mangelnde Kommunikation zu weit von den Bedürfnissen der Kunden entfernt hat,
  • und das (Nicht-)Wissen über die Kompetenzen der Mitarbeiter im Betrieb, wer denn wie fit in Sachen Social Media sei.

2. Die Community findet sich (zuerst) im Unternehmen und dann draußen

Wer sich mit Enterprise 2.0 beschäftigt sollte, so Heigl, nicht zuerst die Externen zu gewinnen versuchen, sondern vor der eigenen Haustür bzw. In-House nachschauen, wer sich alles mit dem Unternehmen identifiziert und die Basis einer gesund wachsenden Community darstellen kann.

3. Die „Innen-Außen“ Schranke aufheben: Authentizität, Kompetenz und Multi-Channel-Kommunikation beeinflussen die Wahrnehmung + Akzeptanz

Wer sich dem Web öffnet, der sollte laut Heigl am besten gleich das ganze Unternehmen in seiner Haltung gegenüber der neuen Kommunikation entsprechend aufstellen. Heißt auch: Innenansichten zulassen und nicht immer nur die Arme verschränken und nichts preisgeben. Man solle auch Mensch sein dürfen (Authentizität), Kompetenz zeigen und auf mehr als nur einem begrenzten Kanal in den Dialog treten. Ist dies alles gegeben, entwickelt sich auch die Wahrnehmung und Akzeptanz in positivere Richtungen.

4. Eigentlich passiert nichts Neues. Nur passiert es jetzt bewusst und unbewusst!

Klare Ansage. Es wurde schon immer über Unternehmen gesprochen. Nur kriegen es die Unternehmen nun bewusster mit – oder ignorieren es eben.

5. PR wird Community Management und CRM wird ‚customer-driven‘

Eines der schönsten Statements des gesamten gestrigen Abends: PR wird tatsächlich wieder Public und fokussiert sich auf Relations zu/mit den Stakeholdern/der Community, während das CRM noch stärker von den Kunden geprägt wird, um sich an ihren Bedürfnissen zu orientieren und nicht nur stringent an denen des Unternehmens.

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