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Besser Arbeiten, Infos nach Wunsch: Wir geben Ihnen Informationen, die Sie wirklich brauchen und engagieren uns für eine bessere und ökologische Arbeitswelt. Als Verlag Best of HR – Berufebilder.de® mit einzigartigem Buchkonzept und eKursen bieten wir über 20 Jahre Erfahrung im Corporate Publishing – mit Kunden wie Samsung, Otto, staatlichen Institutionen. Verlegerin Simone Janson leitet auch das Institut Berufebilder Yourweb, das u.a. Stipendien vergibt, und gehört zu den 10 wichtigsten deutschen Bloggerinnen, referenziert in ARD, FAZ, ZEIT, WELT, Wikipedia.

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Simone Janson ist VerlegerinBeraterin und Leiterin des Instituts Berufebilder Yourweb.Unter der eingetragenen Marke Best of HR – Berufebilder.de® betreibt Sie einen Buch-Verlag, eine eLearning-on-Demand-Plattform, einen News-Dienst und gehört zu den 10 wichtigsten deutschen Bloggerinnen laut Blogger-Relevanz-Index und Wikipedia. Laut ZEIT gehört sie zu den wichtigsten Blogs zu Karriere, Berufs- und Arbeitswelt. Daneben leitet das Institut Berufebilder Yourweb für kooperative & nachhaltige Bildung, mit dem sie u.a. Stipendien vergibt und nachhaltige Projekte fördert. Außerdem berät sie Unternehmen wie Samsung, OTTO oder Randstad in HR-Kommunikation und war für diverse Hochschulen und Business-Schools tätig.

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7 Mobile Arbeitsgeräte der Zukunft: Perfekt ausgerüstet unterwegs? {Review}

Wer unterwegs arbeiten will, brauch dafür die perfekt Ausrüstung. Angefangen beim mobilen Gerät selbst über die passende Tasche und das richtige Ladekabel. Doch Markt der mobilen Arbeitsgeräte ist in stets in Bewegung, ständige Anpassungen nötig.

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1. Die Reiseplanung beginnt mit der Wahl der richtigen Tasche

Wie das Arbeitsgerät der Zukunft aussieht, darüber scheiden sich die Geister. Netbooks, noch vor wenigen Jahren als kleine und leichte Alternative gefeiert, sind mittlerweile völlig out. Ultrabooks, schmäler und leichter als Notebooks, aber trotzdem mit hoher Leistungsfähigkeit ausgestattet als Tablets, scheinen für mich auf den ersten Blick die Lösung für das mobile Büro der Zukunft zu sein. Doch foldable Screens, Handys mit Klappbildschirm, könnten schon bald den Markt revolutionieren – ich zumindest nutze schon heute unterwegs am liebsten das Handy.

Dementsprechend fängt meine Reiseplanung schon mit der Wahl der richtigen Tasche an: Die Twin-City-Bag von Ortlieb habt sich hier als besonders praktisch erwiesen, wenn man auch noch mit dem Fahrrad unterwegs ist. Denn die Tasche ist die 2-in-1-Lösung nicht nur für Radler: Je nachdem, auf welcher Seite man den Faltdeckel umschlägt, kann man sie entsprechend als Umhängetasche oder Fahrradtasche nutzen: Dank des QL2.1 Hakensystems lässt sie sich nämlich direkt am Gepäckträger einhängen. Dabei wird der Schultergurt sicher in einem extra Steckfach verstaut. Nach der Fahrt schlägt man die Abdeckung auf die andere Seite um, überdeckt damit die Fahrradhaken auf der Außenseite und hängst sie dir über die Schulter. Dazu kommt, dass man die Tasche nicht nur mit einem praktischen Gurt verschließen kann, sondern auch mit einem Reisverschluß. Das bietet genug Stauraum, um Unterwegs auch noch einkaufen zu gehen.

Denn die Twin-City Urban ist groß genug für einen Organizer im DIN A4-Format, Geldbeutel, Smartphone, Notizbuch, Wasserflasche etc. – und klein genug, um mit leichtem Gepäck durch den Alltag zu gehen. Das Cordura-Gewebe in Stoffoptik ist nicht nur wasserdicht und strapazierfähig, sondern fühlt sich auch angenehm weich an. Die Tasche ist also nicht nur ungeheuer praktisch, sondern sieht auch noch super aus.

2. Die Arbeitsgeräte der Zukunft sind klein und handlich

Wer nun fragt, wie sieht es mit der Polsterung für mobile Arbeitsgeräte in z.B. aufwändigen Notebook-Rucksäcken oder gar Rollkoffern aus, den frage ich zurück: Brauchen wir diese in Zukunft denn überhaupt noch? Zwar haben es die kleineren und leichteren Tablets mit ihrem völlig neuen Bedienkonzept aus Touchscreen, Bildschirmtastatur und Apps wieder erwarten nicht geschafft, unsere traditionellen Arbeitsgewohnheiten umzukrempeln: Die erwartete Revolution ist ausgeblieben. Welche Arbeitsgeräte und dazu passende Taschen werden wir dann in Zukunft nutzen?

Vor einiger Zeit hatte ich die Gelegenheit, kurz nacheinander ein Ultrabook und ein Tablet zu testen. Beide waren mit Windows als Betriebssystem ausgestattet, was die Vergleichbarkeit erleichtert, aber m.E. beiden Geräten nicht gut tut: Denn vor allem auf Tablet ist der der vorgeblich große Wurf aus dem Hause Microsoft ist in Wirklichkeit ein unguter Zwitter zwischen beiden Welten, weder Fisch noch Fleisch. Klar, das Startmenü wirkt stylisch und wie gemacht für Touchscreens; wenn man allerdings “normale” Programme nutzen will, kommt man ohne Maus bzw. Stylus nicht aus. Diese ungute Mischung macht die Benutzung von Geräten, sowohl von Tablets als auch von Ultrabooks zur Qual – und meinen Vergleich eigentlich ungerecht.

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Denn geht es nach der Benutzerfreundlichkeit, hat für mich ganz klar das Ultrabook gewonnen: Mit ihm lässt sich das Betriebssystem wie gewohnt via Maus und Tastatur nutzen, das Gerät reagiert wie gewohnt schnell auch komplexere Arbeiten wie Videoschnitt sind daher fast so einfach wie am heimischen Desktop-PC möglich. Dazu kommt, dass der 12-Zoll-Bildschirm eine angenehme Größe zum Arbeiten hat. Lediglich Gewicht und Akkulaufzeiten schneiden hier deutlich schlechter ab. Das Arbeiten auf dem Tablet war für mich hingegen ein einziges Herumfuhrwerken: Ohne Stylus ist es gar nicht möglich, die kleinen Schaltflächen zu nutzen. Ich muss allerdings zugeben, dass ich mir aus Zeitgründen keine Apps installiert, sondern auf die gewohnten Programme wie Open Office zurückgegriffen habe. Androids Tablet funktionieren hier übrigens deutlich besser.

3. Der Stylus – ein Modell mit Zukunft?

Das Hin- und Herwechseln zwischen Netbook- und Tablet-Modus, wie ich es mir im Vorfeld so schön ausgemalt habe, findet in der Realität kaum statt, da ich meist irgendetwas zu tippen habe, was im Zehn-Finger-System auf der externen Tastatur schlicht einfacher geht. Das Tablet bleibt daher quasi die ganze Zeit in seiner Halterung und wird auf diese Weise zu einer Art Netbook mit für komplexere Arbeiten zu kleinem Bildschirm und zu wenig Arbeitsspeicher – das klassische Netbook-Problem, zu dem sich noch weitere Nachteile gesellen: Die fragile Konstruktion im Ständer, das umständliche Hantieren mit dem Stylus statt Maus – und die zwei Ladegeräte, die man nun für Tablet und Tastatur mitführen muss. Dazu kommt in diesem Fall noch die fehlende Konnektivität, z.B. fehlt ein SD-Karten-Slot; auch die Verbindung über USB, z.B. auch mit einer externen Festplatte, gestaltet sich schwierig.

Allerdings: Der Stylus war für mich eine Offenbarung. Die Schrifterkennung funktioniert erstaunlich gut, selbst bei meiner Krakelschrift und sogar bei Verschreibern. Hier zeigt sich die Stärke des Tablet-Systems: Man kann Notizen tatsächlich gleich direkt eingeben und in gedruckten Text umwandeln. Zudem ist diese Art der Eingabe auch bei beengten Platzverhältnissen, z.B. im Flugzeug möglich.

Noch praktischer wäre allerdings, man könnte den Text direkt in die Textdatei eingeben statt in ein separates Eingabefenster. Für mich ist es auch gewöhnungsbedürftig, Texte mit der Hand zu schreiben – ich tippe wesentlich schneller. Auch Verbesserungen im Text sind mit dem Stylus eher schwierig umzusetzen. Allerdings ertappe ich mich immer öfter dabei, wie ich Texte und eMails nun mit Tablet lese – ohne allerdings eine Lösung dafür zu haben, wenn ich mal schnell antworten muss.

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4. Scheinbar unlösbare Probleme lösen – oder was tun wenn der Laptop nicht zum Beamer passt

Manchmal möchte man unterwegs die Daten vom kleinen Handy-Bildschirm auf einen großen HDTV übertragen – z.B. Präsentationen, Videos, Bilder. Welche Möglichkeiten gibt es hier?

Wer häufig Vorträge hält oder auf Geschäftsreise ist, kennt folgende Problem-Szenarien:
Man möchte seine Präsentation zeigen, aber die Anschlüsse des Laptops passen nicht zu dem möglicherweise veralteten Beamer. Ein großer Flachbildschirm ist oft jedoch vorhanden. Man hat die Präsentation nur auf dem Handy oder Tablet und es gibt keinen Laptop vor Ort. Das ist regelmäßig mein Problem, weil ich gar keinen Laptop mehr besitzt.

Man will auf Geschäftsreisen den Inhalt seines internetfähigen Handys, etwa Bilder oder gestreamte Vidos, auf dem großen Screen im Hotelzimmer anschauen statt auf dem kleinen Bildschirm. Für all diese Probleme gibt es eine einfache und praktikable Lösung: Einen sogenannten Screenshare- oder Screencast-Adapter. Er überträgt bzw. spiegelt das komplette Bildschirm-Bild eines Smartphones oder Tablets drahtlos auf einen HDTV-Bildschirm oder auch auf einem einfach PC-Monitor. Voraussetzung dafür: Das TV-Gerät hat einen HDMI-Eingang.

Mit diesem Gerät kann man z.B. per Handy auf dem PC-Monitor Filme streamen oder TV schauen. Das hat für mich persönlich den Vorteil, dass ich nur einen Bildschirm benötige und dennoch den Computer auslassen kann, um abends bei einem schönen Film zu entspannen. Der Screensharer überträgt dabei auch problemlos den Ton. Allerdings sollte der Monitor entweder Lautsprecher haben oder einen Audio-Ausgang, um externe Lautsprecher anzuschließen. Denn man kann nicht eben mal den Ton vom Handy auf die Lautsprecher streamen, da der Ton auf dem Handy selbst ausgeschaltet ist.

Es gibt verschiedene Hersteller für solche Angebote. Freundlicherweise hat mir HAMA einen Screenshare-Adapter kostenlos für einen Produkttest zur Verfügung gestellt, der praktischerweise auch alle gängigen Übertragungsformate (Miracast, Allshare, Media LinkHD, AirSharing, SmartShare, Play to, u.v.m.) unterstützt. Es handelt sich hierbei um einen Hama Wireless Screenshare-Adapter, Smartphone zu TV (HDMI™). Der handliche Helfer misst nur 3 x 7 x 1 cm und wiegt 50 g, passt also ideal in jede Hosentasche. Ebenfalls mitgeliefert wird eine klein Antenne (Anschlusskabel 0,5 m), die optional angeschlossen werden kann. Das Gerät ist nutzbar mit allen mit Android-Geräten ab Android 4.2.1 oder höher sowie Kindle Fire HDX/8.9 und passt für Multimediageräte (Smartphone, Tablet-PC) von Samsung, HTC, LG, Sony, Huawei u.v.m.

Was mir am Hama-Screensharer-Adapter besser gefällt als z.B. beim allseits gelobten Google-Chromecaster: Er überträgt einfach den Bildschirm, während der Chromecast nur mit einer speziellen Google-App funktioniert, in der dann eben auch nur die Inhalte aus der App übertragen werden können. Dafür muss man dann wieder diverse Streaming-Apps diverser TV-Sender herunterladen. das ist für mich ziemlich umständlich und kostet unnötig speicher und Strom. Zwar gibt es auch bei Google die Option, den gesamten Bildschirm zu übertragen, allerdings ist diese gut versteckt und man merkt daran, dass das eigentlich nicht vorgesehen ist. Mein Misstrauen in Google, das hier offenbar seine eigenen Standard setzen will, ist daher groß. Wer weiß, ob es diese Funktion in ein paar Jahren noch gibt.

Die Installation des Hama Screenshare-Adapters erfolgt via Plug-and-Play, das Gerät wird mittels einem vergoldeten Stecker direkt mit dem HDMI™-Anschluss verbunden, die Spannungsversorgung erfolgt über das mitgeliefertes USB-Kabel. Der Screenshare-Adapter erfolgt mit WLAN 802.11 b/g/n und überträgt Daten mit einer Geschwindigkeit von bis 150 Mbit/s. Sogar Zoomen kann 1:1 vom Smartphone/Tablet auf den HDTV übertragen werden. Auf diese Weise kann man Präsentationen und Bilder ebenso anzeigen wie Videos oder gestreamte TV-Serien und Filme.

Ein durch und durch praktisches Gerät. Problematisch können allerdings die verschiedenen Übertragungsformate sein: In meinem Test hat z.B. der Hama Screenshare Adapter nicht immer einwandfrei mit meinem mittlerweile schon recht betagten, da 10 Jahre alten Flachbildschirm funktioniert. Als Grund dafür vermute ich fehlende Kompatibilität bezüglich der Übertragungsformate. Der Google Chromecast hat hingegen einige Tage lang einwandfrei mit meinem TV funktioniert – und dann zu einer Überlastung geführt. Wer sich also einen entsprechenden Adapter zulegen will, sollt genau prüfen, ob dieser auch mit seinem TV-Gerät kompatibel ist. Bei der Übertragung mit dem PC-Monitor gab es manchmal Verbindungsabbrüche: Eigentlich funktioniert die Übertragung gerade von Videos nur dann gut, wenn das Handy direkt vor dem Monitor liegt – trotz der mitgelieferten Antenne, die man mit praktischer Magnetfunktion direkt auf dem Monitor anbringen kann. Das ist leider im Handling etwas umständlicher, als ich mir das wünschen würde. Ein praktisches Gerät, dass mir nicht nur das Anzeigen von Bildern und Präsentationen auf großem Monitor erlaubt, sondern auch Fernsehen auf dem PC-Monitor. Im Handling und der Übertragung gibt es für mich allerdings noch das eine oder andere nachzubessern.

5. Pluspunkt für Tablets und Handys: Das Ladegerät

Einen Pluspunkt allerdings bieten Tablets: Kleine und handliche Ladegeräte, die zudem viel leichter wieder zu beschaffen sind als die klobigen Auflader von Notebooks und Ultrabooks. Denn es kann jedem von uns passieren, dass man unterwegs auf einer wichtigen Business-Reise das Ladegerät für Laptop, Handy & Co zu Hause oder im Hotel liegenlässt. Ob es vor Ort Hilfe gibt, hängt sehr vom Service des Herstellers ab.

Ich erlebte diesen Alptraum auf einer Recherchereise nach Estland. Ich hatte meine Arbeitsgeräte sorgfältig eingepackt: Laptop, Handy und die Kamera samt Zubehör, weil ich mehrere Videos machen wollte, u.a. mit dem General Manager von Skype. Am Flughafen, noch in Deutschland, fiel mir dann siedendheiß ein, dass ich für die Kamera zwar das externe Mikrofon, den Blitz und mein Stativ dabei hatte – nicht aber das Ladegerät. Einen Moment überschlug ich meine Optionen: Ich hatte noch ca. eine Stunde zum geplanten Abflug, wohnte etwa 15 Minuten vom entfernt – und es war mir zu riskant. Nun hatte ich Glück im Unglück: Ich war auf dem Weg nach Talinn, in eine andere europäische Hauptstadt, nicht in die Wüste Sahara. Ein entsprechendes Ladegerät sollte es dort auch geben.

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6. Musik streamen unterwegs per Bluetooth-Lautsprecher?

Stereoanlagen gehören der Vergangenheit an, heute wird Musik vom Handy oder Tablet aus auf Endgeräte in der ganzen Wohnung oder im Büro gestreamt. Und: Die Teile sind so klein und so gut, dass man sie jederzeit mitnehmen kann. Der Soundcup- D von Hama ist ein wasserdichter 2in1-Bluetooth-Lautsprecher zum drahtlosen Musikhören mit Smartphone, Tablet, Desktop-PC oder Notebook und anderer Bluetooth-fähiger Geräte mit maximal 10 Meter Reichweite.

Mit einer Abmessung von 8,4 x 8,4 x 21 cm und einem Gewicht von 745 g liegt der Lautsprecher wie eine etwas größere Cola-Dose gut in der Hand. Vom Design her ist er wie viele andere Bluetooth-Lautsprecher für den mobilen Einsatz konzipiert und wird mit einer Silikonhülle mit Lasche zum Aufhängen des Lautsprechers geliefert, sodass man das Gerät überall hin mitnehmen kann: Ins Büro, auf dem Fahrrad, zum Picknick auf die Wiese – und sogar zum Schwimmen. Denn selbst wenn der Lautsprecher ins Wasser fällt, geht er nicht unter, sondern schwimmt an der Oberfläche und funktioniert durch IPX7 Standard weiter (wenn auch im Wasser nicht mehr so gut).

Der Sound ist hervorragend: Voll, laut und als zusätzlicher Gag sorgen zwei zweckdienlich am oberen und unteren Ende für einen vollen Bass. Der Clou ist aber eine einzigartige Funktion: Beide Hälften des Soundcup-D können mit einem Handgriff auseinander (und später wieder zusammengeschraubt) werden und so auch separat im Raum aufgestellt werden. Mit einer Musikleistung von 2 X 20 Watt (bzw. 2 X 10 Watt) entsteht so eine True-Wireless-Stereo-Erlebnis, das für mich den Soundcup-D auch zum idealen Gerät macht, auch zu Hause Musik in guter Qualität genießen zu können – bei einer kabellosen Betriebszeit von ca. 6 Stunden und einer durchschnittlichen Ladezeit von 3 Stunden.

Dafür besitzt das Gerät zwei seperate Li-Ion-Akkus mit einer Leistung von 3000 Wh und einem Kabel mit zwei Micro-USB Anschlüssen. Es ist dies für mich auch der einzige Nachteil an dem Gerät: Es enthält eben nur die USB-Anschlüsse, USB C oder AUX-Eingänge sucht man vergeblich. Ich bin  begeistert von der einfachen Bedienbarkeit: Einfach einschalten, auf dem Sendegerät auswählen und schon spielt die Musik. Hama Soundcup begeistert aufgrund es flexibel einsetzbaren Designs, geringen Preises und Handlings. Und auch die Soundqualität inklusive hervorragender Bässe muss den Vergleich mit teuren Geräten nicht scheuen, was durch die praktische Stereofunktion noch unterstützt wird.

7. Ladegerät vergessen: Ein Problem mit geringen Lösungsaussichten

Übrigens können solche Probleme unterwegs quasi immer auftreten – zum Beispiel weil man sein Ladegerät irgendwo liegen lässt. Bei der Menge an Kabeln, die man heutzutage auf Reisen mit sich herumführt, durchaus kein Wunder. Genau in solchen Situationen rächt es sich, dass jeder Hersteller eigene Spezifikationen für seine Geräte hat: Die Geräte sind in den seltensten Fällen untereinander kompatibel, ein Ersatzgerät aufzutreiben gleicht einem Glücksspiel. Denn wie soll man vor Ort, in einer fremden Stadt auf die Schnelle einen Shop finden, der ein entsprechendes Ladegerät vorrätig hat? Und wie geht man eigentlich in solchen Fällen genau vor?

Man könnte natürlich auch vor Ort in den nächsten Elektronik-Shop gehen und auf gut Glück einfach mal nach dem Ladegerät fragen. Das ist aber in der Regel schwierig, weil die Ladegeräte nicht einzeln, sondern nur zusammen mit der Kamera, dem Handy oder dem Laptop verkauft werden. Was hier hilft, sind spezialisierte, kleine Läden. Doch wie findet man die? Erste Anlaufstelle ist die Website des Herstellers. In meinem Fall bietet mein Kamerahersteller Olympus eine internationale Händlersuche an. Die allerdings ist nicht leicht zu finden – ich muss auf der Startseite auf die Produktgruppe „Kameras” klicken und finde die Händlersuche dann unter dem Punkt „Kundenservice”. Das ist nicht unbedingt logisch, die Händlersuche gleich im Footer der Website zu verlinken, wäre besser gewesen, aber immerhin finde ich so in Talinn eine handvoll Händler in Zentrumsnähe und habe Glück, dass einer von ihnen ein Ladegerät für mich hat.

Mit einem anderen Hersteller und an einem anderen Ort hätte das deutlich schwieriger sein können: Beim Computer-Hersteller-Dell etwa sucht man eine Händlerübersicht vergeblich: Da Dell auf Direktvertrieb setzt, gibt es schlicht kaum Shops vor Ort, die entsprechende Ersatzgeräte vorhalten können. Wie auch insgesamt die Situation beim Verlust von Ladegeräten wenig befriedigend ist. Bis die Hersteller hier nachgebessert haben, bleibt als Lösung eigentlich nur Hilfe zur Selbsthilfe: Etwa beim Kauf eines Gerätes gleich ein Ersatz-Ladegerät mitzukaufen – oder gezielt nach Geräten Ausschau zu halten, die kompatibler zu anderen Gerät sind. Und derweil: Immer gut aufpassen auf das Ladegerät!

Mein Fazit: Je einfacher und leichter desto besser

Ein Tablet ist bislang vor allem ein praktisches Gerät, um schnell ein paar eMails oder Texte zu lesen – Dinge, die ich auch mit dem Handy kann. Ein vollwertiger Ultrabook-Ersatz ist es bislang kaum. Die Direkt-Eingabe von Notizen per Stylus hat Zukunft, müsste aber in der Handhabung noch verbessert werden. Überhaupt hängt die Weiterentwicklung der Tablet-Technologie vor allem an praktischten, leicht zu handhabenden Apps und ist damit vorrangig ein Software-Problem. Vielleicht sind wir aber auch einfach zu sehr Sklaven unserer Gewohnheit – denn bislang würde ich einem Ultrabook jederzeit den Vorzug geben.

Dennoch haben bei mir am Ende die kleinen und leichten Geräte die Nase vorn: Ich nutze für die meisten Aufgaben unterwegs das Handy, z.B. für die Kommunikation. Ladegeräte Lassen sich hier problemlos ersetzen und es passt auch bequem in die Jacken- oder Farradtasche. Nur auf längeren Zugfahrten nehme ich meinen Laptop überhaupt mit und würde mich wünschen, dass auch das bald überflüssig wird: Dann nämlich, wenn Foldable Screens die Regel werden und man die Handys entsprechend mit einer Bluetooth-Tastatur bedienen kann – etwas, das ich heute schon gerne mache. Ich freue mich auf das mobile Arbeiten der Zukunft

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