Mobile Arbeitsgeräte der Zukunft: Perfekt ausgerüstet unterwegs? {Review}


Gut arbeiten, 500 Bäume pflanzen! Wir machen die Arbeitswelt menschlicher wie ökologischer und spenden – urkundlich belegt – Einnahmen für Aufforstung. Als Verlag Best of HR – Berufebilder.de® mit einzigartigem Buchkonzept, on-Demand eKursen und News-Dienst geben wir über 15 Jahre Erfahrung an unsere Kunden (u.a. Samsung, Otto, staatliche Institutionen) weiter. Von der Top20-Bloggerin Simone Janson, referenziert in ARD, ZEIT, WELT, Wikipedia.
Offenlegung & Bildrechte:  Ortlieb hat uns mit einem kostenlosen Testprodukt unterstützt, das wir nach Ablauf des Testzeitraums behalten durften. Bildmaterial von Ortlieb.

Wer unterwegs arbeiten will, brauch dafür die perfekt Ausrüstung. Angefangen beim mobilen Gerät selbst über die passende Tasche und das richtige Ladekabel. Doch Markt der mobilen Arbeitsgeräte ist in stets in Bewegung, ständige Anpassungen nötig.

Mobile Arbeitsgeräte der Zukunft: Perfekt ausgerüstet unterwegs? {Review}


Mehr Wissen - PDF-Download, eKurse oder persönliche Beratung

Hier schreibt für Sie:

 

Simone Janson Simone JansonSimone Janson ist Verlegerindeutsche Top20 Bloggerin und Beraterin für HR-Kommunikation.

  Profil

Die Reiseplanung beginnt mit der Wahl der richtigen Tasche

Wie das Arbeitsgerät der Zukunft aussieht, darüber scheiden sich die Geister. Netbooks, noch vor wenigen Jahren als kleine und leichte Alternative gefeiert, sind mittlerweile völlig out. Ultrabooks, schmäler und leichter als Notebooks, aber trotzdem mit hoher Leistungsfähigkeit ausgestattet als Tablets, scheinen für mich auf den ersten Blick die Lösung für das mobile Büro der Zukunft zu sein. Doch foldable Screens, Handys mit Klappbildschirm, könnten schon bald den Markt revolutionieren – ich zumindest nutze schon heute unterwegs am liebsten das Handy.

Dementsprechend fängt meine Reiseplanung schon mit der Wahl der richtigen Tasche an: Die Twin-City-Bag von Ortlieb habt sich hier als besonders praktisch erwiesen, wenn man auch noch mit dem Fahrrad unterwegs ist. Denn die Tasche ist die 2-in-1-Lösung nicht nur für Radler: Je nachdem, auf welcher Seite man den Faltdeckel umschlägt, kann man sie entsprechend als Umhängetasche oder Fahrradtasche nutzen: Dank des QL2.1 Hakensystems lässt sie sich nämlich direkt am Gepäckträger einhängen. Dabei wird der Schultergurt sicher in einem extra Steckfach verstaut. Nach der Fahrt schlägt man die Abdeckung auf die andere Seite um, überdeckt damit die Fahrradhaken auf der Außenseite und hängst sie dir über die Schulter. Dazu kommt, dass man die Tasche nicht nur mit einem praktischen Gurt verschließen kann, sondern auch mit einem Reisverschluß. Das bietet genug Stauraum, um Unterwegs auch noch einkaufen zu gehen.

Denn die Twin-City Urban ist groß genug für einen Organizer im DIN A4-Format, Geldbeutel, Smartphone, Notizbuch, Wasserflasche etc. – und klein genug, um mit leichtem Gepäck durch den Alltag zu gehen. Das Cordura-Gewebe in Stoffoptik ist nicht nur wasserdicht und strapazierfähig, sondern fühlt sich auch angenehm weich an. Die Tasche ist also nicht nur ungeheuer praktisch, sondern sieht auch noch super aus.

Tipp: Text als PDF (bitte Anleitung lesen!) oder zu diesem Text kompletten eKurs herunterladen. Aktionen oder News per Newsletter!

Die Arbeitsgeräte der Zukunft sind klein und handlich

Wer nun fragt, wie sieht es mit der Polsterung für mobile Arbeitsgeräte in z.B. aufwändigen Notebook-Rucksäcken oder gar Rollkoffern aus, den frage ich zurück: Brauchen wir diese in Zukunft denn überhaupt noch? Zwar haben es die kleineren und leichteren Tablets mit ihrem völlig neuen Bedienkonzept aus Touchscreen, Bildschirmtastatur und Apps wieder erwarten nicht geschafft, unsere traditionellen Arbeitsgewohnheiten umzukrempeln: Die erwartete Revolution ist ausgeblieben. Welche Arbeitsgeräte und dazu passende Taschen werden wir dann in Zukunft nutzen?

Vor einiger Zeit hatte ich die Gelegenheit, kurz nacheinander ein Ultrabook und ein Tablet zu testen. Beide waren mit Windows als Betriebssystem ausgestattet, was die Vergleichbarkeit erleichtert, aber m.E. beiden Geräten nicht gut tut: Denn vor allem auf Tablet ist der der vorgeblich große Wurf aus dem Hause Microsoft ist in Wirklichkeit ein unguter Zwitter zwischen beiden Welten, weder Fisch noch Fleisch. Klar, das Startmenü wirkt stylisch und wie gemacht für Touchscreens; wenn man allerdings “normale” Programme nutzen will, kommt man ohne Maus bzw. Stylus nicht aus. Diese ungute Mischung macht die Benutzung von Geräten, sowohl von Tablets als auch von Ultrabooks zur Qual – und meinen Vergleich eigentlich ungerecht.

Der Mensch ist ein Gewohnheitstier

Denn geht es nach der Benutzerfreundlichkeit, hat für mich ganz klar das Ultrabook gewonnen: Mit ihm lässt sich das Betriebssystem wie gewohnt via Maus und Tastatur nutzen, das Gerät reagiert wie gewohnt schnell auch komplexere Arbeiten wie Videoschnitt sind daher fast so einfach wie am heimischen Desktop-PC möglich. Dazu kommt, dass der 12-Zoll-Bildschirm eine angenehme Größe zum Arbeiten hat. Lediglich Gewicht und Akkulaufzeiten schneiden hier deutlich schlechter ab. Das Arbeiten auf dem Tablet war für mich hingegen ein einziges Herumfuhrwerken: Ohne Stylus ist es gar nicht möglich, die kleinen Schaltflächen zu nutzen. Ich muss allerdings zugeben, dass ich mir aus Zeitgründen keine Apps installiert, sondern auf die gewohnten Programme wie Open Office zurückgegriffen habe. Androids Tablet funktionieren hier übrigens deutlich besser.

Das Hin- und Herwechseln zwischen Netbook- und Tablet-Modus, wie ich es mir im Vorfeld so schön ausgemalt habe, findet in der Realität kaum statt, da ich meist irgendetwas zu tippen habe, was im Zehn-Finger-System auf der externen Tastatur schlicht einfacher geht. Das Tablet bleibt daher quasi die ganze Zeit in seiner Halterung und wird auf diese Weise zu einer Art Netbook mit für komplexere Arbeiten zu kleinem Bildschirm und zu wenig Arbeitsspeicher – das klassische Netbook-Problem, zu dem sich noch weitere Nachteile gesellen: Die fragile Konstruktion im Ständer, das umständliche Hantieren mit dem Stylus statt Maus – und die zwei Ladegeräte, die man nun für Tablet und Tastatur mitführen muss. Dazu kommt in diesem Fall noch die fehlende Konnektivität, z.B. fehlt ein SD-Karten-Slot; auch die Verbindung über USB, z.B. auch mit einer externen Festplatte, gestaltet sich schwierig.

Der Stylus – ein Modell mit Zukunft?

Allerdings: Der Stylus war für mich eine Offenbarung. Die Schrifterkennung funktioniert erstaunlich gut, selbst bei meiner Krakelschrift und sogar bei Verschreibern. Hier zeigt sich die Stärke des Tablet-Systems: Man kann Notizen tatsächlich gleich direkt eingeben und in gedruckten Text umwandeln. Zudem ist diese Art der Eingabe auch bei beengten Platzverhältnissen, z.B. im Flugzeug möglich.

Tipp: Text als PDF (bitte Anleitung lesen!) oder zu diesem Text kompletten eKurs herunterladen. Aktionen oder News per Newsletter!

Noch praktischer wäre allerdings, man könnte den Text direkt in die Textdatei eingeben statt in ein separates Eingabefenster. Für mich ist es auch gewöhnungsbedürftig, Texte mit der Hand zu schreiben – ich tippe wesentlich schneller. Auch Verbesserungen im Text sind mit dem Stylus eher schwierig umzusetzen. Allerdings ertappe ich mich immer öfter dabei, wie ich Texte und eMails nun mit Tablet lese – ohne allerdings eine Lösung dafür zu haben, wenn ich mal schnell antworten muss.

Pluspunkt für Tablets und Handys: Das Ladegerät

Einen Pluspunkt allerdings bieten Tablets: Kleine und handliche Ladegeräte, die zudem viel leichter wieder zu beschaffen sind als die klobigen Auflader von Notebooks und Ultrabooks. Denn es kann jedem von uns passieren, dass man unterwegs auf einer wichtigen Business-Reise das Ladegerät für Laptop, Handy & Co zu Hause oder im Hotel liegenlässt. Ob es vor Ort Hilfe gibt, hängt sehr vom Service des Herstellers ab.

Ich erlebte diesen Alptraum auf einer Recherchereise nach Estland. Ich hatte meine Arbeitsgeräte sorgfältig eingepackt: Laptop, Handy und die Kamera samt Zubehör, weil ich mehrere Videos machen wollte, u.a. mit dem General Manager von Skype. Am Flughafen, noch in Deutschland, fiel mir dann siedendheiß ein, dass ich für die Kamera zwar das externe Mikrofon, den Blitz und mein Stativ dabei hatte – nicht aber das Ladegerät. Einen Moment überschlug ich meine Optionen: Ich hatte noch ca. eine Stunde zum geplanten Abflug, wohnte etwa 15 Minuten vom entfernt – und es war mir zu riskant. Nun hatte ich Glück im Unglück: Ich war auf dem Weg nach Talinn, in eine andere europäische Hauptstadt, nicht in die Wüste Sahara. Ein entsprechendes Ladegerät sollte es dort auch geben.

Ladegerät vergessen: Ein Problem mit geringen Lösungsaussichten

Übrigens können solche Probleme unterwegs quasi immer auftreten – zum Beispiel weil man sein Ladegerät irgendwo liegen lässt. Bei der Menge an Kabeln, die man heutzutage auf Reisen mit sich herumführt, durchaus kein Wunder. Genau in solchen Situationen rächt es sich, dass jeder Hersteller eigene Spezifikationen für seine Geräte hat: Die Geräte sind in den seltensten Fällen untereinander kompatibel, ein Ersatzgerät aufzutreiben gleicht einem Glücksspiel. Denn wie soll man vor Ort, in einer fremden Stadt auf die Schnelle einen Shop finden, der ein entsprechendes Ladegerät vorrätig hat? Und wie geht man eigentlich in solchen Fällen genau vor?

Man könnte natürlich auch vor Ort in den nächsten Elektronik-Shop gehen und auf gut Glück einfach mal nach dem Ladegerät fragen. Das ist aber in der Regel schwierig, weil die Ladegeräte nicht einzeln, sondern nur zusammen mit der Kamera, dem Handy oder dem Laptop verkauft werden. Was hier hilft, sind spezialisierte, kleine Läden. Doch wie findet man die? Erste Anlaufstelle ist die Website des Herstellers. In meinem Fall bietet mein Kamerahersteller Olympus eine internationale Händlersuche an. Die allerdings ist nicht leicht zu finden – ich muss auf der Startseite auf die Produktgruppe „Kameras” klicken und finde die Händlersuche dann unter dem Punkt „Kundenservice”. Das ist nicht unbedingt logisch, die Händlersuche gleich im Footer der Website zu verlinken, wäre besser gewesen, aber immerhin finde ich so in Talinn eine handvoll Händler in Zentrumsnähe und habe Glück, dass einer von ihnen ein Ladegerät für mich hat.

Tipp: Text als PDF (bitte Anleitung lesen!) oder zu diesem Text kompletten eKurs herunterladen. Aktionen oder News per Newsletter!

Mit einem anderen Hersteller und an einem anderen Ort hätte das deutlich schwieriger sein können: Beim Computer-Hersteller-Dell etwa sucht man eine Händlerübersicht vergeblich: Da Dell auf Direktvertrieb setzt, gibt es schlicht kaum Shops vor Ort, die entsprechende Ersatzgeräte vorhalten können. Wie auch insgesamt die Situation beim Verlust von Ladegeräten wenig befriedigend ist. Bis die Hersteller hier nachgebessert haben, bleibt als Lösung eigentlich nur Hilfe zur Selbsthilfe: Etwa beim Kauf eines Gerätes gleich ein Ersatz-Ladegerät mitzukaufen – oder gezielt nach Geräten Ausschau zu halten, die kompatibler zu anderen Gerät sind. Und derweil: Immer gut aufpassen auf das Ladegerät!

Mein Fazit: Je einfacher und leichter desto besser

Ein Tablet ist bislang vor allem ein praktisches Gerät, um schnell ein paar eMails oder Texte zu lesen – Dinge, die ich auch mit dem Handy kann. Ein vollwertiger Ultrabook-Ersatz ist es bislang kaum. Die Direkt-Eingabe von Notizen per Stylus hat Zukunft, müsste aber in der Handhabung noch verbessert werden. Überhaupt hängt die Weiterentwicklung der Tablet-Technologie vor allem an praktischten, leicht zu handhabenden Apps und ist damit vorrangig ein Software-Problem. Vielleicht sind wir aber auch einfach zu sehr Sklaven unserer Gewohnheit – denn bislang würde ich einem Ultrabook jederzeit den Vorzug geben.

Dennoch haben bei mir am Ende die kleinen und leichten Geräte die Nase vorn: Ich nutze für die meisten Aufgaben unterwegs das Handy, z.B. für die Kommunikation. Ladegeräte Lassen sich hier problemlos ersetzen und es passt auch bequem in die Jacken- oder Farradtasche. Nur auf längeren Zugfahrten nehme ich meinen Laptop überhaupt mit und würde mich wünschen, dass auch das bald überflüssig wird: Dann nämlich, wenn Foldable Screens die Regel werden und man die Handys entsprechend mit einer Bluetooth-Tastatur bedienen kann – etwas, das ich heute schon gerne mache. Ich freue mich auf das mobile Arbeiten der Zukunft


Mehr Wissen - PDF-Download, eKurse oder persönliche Beratung


Offline-Download: Diesen Text als PDF herunterladen –  Nutzungsrechte nachlesen. Da wir den Titel dieses Textes aus Datenschutzgründen nicht automatisch übermitteln: Beim im Kauf unter "Interessen" den Titel eintragen, falls Support nötig ist. Nach dem Kauf Text ausschließlich unter dieser URL herunterladen (bitte abspeichern).

3,99 Jetzt buchen


Ihr eKurs on Demand: Wählen Sie Ihren persönlichen eKurs zu diesem oder einem anderen Wunschthema. Als PDF-Download. Bis zu 30 Lektionen mit je 4 Lernaufgaben + Abschlusslektion. Bitte unter "Interessen" den Titel eintragen. Alternativ stellen wir gerne Ihren Kurs für Sie zusammen oder bieten Ihnen einen persönlichen regelmäßigen eMail-Kurs inklusive Betreuung und Zertifikat – alle weiteren Informationen!

19,99 Jetzt buchen


Berater-Pakete: Sie wollen Ihre Reichweite erhöhen oder als Arbeitgeber Bewerber ansprechen? Für diese und weitere Themen bieten wir spezielle Berater-Pakete (Übersicht) – zum Beispiel ein persönliches Telefonat (Preis gilt pro Stunde).

179,99 Jetzt buchen



Sie wollen hier kommentieren? Bitte die Debatten-Regeln einhalten, Beiträge müssen freigeschaltet werden. Ihre eMail-Adresse bleibt geheim. Mehr Informationen zur Verwendung Ihrer Daten und wie Sie dieser widersprechen können, finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

  1. Debatte zu diesem Beitrag folgen
  2. Allen Debatten folgen

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Ja, ich möchte regelmäßig über die neusten Aktionen & Angebote per Newsletter informiert werden.

Hiermit akzeptiere ich die Debatten-Regeln und die Datenschutzbedingungen mit der Möglichkeit, der Verwendung meiner Daten jederzeit zu widersprechen.