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Wie Karneval erfolgreich macht: Die resilientesten Menschen Deutschlands


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Pünktlich zum Start in die Karnevalszeit am 11.11. um 11:11 zeigt uns der Resilienzexperte Denis Mourlane in seinem (nicht all zu ernst zu nehmenden Beitrag), warum die Rheinländer die wahrscheinlich resilientesten Menschen Deutschlands sind.

carneval


Hier schreibt für Sie:

 

98Dr. Denis Mourlane ist Psychotherapeuth & einer der führenden europäischen Experten für Wirtschaftsresilienz.

Profil


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Was ist Resilienz?

Resilienz ist ein Synonym für Psychologische Widerstandsfähigkeit und die Fähigkeit, mit den Herausforderungen des Lebens umzugehen.

Der Begriff gewinnt derzeit enorm an Popularität. Die Fähigkeit an sich ist aber natürlich nicht neu und, ebenso wie zum Beispiel Intelligenz, schon immer von großer Bedeutung, für das Glück und Unglück von Menschen gewesen.

Die Forschung hat eine Vielzahl von persönlichen Faktoren heraus gearbeitet, die einem Menschen helfen, mit den Widrigkeiten des Lebens umzugehen.

Warum Rheinländer resilienter sind

Ein ganz zentraler dieser Faktoren, ist die Haltung, die ein Mensch zu sich selbst und zu seiner Umwelt einnimmt. Auch dies war schon immer so, wird aber seit einigen Jahren wissenschaftlich fundiert untersucht.

Eine deutsche Bevölkerungsgruppe, die dies schon lange erkannt hat, scheinen die Rheinländer zu sein. Denn schaut man sich die 12 Rheinischen Grundgesetze an, so entdeckt man darin nahezu alle Faktoren, die einen hoch-resilienten Menschen ausmachen.

Die Rheinischen Grundgesetze und Resilienz

  • Artikel 1: Et es wie et es (Es ist, wie es ist): beschreibt in wunderbarer Art und Weise das Phänomen der Akzeptanz. Resiliente Menschen akzeptieren, dass das Leben nicht nur aus positiven Dingen bestehen und sehen auch Rückschläge als Teil des Lebens, die es zu bewältigen gilt.
  • Artikel 2: Et kütt wie et kütt (Es kommt, wie es kommt): beschreibt die Fähigkeit von resilienten Menschen, sich Ziele zu setzen und diese ohne Angst vor dem Scheitern zu verfolgen.
  • Artikel 3: Et hätt noch immer jot jejange (Es ist noch immer gut gegangen): ist der Artikel, der einen Kernaspekt von Resilienz ausmacht: den realistischen Optimisums.
  • Artikel 4: Wat fott es es fott (Was weg ist, ist weg): auch hier zeigt sich der Faktor Akzeptanz, der uns lehrt, die Dinge, die wir beeinflussen können, von den Dingen zu unterscheiden, die wir nicht beeinflussen können.
  • Artikel 5: Do laachste dich kapott (Da lachst du dich kaputt): hoch-resiliente Menschen haben die Fähigkeit auch schwere Situationen mit Humor zu nehmen und auch über sich und ihre eigenen Unzulänglichkeiten zu lachen.
  • Artikel 6: Et bliev nix wie et wor (Es bleibt nichts, wie es war): beschreibt die Grundhaltung resilienter Menschen, dass das Leben aus Veränderung besteht und man diese als Chance und nicht als Risiko begreifen sollte.
  • Artikel 7: Kenne mer nit, bruche mer nit, fott domet! (Kennen wir nicht, brauchen wir nicht, fort damit): beschreibt die Fähigkeiten von hoch-resilienten Menschen, sich nicht alles gefallen zu lassen, sondern aktiv zu bleiben und da Einfluss zu nehmen, wo sie es können. Wir Psychologen nennen dies auch Selbstwirksamkeit.
  • Artikel 8: Wat wellste maache? (Was willst du machen?): ist in seiner Bedeutung sehr nah bei den „Resilienzfaktoren“ „Et es wie et es“ und „Wat fott es es fott“ und zeigt die Wichtigkeit der menschlichen Fähigkeiten Akzeptanz und das Beeinflussbare vom Nicht-Beeinflussbaren zu unterscheiden im rheinischen Kulturkreis.
  • Artikel 9: Mach et jot ävver nit ze off (Mach es gut aber nicht zu oft): bezieht sich bei den Rheinländern darauf, dass man das Leben auch genießen sollte, also Spaß zu haben und das Positive zu sehen. Aber eben nicht nur und: nicht zu oft. Es hat also auch viel mit dem Resilienzfaktor Disziplin zu tun.
  • Artikel 10: Wat soll dä Quatsch? (Was soll der Quatsch?): beschreibt den wahrscheinlich am schwersten zu vermittelten Resilienzfaktor: die Kausalanalyse. Dies ist nichts anderes als die Fähigkeit, Situationen und Gründe für Rückschläge gut zu analysieren, also eine durchaus kritische Haltung zu sich selbst und zu Situationen zu behalten.
  • Artikel 11: Drink doch ene met! (Trink doch einen mit!): einer aus der Resilienzforschung am längsten bekannten Schutzfaktoren, ist die Fähigkeit von Menschen enge, unterstützende Beziehungen zu Mitmenschen aufzubauen. Diese helfen uns auch schwere Herausforderungen des Lebens zu bewältigen.
  • Artikel 12: Jede Jeck es anders (Jeder Mensch ist anders): beschreibt nichts Geringeres als die Fähigkeit hoch-resilienter Menschen zur Empathie, also die Bereitschaft und Gabe, sich in andere Mensche hinein zu versetzen. Bei resilienten Menschen dreht sich nicht alles nur um sie selbst.

Was sagt die Wissenschaft?

Akzeptanz, Zielorientierung, Optimismus, Humor, offener Umgang mit Veränderungen, Selbstwirksamkeitsüberzeugung, das Positive im Leben sehen, Disziplin, gute analytische Fähigkeiten, starke Bindungen und Empathie sind die bedeutendsten Resilienzfaktoren. Menschen, die diese Faktoren in sich tragen und pflegen sind tatsächlich glücklicher, gesünder und erfolgreicher. Das zeigt die Wissenschaft.

Die 12 Rheinischen Gebote zeigen uns, dass die Rheinländer dies auch ohne Forschung schon lange erkannt haben. Bleibt also nur noch die Aufgabe wissenschaftlich zu beweisen, dass die Rheinländer tatsächlich resilienter sind, als die anderen deutschen Bevölkerungsgruppen. Viel Spaß dabei!

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