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Besser Arbeiten, Infos nach Wunsch: Wir geben Ihnen Informationen, die Sie wirklich brauchen und engagieren uns für eine bessere und ökologische Arbeitswelt. Als Verlag Best of HR – Berufebilder.de® mit einzigartigem Buchkonzept und eKursen bieten wir über 20 Jahre Erfahrung im Corporate Publishing – mit Kunden wie Samsung, Otto, staatlichen Institutionen. Verlegerin Simone Janson leitet auch das Institut Berufebilder Yourweb, das u.a. Stipendien vergibt, und gehört zu den 10 wichtigsten deutschen Bloggerinnen, referenziert in ARD, FAZ, ZEIT, WELT, Wikipedia.

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Simone Janson ist VerlegerinBeraterin und Leiterin des Instituts Berufebilder Yourweb.Unter der eingetragenen Marke Best of HR – Berufebilder.de® betreibt Sie einen Buch-Verlag, eine eLearning-on-Demand-Plattform, einen News-Dienst und gehört zu den 10 wichtigsten deutschen Bloggerinnen laut Blogger-Relevanz-Index und Wikipedia. Laut ZEIT gehört sie zu den wichtigsten Blogs zu Karriere, Berufs- und Arbeitswelt. Daneben leitet das Institut Berufebilder Yourweb für kooperative & nachhaltige Bildung, mit dem sie u.a. Stipendien vergibt und nachhaltige Projekte fördert. Außerdem berät sie Unternehmen wie Samsung, OTTO oder Randstad in HR-Kommunikation und war für diverse Hochschulen und Business-Schools tätig.

Deutschland braucht innovative Ideen in der Bildung: Im Kindergarten anfangen!

Unser Autor Frank Heinrich, ehemaliger Unternehmenssprecher von SAT.1 und Berater des Prime Ministers Office von Luxemburg, hat in einem Beitrag auf das Auseinanderklaffen von Anspruch und Wirklichkeit im deutschen Bildungswesen hingewiesen. Ein Beispiel aus Schweden zeigt, dass man das Probleme viel früher angehen muss.

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Deutschland: Bildungsmisere statt Bildungsstandort

Einerseits soll der Bildungsstandort Deutschland hochgehalten werden, andererseits sind die Hochschulen mit 160.000 zusätzlichen Studienanfängern mehr als überfordert. Leidtragende sind die Bachelor-Absolventen, die keinen Studienplatz mehr für einen Master finden.

Insgesamt wurden 5 Milliarden Euro bereit gestellt, um die Misere zu beheben – so rechnet Heinrich vor. Und weiß gleichzeitig, dass es nicht nur am Geld hängt: So wirft er in seinem Text auch die Frage auf, ob die Mittel überhaupt adäquat eingesetzt wurden.

Das Problem beginnt viel früher

Genau da könnte der Hase im Pfeffer liegen. Und das Problem betrifft nicht nur die Hochschulen, es beginnt bereits bei der frühkindlichen Kinderbetreuung. Es hat sich ja mittlerweile herumgesprochen, wie wichtig Frühpädagogik für das weitere Leben und Lernen ist.

Ab August 2013 soll für jedes Kind ab dem ersten Lebensjahr ein Betreuungsplatz zur Verfügung stehen. Noch ist in Deutschland nicht ganz klar, wie man das organisieren und finanzieren will.

Tipp: Text als PDF (bitte Anleitung lesen!) oder zu diesem Text kompletten eKurs bzw, Reihe herunterladen. Aktionen oder News per Newsletter!

Lernen von den Schweden

Nun ist eine Delegeation aus deutschen Ministerien, Landtagen, Jugendämtern, Kreis- und Städtetagen auf Einladung der Deutsch-Schwedischen Handelskammer nach Schweden gereist. Sie wollen dort lernen, wie man mit innovativen Ideen ein gutes Betreuungsangebot auf die Beine stellt.

Der witzige Artikel von Sabine Grüneberg dazu in der Süddeutschen bietet besser als jede Studie einen Einblick, woran das deutsche Bildungssystem insgesamt krankt.

Es fehlen die guten Ideen

Es fehlen, neben den Mitteln, schlicht gute, innovative, manchmal vielleicht auch außergewöhnliche Ideen. Vielleicht steht den Deutschen auch hier ihre Überreglementierung im Weg.  Oder auch schlicht die kinderfeindliche Mentalität.

In ihrem Artikel beschreibt Grüneberg jedenfalls sehr gelungen und humoristisch das erstaunen der deutschen Gäste z.B. über die Mittags-Schlafplätze auf der Terasse und den mobilen Kindergarten im Bus – und das Unverständnis der Schweden bei Fragen nach Parklizenzen und Anwohnerbeschwerden.

Das Problem gilt für die gesamte Bildung

Das Problem lässt sich ohne Weiteres auf das gesamte Bildungssystem bis hin zum Hochschulsektor übertragen – auch da fehlen die guten Ideen, um aus der Bildungsmisere einen echen Bildungsstandort zu machen.

Um wieder zu Frank Heinrich zurückzukommen: Der schlägt zur Lösung des Problems vor, die Konjunktur anzukurbeln und bei den Studienplätzen aufzustocken. Ich finde, wir müssen viel früher anfangen. Die Skandinavier, übrigens bei der Pisa-Studie immer ganz vorne mit dabei, zeigen uns erfolgreich, wie es geht.

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4 Antworten zu “Deutschland braucht innovative Ideen in der Bildung: Im Kindergarten anfangen!”

  1. Jonas sagt:

    Das Bildungssystem in Deutschland ist schon sehr alt. Und noch bedenklicher ist, dass es in den einzelnen Bundesländern so sehr auseinanderklafft. erst in den letzten Tage habe ich noch Frau Merkel agen hörn, dass das kein Bundes sondern ein Landesproblem ist. Man sollte die Probleme anfassen und nicht verschieben. Hoffen wir mal auf Besserung.

    • Simone Janson sagt:

      Da gebe ich Ihnen recht: Leider sind die Prioritäten eher ungünstig verteilt.

  2. Frank Heinrich sagt:

    Hallo Frau Janson, damit kein falscher Eindruck entsteht, ich teile Ihre Meinung. Und den Artikel der Süddeutschen habe ich mit sehr viel Freude gelesen! Besten Gruß aus Hamburg Frank Heinrich

    • Simone Janson sagt:

      Hallo Herr Heinrich, ich wollte auch gar nicht widersprechen. Es passte nur einfach so gut zu Ihrem Beitrag zur Bildungsmisere.

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