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Best of HR – Berufebilder.de®Stefan Lake war von Februar 2011 bis März 2017 Country Manager Deutschland des Employer-Branding-Beratungsunternehmens Universum.Stefan Lake studierte BWL mit Schwerpunkt Marketing an der Universität Bremen. Er verfügt über besondere Expertise in der Entwicklung authentischer und nachhaltiger Arbeitgeberpositionierungen sowie in der quantitativen und qualitativen Marktforschung, der Markenberatung, Markenentwicklung und Kommunikationsberatung.

{Studie} Branding für High Potenzials: Nehmt die Sorgen der GenY ernst!

Wie optimistisch sie in die Zukunft blicken, ist einer der größten Unterschiede zwischen den Generationen X, Y und Z. Die Gründe für berufliche Sorgen variieren von Generation zu Generation. Doch manche Ängste sind allen Altersgruppen gemein.

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Zur Studie

Um den Unterschieden und Gemeinsamkeiten der Generationen X, Y und Z auf den Grund zu gehen, hat Universum mit dem INSEAD Emerging Markets Institute, The HEAD Foundation und dem MIT Leadership Center kooperiert.

In insgesamt 19 Ländern nahmen 18.337 Schüler, Studierende und Berufstätige an einer Befragung teil. Dabei gaben sie auch Auskunft über die Bedenken, die sie in Bezug auf ihre berufliche Zukunft haben.

Generation Z: “Finde ich einen Job, der zu mir passt?”

Wer zwischen 1997 und 2002 geboren wurde, und damit der Generation Z angehört, den bewegt vor allem die Frage, ob er einen Job finden wird, der zur eigenen Persönlichkeit passt. Frauen machen sich dabei größere Sorgen um die berufliche Zukunft als Männer. Die Zahlen für Deutschland: Während 51 Prozent der männlichen Vertreter der Generation Z befürchten, keinen zur Persönlichkeit passenden Job zu finden, sind es bei den Frauen mit 68 Prozent deutlich mehr.

Über die Hälfte der Befragten aus Deutschland hat zudem Bedenken, den Erwartungen im Job nicht gerecht zu werden. Auch hier zeigen die Frauen besonders große Zweifel an sich: 56 Prozent von ihnen befürchten, die Erwartungen nicht erfüllen zu können; bei den Männern sind es nur 45 Prozent. Groß ist außerdem die Angst, keine Entwicklungsmöglichkeiten zu haben. Dies beschäftigt ebenfalls etwa die Hälfte der Befragten.

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Generation Y: “Werde ich mich weiterentwickeln?”

Die Generation Y, geboren zwischen 1984 und 1996, wurde in der Studie getrennt danach betrachtet, ob die Befragten noch studieren oder bereits im Berufsleben stehen. In der weltweiten Auswertung fürchten sich die noch Studierenden am häufigsten davor, keinen Job zu finden, der zu ihrer Persönlichkeit passt – die bereits Berufstätigen dagegen davor, auf der Stelle zu treten und keine Entwicklungsmöglichkeiten zu haben.

Die deutschen Berufstätigen der Generation Y zeigen einige Besonderheiten. So befürchten sie besonders oft, zu viel arbeiten zu müssen. Dies ist ihre am dritthäufigsten genannte Sorge. Im Allgemeinen zeichnet sie jedoch ein großer Optimismus aus: 74 Prozent bezeichnen sich als etwas oder sogar sehr optimistisch. Im internationalen Vergleich liegen sie damit auf Platz 2, hinter den Schweden.

Generation X: “Was erwartet mich im Ruhestand?”

Wie optimistisch sie in die Zukunft blicken, ist einer der größten Unterschiede zwischen den Generationen. In Deutschland zeigt sich dies besonders drastisch. Von den Vertretern der Generation X, geboren 1965 bis 1983, bezeichnen sich gerade einmal 58 Prozent als optimistisch oder sehr optimistisch. Eine ihrer größten Ängste ist ebenfalls, sich beruflich nicht weiterentwickeln zu können.

Ebenso häufig nennen sie aber eine andere Sorge. Sie fragen sich, ob sie ihren Ruhestand genießen können werden. Wohlgemerkt: Sie stehen nicht kurz vor der Rente, sondern sind 33 bis 52 Jahre alt. Viele von ihnen haben zudem Bedenken, dass sich Beruf und Privatleben nicht voneinander abgrenzen lassen. Wenn auch seltener als die jüngeren Generationen, treibt auch sie noch die Sorge um, keinen Job zu finden, der ihrer Persönlichkeit entspricht. Dies gaben in Deutschland 42 Prozent der Befragten aus der Generation X an.

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3 Antworten zu “{Studie} Branding für High Potenzials: Nehmt die Sorgen der GenY ernst!”

  1. Thomas Eggert sagt:

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