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Elternzeit & Rückkehr in den Job: Studie #ParentsComingBack


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Wie gelingt der erfolgreiche Wiedereinstieg nach der Elternzeit in die Arbeitswelt? Wer übernimmt die Kinderbetreuung? Diese und weitere Fragen stellen sich Eltern vor dem Wiedereinstieg in den Job. Die Monster Umfrage gibt Einblick in die Befürchtungen und Erwartungen der befragten Eltern.

Elternzeit & Rückkehr in den Job: Studie #ParentsComingBack


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Elternzeit hat sich etabliert

Die positive Nachricht vorweg: Die Elternzeit hat sich bei den Deutschen etabliert. Laut den Ergebnissen einer repräsentativen Umfrage* von Monster sagen nämlich 71 Prozent der Befragten:

Parents are welcome back! Trotz diesem Befund befürchtet mehr als die Hälfte der Befragten, dass ihnen beim Einstieg Startschwierigkeiten bevorstehen werden. Nur 14 Prozent sehen keinerlei Probleme bei ihrem Coming back.

So klappt der reibungslose Wiedereinstieg

Die meisten Eltern plagen dieselben Ungewissheiten: Bekomme ich Unterstützung von meinem Arbeitgeber? Gibt es neue Entwicklungen oder Änderungen im Betrieb? Komme ich schnell wieder in das Arbeitsleben und die Routine rein? Wie werde ich von meinen Kollegen nach der Rückkehr wahrgenommen?

Diese Zweifel schlägt sich auch in den Ergebnissen der Umfrage nieder. Rund 51 Prozent der Befragten klagen, dass ihnen nach dem Wiedereistieg keine flexiblen Arbeitszeiten zur Verfügung stehen. Weitere 38 Prozent denken, dass ihre Kollegen befürchten, bei einem Notfall mit dem Kind als Ersatz einspringen zu müssen und dafür Überstunden in Kauf nehmen müssen. Insgesamt hält sich die Unterstützung des Arbeitgebers in Grenzen, denn 43 Prozent stufen die Unterstützung als zu gering ein.

Kontaktpflege ist wichtig

Um den Einstieg zu erleichtern, sollte der Kontakt zu Kollegen während der Auszeit gepflegt werden. Indem beispielweise ein Besuch mit Kind abgestattet wird, an betriebliche Veranstaltungen wie der Weihnachtsfeier oder dem Kollegen-Stammtisch weiterhin teilgenommen wird. Zudem sollte ein Rückkehrgespräch mit dem Arbeitgeber geführt werden.

Dabei können Fragen zur Arbeitszeit, die Änderungen im Job und die unterschiedlichen Vorstellungen abgeglichen werden, um Unstimmigkeiten im Vorfeld zu vermeiden. Ein weiterer Tipp, um den Kopf für den Einstieg frei zu haben, ist auf die Unterstützung eines funktionierenden sozialen Netzwerks aus Freunden, Familie oder Verwandten zurückgreifen zu können.

Der Realitätscheck

Auch Männer dürfen sich um ihr Neugeborenes kümmern - für 39 Prozent der Befragten gilt dies uneingeschränkt und 30 Prozent finden, dass der Vater früher als die Mutter zurück in den Job kehren sollte. Dies zeigt auch ein Realitätscheck: Obwohl Frauen als auch Männer gesetzlich Anspruch auf bis zu drei Jahre Elternzeit haben, wird in vielen Unternehmen für die Väter nur zwei Monate Auszeit genehmigt.

Die meisten Frauen möchten so schnell wie möglich in den Job zurückkehren und nehmen sich in der Regel zwölf Monate Elternzeit. Nach dem Vorsatz: Je kürzer, umso weniger schädlich für die Karriere. Denn bekanntlich können sich lange Pausen negativ auf die berufliche Laufbahn auswirken.

Sicheres Einkommen ist wichtig

Grundsätzlich kommen 76 Prozent der Eltern zurück in den Job, damit ein zweites Einkommen gesichert ist, immerhin 35 Prozent nennen als Grund, ihren Job gerne zu machen und 29 Prozent sehnen sich danach wieder mit Erwachsenen zu sprechen. Die Teilzeitquote der Frauen hat sich seit 1991 verdoppelt, die Zahl der Männer sogar vervierfacht.

Nach der Auszeit arbeiten aber nach wie vor mehr Frauen als Männer in Teilzeit und leisten meist 60 bis 80 Prozent ihrer früheren Stundenzahl ab. Oft bekommen allerdings Frauen dies zu spüren, da ihnen weniger Verantwortung und damit einhergehend weniger komplexe Aufgaben nach dem Wiedereinstieg zugewiesen werden. Zudem verringert sich die Möglichkeit als Mutter im Job aufzusteigen.

Hindernisse beim Coming Back

Die Eltern seien dafür selbst verantwortlich, sprechen 21 Prozente der Befragten aus, da die diese sich selbst zu sehr unter Druck setzen würden. Rund 16 Prozent nennen als Grund den Vorgesetzten und jeder Zehnte schiebt den schwarzen Peter den Kollegen zu, die eine reibungslose Rückkehr erschweren. Knapp ein Drittel der Beteiligten führen einen erschwerten Einstieg nach der Elternzeit auf die Kombination aller Probleme zurück.

Zum Abschluss aber noch ein Grund zur Freude, denn nur fünf Prozent der Eltern denken, dass sie Familie und Beruf nicht in Einklang bringen - somit geht eine deutliche Mehrheit davon aus, den Einstieg in den neuen Lebensabschnitt zu meistern und Familie und Job unter einen Hut zu bekommen.

Zur Umfrage

*Die verwendeten Daten beruhen auf einer Online-Umfrage der YouGov Deutschland GmbH, an der 2.032 Personen zwischen dem 28.06.2017 und 30.06.2017 teilnahmen. Die Ergebnisse wurden gewichtet und sind repräsentativ für die deutsche Bevölkerung ab 18 Jahren.

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