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Von Stefan Häseli (Mehr) • Zuletzt aktualisiert am 17.09.2024 • Zuerst veröffentlicht am 23.01.2017 • Bisher 6846 Leser, 1132 Social-Media-Shares Likes & Reviews (5/5) • Kommentare lesen & schreiben
Donald Trump zog als 45. Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika im Weißen Haus ein. Eines stand dabei schnell fest: Wird die Angst vor seinen provokativen Statements zurückgestellt, lässt sich kommunikationstechnisch eine Menge daraus lernen.
Am Anfang stand sicherlich diese Überlegung: Ob es für die Welt gut ist oder wie schlecht es werden kann, wenn der neue impulsive Präsident die nächsten vier Jahre nicht nur die Geschicke der USA, sondern damit verknüpft auch zu einem guten Teil die der Welt prägt, sei den politischen Beobachtern überlassen.
Berechtigt waren, wie sich zeigte, zweifellos die Befürchtungen, dass Donald Trump mit seinen oft unverblümten Äußerungen weiterhin viele erschrecken wird.
Der Einsatz von Provokation in der Kommunikation ist eines der grundlegenden Elemente im Prozess der Sozialisierung und der psychologischen Entwicklung. Sie ist ein wesentlicher Bestandteil dessen, wie wir soziales Verhalten und die Regeln der sozialen Welt lernen.
Wenn wir das soziale Verhalten anderer und von uns selbst verstehen wollen, müssen wir verstehen, wie Provokation funktioniert. Die Schule ist ein Ort, an dem Kinder etwas über Provokation und die verschiedenen Arten, wie sie in sozialen Beziehungen eingesetzt wird, lernen.
Dabei ist nicht jeder provokante Redner gleich ein politischer Agitator, als Hetzer, als Unruhestifter. Provokation ist zweifellos ein mächtiges Instrument, mit dem man Gespräche gestalten kann. Es ist ein wirksames Mittel und je nachdem, wie es eingesetzt wird, kann es als lustig, unterhaltsam und erheiternd empfunden werden – oder eben als manipulativ, unfair oder sogar völlig illegal.
Für Könner ist ein Werkzeug, mit dem sie das Gespräch gestalten können, indem sie Methoden anwenden, die manchmal so subtil sind, dass sie von der anderen Person nicht einmal bemerkt werden. Die Frage die man sich aber stellen muss: Wie subtil ist Donald Trump?
Schon gleich zu Beginn seiner Amtszeit staunt die Weltöffentlichkeit über das, was Donald Trump sich an verbalen und technischen Fauxpas erlaubt. Doch man muss hier klar unterscheiden:
Auf der einen Seite ignoriert er oft sämtliche Regeln einer konstruktiven Kommunikation und eines wertschätzenden Feedbacks. Auf der anderen Seite versucht er wie kaum ein anderer, mit 140 Zeichen aus dem ‚Twitter-Fenster’ heraus die Welt zu regieren. Drüber sollten wir nachdenken!
Unabhängig von seiner Person, lohnt es sich in diesem Zusammenhang, das Bedrohliche vom Nützlichen zu trennen. 140 Zeichen reichen, um eine Sache auf den Punkt zu bringen, eine Diskussion anzustoßen, ins Gespräch oder – positiv wie negativ – in die ‚News’ zu kommen.
Wichtige Aussagen in 140 Zeichen zu packen, ist sicher nicht immer richtig – ganz besonders dann nicht, wenn es um globale Interessen geht. Aber die Kunst es zu können, ist wichtig!
Noch wird diese Fähigkeit in der modernen Gesellschaft, Wirtschaft und Öffentlichkeit nicht wirklich und überall gut genutzt. Es zeugt keineswegs von Oberflächlichkeit, Informationen auf 140 Zeichen zu beschränken.
Vielmehr muss so eine Kernaussage treffend formuliert werden. Anders sieht es natürlich bei komplexen Zusammenhängen aus. Wer das Sowohl-als-auch beherrscht, ist ein ‚Commander in Tweets’.
Zu unterscheiden und abzugrenzen bleibt dabei, dass viel Schrott getwittert wird. Zu wenig durchdacht erscheinen auch viele Posts von Donald Trump. Doch wer hat nicht selbst schon einmal eine Nachricht verschickt, ohne zu überlegen, was sie auslösen kann.
Aber es ist eben ein Unterschied, ob eine unklare eMail an einen guten Bekannten geht, oder ob der mächtigste Mann der Welt einen Amtskollegen mit Atomwaffen im Schrank beleidigt.
Natürlich wird vieles nicht so heiß gegessen wie es gekocht wird. Und gerade in der Politik wird vieles für die Galerie gemacht.
Wenn Donald Trump beispielsweise eine Twitter-Nachricht über Wladimir Putin postet, kann es sein, dass das persönliche Gespräch längst stattgefunden hat und man voneinander sehr genau weiß, was man wirklich denkt.
Wichtige Kernaussagen auf 140 Zeichen herunter zu brechen, ist harte Arbeit – aber sehr lehrreich. Und vermeintliche Oberflächlichkeit kann auch das Resultat von Tiefgang sei. Aber Vorsicht:
Eine Botschaft in einer 140-Zeichen-Meldung zu verfassen, ist eine Qualität, die man lernen kann und die immer wichtiger wird.
Das Gespräch dazu ist aber nach wie vor und bis auf Weiteres durch nichts zu ersetzen. Klar ist, dass auch Donald Trump am Ende des Tages an seinen Handlungen gemessen wird und nicht aufgrund seiner Posts.
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Stefan Häseli ist Berater für Organisationsentwicklung. Seit über 10 Jahren begleitet der von der Universität St. Gallen zertifizierte Coach und Trainer für Führungs-, Kommunikations- und Marketingthemen u. a. namhafte Unternehmen wie Omega, Swatch, Reader’s Digest und die Schweizerische Post. Ausgezeichnet mit dem Internationalen Deutschen Trainingspreis in Gold ist der ehemalige Kabarettist und Buchautor auch als Moderator und Keynot-Speaker im deutschsprachigen Raum gefragt. Mehr Informationen unter www.atelier-ct.ch und www.stefanhaeseli.ch Alle Texte von Stefan Häseli.
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